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Rätsel Geld
 
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Rätsel Geld [Broschiert]

Waltraud Schelkle , Manfred Nitsch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 354 Seiten
  • Verlag: Metropolis; Auflage: 2. A. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895180521
  • ISBN-13: 978-3895180521
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 178.346 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der Geldwirtschaft erscheint als eine der zunehmenden Verselbständigung des Ökonomischen gegenüber Religion, Politik und Moral. "Blind", "anarchisch" und "ausgrenzend" sind typische Vokabeln zur Beschreibung dieser Erfahrung einerseits. Andererseits erscheint Geld als ein zivilisiertes Medium der Vergesellschaftung, das der unmittelbaren Befehlsgewalt weit überlegen ist. In den Sozialwissenschaften reflektiert sich genau diese Ambivalenz: Während in der Ökonomie die Geldverwendung eine scheinbar problemlose technische Erleichterung des Gütertausches in der arbeitsteiligen Wirtschaft ist, wurde sie in anderen Sozialwissenschaften immer wieder als desintegrierende und selbst gesellschaftsverändernde Kraft thematisiert. Dieser Band dokumentiert demgegenüber einen Ansatz in der Ökonomie, der wesentlich als Kritik der herrschenden Modellierung von Geld und geldvermitteltem Tausch entstanden ist, sowie sozialwissenschaftliche Ansätze, für die Geldzahlungen eine mögliche Vermittlung grundlegender Gesellschaftsstrukturen sind.

Inhalt: I. Monetärkeynesianische Perspektiven: Waltraud Schelkle: Motive ökonomischer Geldkritik - Hajo Riese: Geld - das letzte Rätsel der Nationalökonomie - Mathilde Lüken genannt Klaßen: Dominanzverhältnisse in der Geldwirtschaft - Manfred Nitsch: Geld und Unterentwicklung: Der Fall Lateinamerika - II. Geld als Skandalon: Dirk Baecker: Die Unruhe des Geldes, der Einbruch der Frist - Heiner Ganßmann: Geld, Arbeit und Herrschaft - Hans-Joachim Stadermann: Tabu, Gewalt und Geld als Steuerungsmittel - Ulrich Woronowicz: Zins und Zinsverbot in der theologischen Diskussion - unter besonderer Berücksichtigung der DDR-"Kirche im Sozialismus" - III. Geld und gesellschaftliche Evolution: Gunnar Heinsohn: Muß die abendländische Zivilisation auf immer unerklärbar bleiben? Patriarchat und Geldwirtschaft - Johannes Renger: Subsistenzproduktion und redistributive Palastwirtschaft - wo bleibt die Nische für das Geld? - Michael Hutter: Signum non olet: Grundzüge einer Zeichentheorie des Geldes.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr wissenschaftlich 25. März 2005
Format:Broschiert
"Wir machen ein Buch aus der Waltraud ihrer Arbeit" So könnte die Entstehung des Buches gegangen sein. Alle kennen sich, alle zitieren sich, und ich als blutiger Laie verstehe kein Wort, es wird zu viel vorausgesetzt. Mühsam muß ich manche Wortneuschöpfungen erst erahnen ("Heterodoxie"). Die Bücher von Lietaer und Kennedy behandeln zwar nur einen Teilaspekt, sind aber auch für mich als Laien verständlich. Ein bißchen was ist aber doch hängen geblieben. Zwei Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Wer sich dafür interessiert, warum Geld in westeuropäischen Gesellschaften eine so wichtige Rolle spielt, während das in traditionalen Gesellschaften wie den australischen Aborigines oder den nordamerikanischen Ureinwohnern ganz anders ist, findet hier einen guten Einstieg in alternative Erklärungsansätze jenseits der (nach Meinung der Autoren dafür ungeeigneten) Lehrbuch-Ökonomie. Besonders fasziniert hat mich der breit angelegte, gleichzeitig kulturvergleichend, historisch und theoretisch argumentierende Ansatz von Gunnar Heinsohn und der Ansatz einer "monetären Theorie der Produktion" des Berliner keynesianischen Ökonomen Hajo Riese.

Ein guter Einstieg in unorthodoxe Geldforschung, bietet viele Ansatzpunkte für weitere Erkundung des Phänomens "Geld".

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Von cr
Format:Broschiert
Gutes Buch, man sollte VWL studiert haben. Das Niveau ist teilweise auch für Laien leserlich, teilweise ist es selbst für mich als ehem. Studenten von Prof. Riese und Co extrem schwer zu lesen. Es ist höhere Einsicht, einen Versuch ist es wert.
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