Wer bereits ein Buch von EvD gelesen hat und dem dessen Schreibstil gefällt, der wird von diesem Punkt der Betrachtung aus, jedes Buch gerne lesen, denn sein Stil ist immer der Gleiche. EvD ist groß in der Kunst des Erzählens. Er hat die seltene Gabe Sachverhalte und Fakten interessant und faszinierend für den Zuhörer wie auch Leser herüber zu bringen. Mit seinen Thesen mag man streiten und man muß nicht alles für bare Münze nehmen, aber sein erzählerisches Talent ist grenzenlos und wird noch lange seinesgleichen suchen.
Das vorliegende Buch ist kein Sachbuch aus der Feder EvDs, wie fast alle seinen anderen Bücher, sondern es ist ein Roman der im hier und jetzt spielt und seine Thesen verarbeitet. Eine Gruppe junger Menschen kommt einem Geheimnis auf die Spur, welches sich hinter den alten Bauwerken des Alten Europa verbirgt. Die Ley-Lines, die Menhire, Traelleborg und der Gott Apollo scheinen ein Geheimnis zu teilen, welches sich zu lösen lohnt.
Das Buch ist etwas ungewöhnlich und die Handlung mit den Personen ist es ebenfalls. EvD hat letztendlich aus seiner nächsten Umgebung reale Personen verfremdet und eingebaut. Er erzählt insbesondere für junge Leser eine faszinierende und fremde Geschichte die aus Ihrer eigenen Heimat stammt. Ein Buch das spielerisch mit den Theorien EvDs umgeht und sie einem jungen Publikum schmackhaft macht.
Für junge Leser ein interessanter Einstieg in die Welt EvDs.