Ich habe mir den Römertopf gekauft, weil ich die Vorzüge - einfache, vitaminschonende Zubereitung mehrerer Zutaten in einem Topf - nutzen wollte. Das in den Medien und vom Hersteller versprochene Erfolgserlebnis stellte sich jedoch nur bedingt ein. Es gibt Gerichte, die ich nach Rezepten aus dem Internet zubereitet habe, die hervorragend gelingen; in der Regel handelt es sich dabei um Fleischspeisen, wie "Dornfelder Rouladen" oder Eisbein mit Sauerkraut. Was jedoch problematisch ist, sind nach meinen Erfahrungen Gemüse-/Fischkombinationen. Dabei hat man zwei Alternativen: Entweder das Gemüse ist weich und der Fisch zu trocken und hart oder der Fisch ist zart und saftig, aber das Gemüse bleibt größtenteils hart. Eine Anfrage beim Hersteller zu dieser Problematik blieb leider unbeantwortet - der hat es wohl nicht mehr nötig, Kundenfragen zu beantworten ..... Im Übrigen müssen in jedem Fall gegenüber der herkömmlichen Zubereitungsart von Speisen auf der Herdplatte oder im Backofen deutlich längere Garzeiten und damit erhöhter Stromverbrauch in Kauf genommen werden.