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Quo vadis?: Roman
 
 
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Quo vadis?: Roman [Taschenbuch]

Henryk Sienkiewicz , Marga Erb , J. Bolinski , Roland Erb
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 624 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423137630
  • ISBN-13: 978-3423137638
  • Originaltitel: Quo vadis?
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henryk Sienkiewicz
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Quo vadis?
OT Quo vadis? OA 1896 (Vorabdruck 1895 in Gazeta Polska) DE 1899 Form Roman Epoche Realismus
Der Roman Quo vadis? von Henryk Sienkiewicz ist eines der spektakulärsten Werke der polnischen Literatur. Sowohl in Polen als auch in anderen europäischen Ländern wurde er gleich nach seinem Erscheinen vom Lesepublikum mit großer Begeisterung aufgenommen, die Kritik hingegen reagierte zurückhaltend bis empört.
Inhalt: Quo vadis? spielt zur Zeit Neros (54–68) in Rom. Der junge Patrizier Vinicius verliebt sich in Lygia, Christin und Tochter des Lygierkönigs, die in Rom als Geisel gehalten wird. Diese flieht mithilfe ihres Dieners Ursus vor den Zudringlichkeiten von Vinicius zu ihren Glaubensbrüdern. Als Vinicius sich entscheidet, zum Christentum überzutreten, um Lygia zu gewinnen, lässt Nero Rom anzünden: Er sitzt an einem Werk über den Untergang Trojas und erhofft sich vom Brand der Stadt dichterische Inspiration. Die Tat lastet er den Christen an. Bei der nun einsetzenden Christenverfolgung werden Lygia und Vincius verhaftet und für den Zirkus bestimmt. Ursus rettet Lygia von den Hörnern des Auerochsens, woraufhin sie und Vinicius begnadigt werden und zueinander finden.
Zentrale Idee und Fokus des Werks ist die Legende, nach der der Apostel Petrus auf der Flucht vor der Christenverfolgung und dem zu erwartenden Martyrium Christus begegnet und ihn fragt, »Domine, quo vadis?« (»Herr, wohin gehst du?«). Christus antwortet, er gehe nach Rom zu seinem verlassenen Volk, um sich ein zweites Mal kreuzigen zu lassen. Beschämt kehrt darauf Petrus in die Stadt zurück und teilt das Schicksal der Christen.
Quo vadis? ist im doppelten Sinne das Buch eines zu Ende gehenden Zeitalters. Das dekadente, gleichzeitig jedoch von Leben pulsierende Rom Neros befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ihm wird die tugendhafte und sehr junge Christengemeinde gegenübergestellt. Der Konflikt zwischen den beiden Welten ist auch ein Konflikt zwischen materieller und geistiger Macht. Die römische Zivilisation krankt am Sittenverfall der Elite, an dem sie auch zu Grunde gehen wird. Der wahnsinnige Kaiser muss zu Gunsten der christlichen Welt abtreten. Da diese aber im Buch keinen würdigen Vertreter findet (Lygia bleibt in dem Roman eher blass), ist Quo vadis? eher der Abschied von einer untergehenden Welt als die Begrüßung des Neuen.
Aufbau: Quo vadis? ist ein Beispiel für einen mustergültig konstruierten Roman. Der romantische Handlungsfaden der Liebesgeschichte zwischen Vinicius und Lygia ist eng verflochten mit dem Handlungsfaden der Christenverfolgung. Mit diesen beiden Hauptsträngen sind verschiedene elegant geführte Nebenstränge verzahnt, die den Leser an den Hof Neros, in den Palast des Petronius, in die römischen Vorstädte usw. führen. Zahlreiche monumentale Bilder wie das brennende Rom, das Amphitheater mit den Gladiatoren oder die Christenverfolgung werden in einer archaisierenden und zugleich anschaulichen Sprache dargestellt.
Wirkung: Der Erfolg von Quo vadis? war groß; der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert, als Oper aufgeführt (Vertonung durch Henry Cain, Text von A. S. J. Brenon, Uraufführung London 1911) und mehrfach verfilmt (u. a. 1951 mit Peter Ustinov in der Rolle des wahnsinnigen Nero und Deborah Kerr als Lydia).
1905 erhielt Sienkiewicz für Quo vadis? überraschend den Literaturnobelpreis – überraschend insofern, als damit ein Werk in einer Sprache ausgezeichnet wurde, deren Träger keinen eigenen Staat besaßen und die seit über 100 Jahren keine Amtssprache mehr war. Gleichzeitig war der Roman Anlass für eine weit über Polen hinaus gehende Kampagne gegen Sienkiewicz. Dem Autor wurde intellektuelle Oberflächlichkeit, Unkenntnis der historischen Begebenheiten und Plagiat vorgeworfen. Auf Quo vadis? geht schließlich das berühmte Diktum von Witold R Gombrowicz zurück, nach dem Sienkiewicz unbestritten der erste unter den zweitklassigen Schriftstellern sei. S. M. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das dekadente Rom Kaiser Neros im Widerstreit mit der unwiderstehlichen sittlichen Kraft des aufstrebenden Christentums und dazu eine von melodramatischen Elementen nicht freie, großartige Liebesgeschichte zwischen dem Römer Vinicius und der Christin Lygia - aus diesen Essenzen schuf der polnische Schriftsteller Henryk Sienkiewicz den Welterfolg "Quo vadis?". Das opulente Werk basiert auf intensiven Quellenstudien. Seinem Autor geht es aber nicht nur um die Beschreibung der römischen Welt, sondern, "weil er dem Volk ins Herz schaut", auch um die Schilderung etwa des Martyriums der Christen oder des großen Brands und um das Pathos einer tiefen Leidenschaft. So ist ein Klassiker unter den historischen Romanen entstanden, für den Sienkiewicz 1905 den Nobelpreis erhielt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
„Quo Vadis?" von Henryk Sienkiewicz, vor nunmehr bald 100 Jahren verfasst, gehört zweifelsohne zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe.

Eine neue Religion, die der Christen, die so andersartig, ja fast absurd war, bildet die Grundlage dieses einzigartigen Romans.

Unerträglich brutal und grausam beschreibt Sienkiewiez die Verfolgung und das Martyrium der Christen, aber auch ihren unerschütterlichen Glauben, ohne den diese Religion heute nie hätte Existieren können.

Gebaut auf dieser Grundlage hat S. dem Roman ein breit gefächertes Spektrum an Inhalt gegeben.

Jeden seiner Romanfiguren hat der Autor abwechslungsreiches Leben eingehaucht. Alles ist vorhanden an menschlichen Stärken und Schwächen, wie sie auch heute vorhanden sind.

Mein Fazit: Trotz aller Brutalität ist dies ein Buch gegen Gewalt. Ein Meisterwerk.

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sprotte
Format:Gebundene Ausgabe
Gondrom - Ausgabe 2004

Rezension bezieht sich NUR auf die Qualität des Druckwerkes. Ich bin bitter enttäuscht, wie man ein solches Werk in solcher Form herauszubringen wagt.

Da die DVD Ustinov/Taylor ja endlich herauskommt und dieses Buch sehr billig (nicht günstig - billig!) war, habe ich es erworben.
Bindung, Cover, Papierqualität sind gut.
Aber der Satz!
Es wimmelt von Buchstabendrehern, Schreibfehlern, fehlenden Satzzeichen, nicht entfernten Trennstrichen, fehlenden Anführungszeichen und fehlenden Leerzeichen. Der Genetiv ist eindeutig der Todfeind des Lektors ("sie gingen längs dem Tiber" - aua!)
fiktives Beispiel: "Die Kriegertraten in den Raum, in dem sich Va-sen befanden Sich sahen sie um."
Und so schlimm ist das ganze Buch gesetzt, wobei ich den Eindruck hatte, daß es zum Ende hin immer schlimmer wurde.

Wer "Quo vadis?" haben möchte: Unbedingt eine andere Ausgabe wählen! Dieser Pfusch verursacht Augenkrebs.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassisches monumentales Epos 24. November 2009
Format:Taschenbuch
Eines gleich vorweg: Auf die mangelhaften Ausgaben von "Quo vadis" (Setzfehler etc.), die von einigen Rezensenten zu Recht kritisiert worden sind, ist man dank dieser dtv Ausgabe nicht mehr angewiesen.

Der Roman "Quo vadis" hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, wobei der positive Eindruck letzten Endes doch überwogen hat. Die Stärken dieses Romans liegen in der Fähigkeit des Autors Charaktere von unvergesslicher Plastizität zu zeichnen (Petronius, Nero und seine Höflinge, Chilon...) sowie in den großartig geschilderten Massenszenen wie z.B. dem Gastmahl Neros, dem Brand Roms etc. Außerdem steht einem Lesegenuss auch in sprachlicher Hinsicht nichts im Wege, der gelungenen deutschen Übersetzung sei Dank.

Sienkiewicz will in seinem Werk vor allen Dingen aufzeigen, dass die "verrohte und menschenverachtende" Welt des ersten nachchristlichen Jahrhunderts das Christentum als einzig mögliche Alternative zu einer besseren Gesellschaftsordnung besitzt. Und das ist meiner Ansicht nach auch der Schwachpunkt des Romans. Für meinen Geschmack idealisiert Sienkiewicz die Christen zu sehr; alles blasse, eindimensional-tugendhafte Charaktere. Daraus resultiert auch so manche Schwäche des Buches.

Insgesamt hebt sich der Roman "Quo vadis" deutlich vom Mittelmaß ab, wenngleich er sicher nicht der ultimative historische Roman ist, wie oft behauptet wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
sehr schönes und aufregendes Buch
Das Buch hat mir sehr gut gefallen !! Es geht um den Kaiser Nero und seine Verfolgung von Christen. Eine Aktion voll mit Blut, Grausamkein und Schmerz. Lesen Sie weiter...
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Faszinierend
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"Quo Vadis" ist ein Roman, der alle Zutaten eines historischen Abenteuerromans enthaelt und neben Spannung und Abenteuer Informationen und Zusammenhaenge geschichtlichen Ursprungs... Lesen Sie weiter...
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furioses Finale
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Veröffentlicht am 13. Dezember 2007 von helmut seeger
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