Auch ich freute mich, daß diese Verfilmung endlich in deutscher Synchronisation erschienen ist. Wenn sie auch meiner Meinung nach in keinster Weise an die klassische Verfilmung von 1951 heranreicht, ist diese Neuverfilmung doch willkommen.
Pawel Delag als "Marcus" geht als Römer gut durch, aber Magdalena Mielcarz sieht als "Lygia" viel zu modern und Model-mäßig aus. Die restlichen Schauspieler sind recht gut, können aber auch nicht mit Peter Ustinov, Robert Taylor, Deborah Kerr und vor allem Leo Genn und Patricia Laffan konkurrieren.
Auch die Musik von Jan A.P. Kaczmarek ist nicht mit den Kompositionen von Miklós Rózsa zum alten Film zu vergleichen. Sie ist zwar nett anzuhören, hat aber nichts Archaisches und passt nicht in solch einen "Römerfilm".
Die Spezialeffekte sind z.T. schrecklich primitiv, vor allem der Brand von Rom ist lächerlich. Ansonsten ist die Ausstattung beeindruckend.
Die Arena-Szenen sind teilweise so heftig, daß die Altersfreigabe ab 16 gerechtfertigt ist.
Die größte Enttäuschung ist aber, daß der Film um 1 1/2 Stunden gekürzt wurde. So muß ich doch immer noch auf meine US/Poln. Pressung mit der Laufzeit von 3 Stunden, 46 Min. zurückgreifen. Daher auch nur 3 Sterne.