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Qumran: Die ganze Wahrheit
 
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Qumran: Die ganze Wahrheit [Gebundene Ausgabe]

Yizhar Hirschfeld , Jürgen Zangenberg , Karl H. Nicolai
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 10. September 2008 --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 348 Seiten
  • Verlag: Nikol Verlag (10. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937872981
  • ISBN-13: 978-3937872988
  • Originaltitel: Qumran in Context
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 552.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das ist ein richtiger Wissenschaftskrimi: Mitte des letzten Jahrhunderts machen Forscher am Toten Meer spektakuläre Ausgrabungen und Funde: Schriftrollen, viele versteckt in Steinkrügen, Dokumente aus der Zeit Jesu, rund 2000 Jahre alt. Funde, die nicht nur die Herzen von Historikern und Archäologen höher schlagen lassen. Aber es gibt viele Interpretationen und unterschiedliche Theorien.

Qumran, das ist die Abkürzung für Kirbet Qumran, „eine der faszinierendsten und rätselhaftesten Ausgrabungsstätten im nördlichen Mittelmeergebiet.“ Hat hier der Stamm der Essener gelebt, jenes ‚einsame und wunderliche Volk’, streng religiös und hinter klosterähnlichen Mauern? War es der Stützpunkt „einer besonders radikalen Untergruppe dieser Religionspartei, die sich in der Wüste auf das kommende Gericht Gottes vorbereitete“? Oder war Qumran vielmehr das Zentrum eines Landgutes und ursprünglich eine von vielen befestigten Anlagen am Toten Meer? Aber wer versteckte die Schriftrollen und warum? Das Puzzle ist noch lange nicht zusammengesetzt.

Yizhar Hirschfelds Interpretation lässt religiöse Mutmaßungen außen vor, sieht nicht primär den Zusammenhang zwischen der entdeckten Siedlung und den Schriftrollen, sondern untersucht akribisch „die vor Ort gefundenen Reste der materiellen Kultur Qumrans“ , also Münzen, Keramik, die Geschichte der Region. Eines liegt dem versierten Autor und Archäologen besonders am Herzen: ‚Qumran darf nicht anders analysiert werden, als jede andere archäologische Fundstätte auch’.

Dies tut er denn auch, sehr genau, geht in kleinste Details, stellt dar, beschreibt, skizziert. Was für den Wissenschaftler eine Darstellung seiner Erkenntnisse und seiner Perspektive auf die Fundorte ist, bedeutet für den Leser einen intensiven Einblick in hochspannende Geschichtsforschung. Einlesen muss man sich da schon, Hirschfeld ist viel zu sehr Wissenschafts- denn populärwissenschaftlicher Autor. Einen Platz in der Sachbuch-Bestseller-Liste will das vielseitig bebilderte und illustrierte Buch nicht unbedingt erobern, dennoch: bei allen so widersprüchlichen Veröffentlichungen in Sachen Qumran wird es aber ganz sicher zu Recht ganz weit vorne stehen.--Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das ist ein richtiger Wissenschaftskrimi: Mitte des letzten Jahrhunderts machen Forscher am Toten Meer spektakuläre Ausgrabungen und Funde: Schriftrollen, viele versteckt in Steinkrügen, Dokumente aus der Zeit Jesu, rund 2000 Jahre alt. Funde, die nicht nur die Herzen von Historikern und Archäologen höher schlagen lassen. Aber es gibt viele Interpretationen und unterschiedliche Theorien.Qumran, das ist die Abkürzung für Kirbet Qumran, eine der faszinierendsten und rätselhaftesten Ausgrabungsstätten im nördlichen Mittelmeergebiet. Hat hier der Stamm der Essener gelebt, jenes einsame und wunderliche Volk , streng religiös und hinter klosterähnlichen Mauern? War es der Stützpunkt einer besonders radikalen Untergruppe dieser Religionspartei, die sich in der Wüste auf das kommende Gericht Gottes vorbereitete ? Oder war Qumran vielmehr das Zentrum eines Landgutes und ursprünglich eine von vielen befestigten Anlagen am Toten Meer? Aber wer versteckte die Schriftrollen und warum? Das Puzzle ist noch lange nicht zusammengesetzt.Yizhar Hirschfelds Interpretation lässt religiöse Mutmaßungen außen vor, sieht nicht primär den Zusammenhang zwischen der entdeckten Siedlung und den Schriftrollen, sondern untersucht akribisch die vor Ort gefundenen Reste der materiellen Kultur Qumrans , also Münzen, Keramik, die Geschichte der Region. Eines liegt dem versierten Autor und Archäologen besonders am Herzen: Qumran darf nicht anders analysiert werden, als jede andere archäologische Fundstätte auch .Dies tut er denn auch, sehr genau, geht in kleinste Details, stellt dar, beschreibt, skizziert. Was für den Wissenschaftler eine Darstellung seiner Erkenntnisse und seiner Perspektive auf die Fundorte ist, bedeutet für den Leser einen intensiven Einblick in hochspannende Geschichtsforschung.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Hirschfeld schildert in leicht lesbarer Art die neuesten Erkenntnisse über die archäologischen Befunde in und um Qumran, und vergleicht sie mit Funden an anderen Orten in Judäa.
Dadurch wird jeder Vermutung, Qumran wäre die weit abgelegene Zentrale der fundamentalistischen Essener gewesen, der Boden entzogen, denn dieses angebliche "Kloster" ist aufgebaut wie viele andere militärisch-wirtschaftliche Stützpunkte im ganzen Land am Kreuzungspunkt zweier Fernstraßen gelegen. Außerdem gehörten größere landwirtschaftliche Flächen dazu.
Aber auch dem Wunschdenken vieler, die Essener in und um Qumran wären sozusagen die Keimzelle der Urchristen gewesen, wird der Boden entzogen. Auch zeigt eine strukturelle Analyse der Schriftrollen, dass sie sehr unterschiedliche Meinungen der damaligen Zeit vertreten. So gibt es neben dem "Sekten-Korpus" viele Rollen, die eindeutig pharisäisches oder saduzzäisches Gedankengut vertreten, dies ist allerdings mit dem, was wir über die Essener wissen, absolut nicht vereinbar.
Die wahrscheinlichste Version ist die, dass jerusalemer Juden während des Aufstandes bzw. des Krieges gegen Rom (66 - 70 n.Chr.) eine große Sammlung von mehr oder weniger heiligen Schriften - möglicherweise sogar die Bibliothek des Tempels zu Jerusalem - vor den ungläubigen Römern in die naheliegenden Höhlen an den Abhängen zum Toten Meer in Sicherheit gebracht haben. Dies mindert ihren Wert überhaupt nicht, es ändert nur den Blickwinkel auf deren Inhalt.
Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit diesem Themenkreis, für mich ist es eines der wichtigsten Bücher dazu.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von PEN
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch bringt eine Beschreibung, Zuordnung und Bewertung der archäologischen Stätte von Qumran, seiner Anlage, der Funde, seiner nahen Umgebung und vor allem eine Neuinterpretation der wirtschaftlichen und religiösen Bedeutung des Platzes während seiner "Hochzeit" (etwa zu Beginn unserer Zeitrechnung), eingebunden ins geografische, politische und religiöse Umfeld des Toten Meeres während dieser Zeit.
Es ist dialektisch hervorragend aufgebaut, leicht lesbar geschrieben, systematisch, sehr übersichtlich, mit hervorragendem Bild- und Abbildungsmaterial, so dass auch ein Nichtkenner der Gegend eine gute Vorstellung über die Lage der Ausgrabung und ihrer Umgebung bekommt.
Angenehm fällt auf, dass Hirschfeld trotz grundlegender Neubewertung der Anlage von Qumran die Thesen seiner (Grabungs-)Vorgänger - vor allem von Roland de Vaux - zwar kritisch zurechtrückt aber trotzdem deren Verdienste um die Ausgrabung von Qumran durchaus positiv und hoch bewertet. Ein hochinteressantes, lesenswertes Buch - auch (oder besonders?) für Interessierte Laien!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Qumran - die ganze Wahrheit 20. November 2010
Von Meister
Format:Gebundene Ausgabe
Die aufsehenerregende Neuinterpretation der Funde von Qumran. Die archäologischen Funde am Toten Meer gelten seit Jahren als die Überreste eines geheimnisvollen alten Klosters. Hier sollen die Schriften aufgezeichnet worden sein, die
mythenumrankte Berühmtheit erlangten. Doch dass alles anders als bis dato
gedacht ist, zeigt der israelische Archäologe Yizar Hirschfeld. Die Geschichte Qumrans muss neu
geschrieben werden... Ein detektivisches Sachbuch mit über 130 Fotos, Karten und Fundskizzen.
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