Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wissenschaft mit einem Schmunzeln....., 28. Oktober 2008
Diesem Buch die fehlende wissenschaftliche Basis abzusprechen, wie in einer Rezension getan, ist blanker Unsinn.
Wiseman widmet sich mit diesem Buch einem Wissenschaftsgebiet, das sich mit dem Alltag der Menschen und deren Verhaltensweisen beschäftig. Dieses Forschungsgebiet revolutioniert vielleicht nicht unseren Wissensdurst wie bspw. die Quantenmechanik (nur wer versteht diese!?) und ist auch nicht extrem spektakulär.
Und dennoch lernen wir durch Wiseman und seine Zusammenstellung von psychologischen Tests und Untersuchungen sehr viel über den Mensch, sprich über uns selbst.
Dass Wiseman als Wissenschaftler nicht in die Falle tappt, Korrelation mit Kausalität zu verwechseln, führt dazu, dass so mancher Test keine endgültige, wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnis zur Folge hat. Na und? Wir reden hier auch von einer amüsanten populärwissenschaftlichen Publikation und nicht einer psychologischen Lehrschrift.
Wer also wissen will, mit welchem Text man bei Kontaktanzeigen am besten fährt, wie man unauffällig lügt, und wie wir uns selbst überlisten und betrügen, der wird dieses Buch verschlingen und noch vieles mehr erfahren.
5 Sterne!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Von Pechvögeln, Glückspilzen und verschwundenen Teelöffeln, 24. Mai 2008
Quirkologie ist die Lehre von den Macken der Menschen. Als junger Mann trat Richard Wiseman als Zauberkünstler auf und entdeckte sein Interesse an der Frage, wie und warum Menschen sich täuschen lassen. Inzwischen ist Wiseman Professor für Public Understanding of Psychology an der University of Hertfordshire. Experimente mit Wahrheit, Lüge und Manipulation hat der Autor mit Tausenden von Probanden in einer populären BBC-Wissenschaftssendung-Sendung durchführen können.
In seine Lehre von den Absonderlichkeiten unseres Alltags führt Wiseman mit dem gefühlten Zusammenhang zwischen Sternzeichen und Persönlichkeitsmerkmalen ein. Wer für die Etikettierung mit bestimmten Charaktereigenschaften empfänglich sei, entwickle sich leicht zur beschriebenen Persönlichkeit. Eine Übereinstimmung zwischen der eigenen Persönlichkeit und Zuschreibungen durch ein Horoskop sei um so leichter zu erreichen, je allgemeiner das Horoskop formuliert ist. Wiseman ging weltweit der Frage nach, ob es Pechvögel und Glückspilze gibt, oder ob das Geburtsdatum Einfluss auf das Schicksal eines Menschen hat. Ob es die Unglück bringende schwarze Katze ist, die Zahl 4 in den Ländern Asiens oder das katastrophale Jahr des Feuerpferds (1966), es gibt wohl wenige Aspekte des Aberglaubens, mit denen Wiseman sich noch nicht streng wissenschaftlich beschäftigt hat. Er widerlegt sogar die Annahme von Ärzten und Krankenschwestern, in Vollmondnächten passierten mehr Unfälle als an anderen Tagen. Der schlaue Wiseman beschränkte sich auf Unfälle und fragte nicht nach Selbstmorden und Geburten.
Sie haben sich bis hierher sicher gefragt, wem Wisemans Forschungen nützen und wer sie finanziert? Wisemans gesammelte Daten über das Käuferverhalten in Supermärkten gehören inzwischen zum Grundwissen von Werbepsychologen. Mit der effektiven Verbreitung von Gerüchten befasste sich einst sogar die CIA. Von der angeblichen Verbreitung unterschwelliger Werbe-Botschaften in Kino-Filmen hat fast jeder gehört. Wiseman berichtet, dass dieses Experiment bereits 1958 in den USA durchgeführt wurde. Als populäre Legende der Großstadt konnte sich bis heute das Gerücht halten, der Absatz von Softdrinks sei durch in Filmen verdeckte Botschaften gesteuert.
Wiseman und sein Team erforschten, über welche Witze Menschen lachen und was speziell Männer, Frauen, junge und alte Menschen witzig finden. Dass sich Wissenschaftler angeblich dafür interessieren, exakt wie viele Teelöffel, Socken oder Handschuhe in einem bestimmten Zeitraum verschwinden, erscheint dagegen mehr als verschroben.
Im Zuge von Untersuchungen über den Einfluss der Vornamen auf die Geschicke ihrer Träger wurden 66 Millionen Totenscheine analysiert und 15000 Heiratsurkunden ausgewertet. Mit ihrem gigantischen Witzprojekt kamen Wiseman und sein Team sogar ins Guiness-Buch der Rekorde.
Erstaunlich viele der von Wiseman zitierten Untersuchungen liegen schon Jahre zurück. Ganz nebenbei deckt der Autor so auf, dass Journalisten sich für Kurzmeldungen auf der Wissenschaftsseite gern in den Archiven bedienen. Das oft zitierte Hängebrücken-Experiment (Ist der Herzschlag bei Männern bereits erhöht, haben sie stärkeres Interesse, sich mit einer Frau zu verabreden) ist laut Wiseman bereits 30 Jahre alt.
Seine nicht mehr ganz neuen Erkenntnisse aus dem normal verrückten Alltag präsentiert der Autor fesselnd und mit trockenem britischen Humor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessante Versuche und witzige Resultate., 1. Februar 2009
Das Buch beschreibt verschiedene verrückte Experimente und beweist oder widerlegt damit Alltagsmythen. Besonders spannend fand ich die Untersuchungen über die Erzeugung von Angstgefühlen. Ein rundum empfehlenswertes Buch. Es ist leicht verständlich geschrieben.
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