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Quiet Earth [VHS] [UK Import]
  

Quiet Earth [VHS] [UK Import]

Videokassette
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sprache: Englisch
  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Produktionsjahr: 1985
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004CJTH
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.660 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M.M.
Format:DVD
"Quiet Earth" ist ein Klassiker des Science fiction Films der achtziger Jahre. Als ich den Film das erste Mal sah war ich ca. 16. Nur durch Zufall zappte ich nach Mitternacht auf ZDF. Und was ich dort sah faszinierte mich wie nur wenige Science fiction Filme zuvor. Die Musik zog meine übermüdeten Ohren sofort in ihren Bann und ich verlor mich in diesem surrealen Filmerlebnis. "Quiet Earth" spielt mit einem sicherlich schon von vielen durchexerzierten Gedankenexperiment. Was wäre wenn du eines Morgens aufwachst und du bist ganz alleine auf der Welt?!

Ein Wissenschaftler schreckt aus unruhigen Träumen hoch und stellt überrascht fest, dass alles menschliche und tierische Leben von einer Sekunde auf die Andere von der Erde verschwunden scheint. Flugzeuge fallen vom Himmel, Autos fahren ohne Fahrer in den Graben. Alle Menschen sind fort ohne eine Spur zu hinterlassen. Schnell ahnt er, dass ein globales Experiment daran Schuld sein könnte an dem er beteiligt war. Zunächst voller Rationalität versucht er weitere Überlebende zu finden, lässt z.B. eine automatische Botschaft als Endlosschleife im Radio laufen. Doch nach und nach zerfrisst die Leere der Welt seinen Verstand. Die Einsamkeit lässt ihn verrückt werden, er beginnt Selbstgespräche zu führen, verliert den Bezug zur Realität. Höhepunkt der ersten Hälfte des Films ist eine groteske in ihrer Absurdität einzigartige Ansprache an ein imaginiertes "Volk". Pappaufsteller von Hitler, Nixon, Gandhi bis zu Hitchcock lauschen stumm den Worten des in den Wahnsinn abgleitenden "Volkstribun".

In der zweiten Hälfte des Films, mit dem Auftauchen der anderen beiden Überlebenden, flacht die Handlung merklich ab, wird zu einer fast gewöhnlichen Dreiecksbeziehung. Dennoch bleibt der Film aber bis zum Ende spannend. Für den geduldigen Cineasten hält "Quiet Earth" noch eine surreale Pointe bereit. Das Hauptmotiv der Filmmusik verschmilzt mit dem Horizont zu einem fantastischen Schlussbild, das sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Sicherlich bietet der Film auch logische Ungereimtheiten (z.B. das Überleben der kompletten Pflanzenwelt), diese schmälern für mich aber nicht den atmosphärisch dichten Gesamteindruck dieses filmischen Gedankenexperiments.

Zur DVD:
Der Film ist wohl ein von NTSC zu PAL konvertierter Transfer. Darunter leidet natürlich etwas die Bildqualität. Weitaus unangenehmer stößt aber der deutsche 5.1 Ton auf. Die Abmischung scheint etwas "unausgegoren". Der Stereo Ton (2.0) bietet zum Glück eine erträgliche Alternative. An Extras bietet die DVD außer dem englischen (nicht untertitelten) Audiokommentar nichts Erwähnenswertes. Eine insgesamt also eher dürftige DVD Umsetzung.

Fazit:
"Quiet Earth" ist ein absolutes Juwel des anspruchsvollen Science-Fiction-Films. Eine besondere Stärke ist die wirkungsvolle Filmmusik die einen Großteil zu der besonderen Atmosphäre beiträgt. Trotz kleinem Budget überragt dieser neuseeländische Klassiker die allermeisten kommerziell weichgespülten Science Fiction Actionfilme (z.B. Die Insel, Aeon Flux , Minority Report, ...) der letzten Jahre. Ein muss für jeden Fan echten Science Fictions. Leider wird die deutsche DVD diesem Kleinod nicht unbedingt gerecht. Mit meinen heruntergeschraubten Ansprüchen bin ich aber trotzdem froh diesen Film endlich in deutscher Sprache auf DVD erleben zu dürfen. Die DVD erhält nur 2 Sterne, der faszinierende Film selbst verdient dennoch nicht weniger als die volle Punktzahl. Alles andere wäre ein Verbrechen an diesem Geheimtipp.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
alle Achtung! 16. Mai 2007
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Eine Drei-Personen-Geschichte, die spannend ist und die man sich mehr als einmal anschauen möchte - gibt's das?

Das eine gut erzählte Geschichte, begabte Schauspieler und eine durchdachte Regie ausreichen, um einen guten Film zu drehen, beweist dieser neuseeländische Streifen. Es bedarf nämlich nicht zwangsläufig eines Budgets von 200 mio. Dollar, das Engagement einer teuren CGI-Schmiede, die eine digitale Welt erschaffen muss (obwohl das durchaus reizvoll sein kann!) oder eines klangvollen Produzentennamens, um einen spannenden Film zu schaffen, nein, auch low-budget-Filme wie dieser schaffen es immer wieder mal, den Zuschauer angenehm zu überraschen. Faszinierend auch der Soundtrack, der perfekt auf den Film zugeschnitten ist, kein nervtötendes Metal-Gedudel oder hektischer Techno.

Zur Geschichte: infolge eines fehlgeschlagenen, physikalischen Experiments ist das Raum-Zeit-Kontinuum, wie wir es kennen, aus den Fugen geraten und von all den Milliarden Menschen, die sich bislang auf der Erde tummelten, bleiben nur drei aufgrund besonderer Umstände übrig, der grosse Rest ist einfach verschwunden.

Quiet Earth erzählt von den Konflikten der drei untereinander, von Vereinsamung, vom Wunsch nach Geborgenheit, kurz, von ganz alltäglichen menschlichen Wünschen und Bedürfnissen - im Rahmen einer Art SciFi-Drama eben.

Ein Film abseits des Mainstream, aber allemal wert, entdeckt zu werden und darum möchte ich die eingangs gestellte Frage mit einem klaren JA beantworten!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was würdest Du tun... 30. Oktober 2006
Von M.W.
Format:DVD
...wenn Du der letzte Mensch auf Erden wärst?

Diese Frage, mit der sich wahrscheinlich jeder von uns schon einmal beschäftigt hat, ist der Ausgangspunkt der Handlung des neuseeländischen Spielfilms "The Quiet Earth" aus dem Jahre 1985.

Als der Wissenschaftler Zac Hobson eines Morgens in einem anonymen Motelzimmer zu sich kommt, ist er zunächst aufgrund einer ganz anderen Tatsache verwirrt: er lebt, obwohl er eigentlich tot sein müsste bei der Menge an Schlaftabletten, die er geschluckt hatte. Anstatt ein zweites Mal zu versuchen, sich umzubringen (aus Gründen, die erst später bekannt werden), beschließt er, dem Leben eine neue Chance zu geben. Auf dem Weg zur Arbeit muss er allerdings feststellen, dass etwas Unheimliches geschehen ist. Überall stehen verlassene Fahrzeuge auf den Straßen, sämtliche Häuser sind menschenleer, und im Stadtzentrum brennen die Trümmer eines abgestürzten Verkehrsflugzeuges, doch von den Passagieren fehlt jede Spur.
Hobson findet seinen schlimmsten Verdacht schließlich in jenem unterirdischen Forschungszentrum bestätigt, in dem er selbst an dem Projekt eines weltumspannenden Energienetzes mitgearbeitet hat, welches offenbar außer Kontrolle geraten ist und jedes organische Leben auf der Erde ausgelöscht hat ' ausgenommen ihn selbst, da er sich exakt zu diesem Zeitpunkt auf der Schwelle zwischen Leben und Tod befand.
In den folgenden Wochen und Monaten versucht Hobson, mit der Situation und seiner eigenen Schuld fertig zu werden und durchläuft dabei verschiedene Stationen, vom rational denkenden Wissenschaftler, der sich sämtlicher ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bedient, um etwaige andere Überlebende auf sich aufmerksam zu machen, über den kindlich-verspielten Egoisten, der seine neuen Freiheiten nach Herzenslust auslebt und genießt, bis hin zum völlig verzweifelten Amokläufer, der sich dem Wahnsinn bedenklich nähert. Am Ende jedoch gewinnt die Vernunft wieder die Oberhand, und Hobson findet zu sich selbst zurück.
Als Hobson fast schon die Hoffnung aufgegeben hat, noch weiteren Überlebende zu finden, stoßen die junge Frau Joanne und etwas später der Maori Api zu ihm. Auch sie starben im Augenblick des "Effekts" - und haben dadurch überlebt. Trotz der extremen Lage brechen zwischen den Männern schon bald urzeitliche Verhaltensweisen im Kampf um die Frau hervor. Eifersucht, Aggressionen und Mißtrauen drohen die Gruppe zu zerstören. Erst die Erkenntnis, dass der vernichtende "Effekt" durch das Energienetz jederzeit wieder eintreten kann, zwingt die drei zur Einigkeit und zu einem nahezu selbstmörderischen Plan, um die Gefahr zu bannen...

Das überraschende und großartige Ende des Films, das von manchen Kritikern sogar mit dem Finale von "2001 - Odyssee im Weltraum" verglichen wurde, sei an dieser Stelle nicht vorweg genommen, zumal es jedem Zuschauer frei stehen sollte, es auf seine ganz persönliche Weise zu interpretieren.
Regisseur Geoff Murphy, der bei uns u.a. mit den Filmen "Freejack" (mit Emilio Estevez, Rene Russo, Mick Jagger und Anthony Hopkins) und "Alarmstufe: Rot 2" (mit Steven Segal) bekannt wurde, schuf mit "The Quiet Earth" ein spannendes und faszinierendes Endzeit-Drama, was in erster Linie natürlich den Darstellern zu verdanken ist, allen voran Bruno Lawrence, der als Zac Hobson die erste Hälfte des Films wortwörtlich im Alleingang bestreiten muss und diese Aufgabe mit Bravour meistert. Vielleicht lag es an Murphys Fingerspitzengefühl, vielleicht auch nur am geringen Budget, dass "The Quiet Earth" keine überladene Special-Effects-Show im Stile Hollywoods wurde, sondern die Protagonisten und deren Schicksale in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Ein besonderes Lob gebührt dem Soundtrack aus der Feder von John Charles, der die einzelnen Stimmungen und Situationen des Films auf geniale Weise unterstreicht und hervorhebt.
Sieht man von kleinen Ungereimtheiten ab (warum verschwinden die Menschen eigentlich zusammen mit ihren Kleidern?). bleibt unter dem Strich ein hervorragender und innovativer Science-fiction-Film, der zum Nachdenken anregt.
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Das Ende ist der Anfang
Ein neuseeländischer Sciencefiction Post-apokalyptischer Film, The Quiet Earth wurde im Jahre 1985 veröffentlicht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christian Vogel veröffentlicht
Thema 5 Sterne, Umsetzung 3 Sterne, DVD-Umsetzung mangelhaft
Zum Film und der von ihm gezeichneten Zukunftsvision schreibe ich nichts, auch nicht zur filmischen Umsetzung.
Die Qualität der DVD-Version ist aber mangelhaft. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von ThorstenBerlin veröffentlicht
Mieser hirnloser SPOILER...
Genau das habe ich mir gedacht, als ich das Cover sah und es auch noch mal über den Amazon-Trailer verifizieren habe (da ist der ungeheure Käse am Ende zu sehen). Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Osuneko Chan veröffentlicht
Nichts Neues
Man merkt dem Film sein Alter sehr an. Für heutige Verhältnisse wirken die Effekte billig, aber dafür kann der Film natürlich nichts. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von H. Sch. veröffentlicht
ScienceFiction der schlechten Art
Schauspieler: Hab noch nie so unfähige Darsteller gesehen

Effekte: Naja, mit ein paar Explosionen und bischen Feuer wars dann das auch schon

Story: So... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von AlexS veröffentlicht
Stark
Die Einsamkeit des Zac Hobson nachdem "das Ereignis" eingetreten ist, seine zunehmende Verwirrung durch dieses Alleinsein, das fast schon in beginnenden Wahnsinn münden will,... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von HannesD veröffentlicht
*
Guter Endzeit-Film, aus dem man aber mehr hätte machen können. Die Einsamkeit des Hauptdarstellers kommt zwar gut rüber, wird aber thematisch nicht wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Arnold Joch veröffentlicht
Guter Film, schlechte Qualität
Tja es handelt sich hier um einen meiner Lieblingsfilme.

Durch ein Experiment wird alles Leben auf der Erde ausgelöscht. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von U. Gilbert veröffentlicht
etwas zäh !!
Der Titel, das Cover, die Beschreibung und die Rezensionen haben mich bewogen, den Film zu kaufen. Ich war daher ziemlich enttäuscht, nachdem ich den Film gesehen hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von Christian Hoffmann
Great movie, no millions needed
Mein Deutsch ist nicht sehr gut, so weiteres ist in Englisch.

Quiet Earth is a prime example of a great film that doesn't need to spend millions on elaborated special... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von Double Dutch
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