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Quicksilver. Volume one of the baroque cycle.: The Baroque Cycle (Arrow) (Baroque Cycle 1) [Englisch] [Taschenbuch]

Neal Stephenson
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 926 Seiten
  • Verlag: Random House UK; Auflage: New edition (7. Oktober 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0099410680
  • ISBN-13: 978-0099410683
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 4,9 x 19,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Neal Stephenson
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Produktbeschreibungen

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Quicksilver is a massive, exuberant and wildly ambitious historical novel that's also Neal Stephenson's eagerly awaited prequel to Cryptonomicon--his pyrotechnic reworking of the 20th century, from World War II codebreaking and disinformation to the latest issues of Internet data privacy.

Quicksilver, "Volume One of the Baroque Cycle", backtracks to another time of high intellectual ferment: the late 17th century, with the natural philosophers of England's newly formed Royal Society questioning the universe and dissecting everything that moves. One founding member, the Rev John Wilkins, really did write science fiction and a book on cryptography--but this isn't history as we know it, for here his code book is called not Mercury but Cryptonomicon. And although the key political schemers of Charles II's government still have initials spelling the word CABAL, their names are all different...

While towering geniuses like Newton and Leibniz decode nature itself, bizarre adventures (merely beginning with the Great Plague and Great Fire) happen to the fictional Royal Society member Daniel Waterhouse, who knows everyone but isn't quite bright enough for cutting-edge science. Two generations of Daniel's family appear in Cryptonomicon, as does a descendant of the Shaftoes who here are soldiers and vagabonds. Other links include the island realm of Qwghlm with its impossible language and the mysterious, seemingly ageless alchemist Enoch Root.

As the reign of Charles II gives way to that of James II and then William of Orange, Stephenson traces the complex lines of finance and power that form the 17th-century Internet. Gold and silver, lead and (repeatedly) mercury or quicksilver flow in glittering patterns between centres of marketing and intrigue in England, Germany, France and Holland. Paper flows as well: stocks, shares, scams and letters holding layers of concealed code messages. Binary code? Yes, even that had already been invented and described by Francis Bacon.

Quicksilver is crammed with unexpected incidents, fascinating digressions and deep-laid plots. Who'd believe that Eliza, a Qwghlmian slave girl liberated from a Turkish harem by mad Jack Shaftoe (King of the Vagabonds) could become a major player in European finance and politics? Still less believable, but all too historically authentic, are the appalling medical procedures of the time--about which we learn a lot. There are frequent passages of high comedy, like the lengthy description of a foppish earl's costume which memorably explains that someone seemed to have been painted in glue before "shaking and rolling him in a bin containing thousands of black silk doilies".

This is a huge, exhausting read, full of rewards and quirky insights that no other author could have created. Fantastic or farcical episodes sometimes clash strangely with the deep cruelty and suffering of 17th-century realism. Recommended, though not to the faint-hearted. --David Langford -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"An astonishing achievement."--Sunday Telegraph

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer keine Zeit und Lust hat, sich auf den großartigsten Bildungsroman seit "Sophies Welt" einzulassen, braucht wirklich nicht mehr weiterlesen.
Alle, für die ein Buch mehr als nur ein Zeitvertreib vor dem Einschlafen ist und denen die neuere deutsche Literatur zu überfrachtet und abgedreht ist, werden jede einzelne Seite dieses großartigen Buches lieben.
Egal, ob die Zustände auf den Sträßen der damaligen Zeit in teils schillernden, teils drastischen Bildern geschildert werden oder der pseudoakademische Betrieb auf die Schippe genommen wird. Stephenson weiß, wie in eigentlich allen seinen Büchern, gleichzeitig zu unterhalten wie auch Wissen zu vermitteln.
Die Würze und der Bezug zu den "Menschen" in "Quicksilver" wird, wie schon im großartigen "Cryptonomicon" durch den unglaublichen "Shaftoe-Clan" geschaffen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Barock auf ganzer Linie 19. Januar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Neal Stephenson wurde als Science Fiction - Autor bekannt. Sein vorletzter Roman Cryptonomicon spielte allerdings bereits teils in der Gegenwart, teils im zweiten Weltkrieg, was ihm einen boshaft ironischen Rückblick auf die Geschichte des Digitalzeitalters als Geschichte der Codes und Verscwörungen ermöglichte.

Quicksilver geht nun noch sehr viel weiter zurück - nämlich ins späte 17. Jahrhundert (der Großteil des Romans spielt zwischen dem Ende des britischen Interregnums und der glorious revolution von 1688. Stephenson interessiert sich für den Beginn eines ersen globalen Zeitalters: die europäischen Nationalstaaten haben nicht nur erstmals Kenntnis der gesamten Welt erlangt, sondern auch zum ersten Mal eine weltumspannende Wirtschaftsordnung geschaffen (basierend auf dem in den spanischen Kolonien Südamerikas geförderten Silber, das nur mit Hilfe des titelstiftenden Quecksilbers - durch Amalgamierung - gewonnen werden kann).

Tatsächlich vermittelt Stephenson ein gutes Bild dieser Zeit (wobei er sich einige bewußte Anachronismen gönnt:Die Nebenfigur, die dauernd "you've got mail" kräht, die venezianischen Gondoliere, die unter "canal rage" leiden...). Allerdings setzt der Roman einiges Stehvermögen voraus (über 900 Seiten, welche den Plot noch nicht annähernd abschliessen), richtet sich an Leser mit Grundkenntnissen englischer und europäischer Geschichte (es hilft, zumindest grob über Cromwell, den englischen Bürgerkrieg und die restoration Bescheid zu wissen)und ist streckenweise fast unübersetzbar (wenn Stephenson etwa Szenen als Dialoge wie aus Bühnenstücken von Dryden arrangiert oder einen kurzen Auftritt von Pepys in der Sprache der diaries erzählt).

Ist er also trocken und langatmig? Im Wesentlichen: Nein; wenn auch einige Passagen im ersten Drittel doch zuviel des Guten sein könnten.

Worum geht es? Im wesentlichen verfolgt der Roman Leben und Karriere dreier Personen:

Daniel Waterhouse, der einer puritanischen Fmilie entstammt,in Cambridge zum Freund und Kndermädchen des allzu experimentierfreudigen Isaac Newton wird und zu seiner Überraschung in die Politik gerät.

Eliza, einer Kurtisane, die in Holland Reichtum und in Frankreich politischen Einfluss erwirbt.

Und natürlich dem Söldner, Dieb, Freibeuter, Kurier und Gauner Jack Shaftoe, der eine wirklich denkwürdige Begegnung mit Ludwig dem XIV., einigen Ratten, einer großen Portion verdorbenem Fisch und einem türkischen Kavalleripferd hat.

Mit von der Partie sind natürlich auch drei britische Könige, Newton, Hooke, Wren und der Rest der royal society, Ludwig xIV., Leibniz, Jan Sobieski, Colbert, Benjamin Franklin, wenn auch nur als achtjähriger Lausejunge und sogar Edward Teach (der den meisten Lesern als Blackbeard der Pirat bekannter sein dürfte).

Stephenson bessenene Recherche und Vorliebe für pikareske Abenteuer verdienen nicht nur Respekt, sie haben - jedenfalls bei mir - auch dafür gesorgt, dass man den Brocken (übrigen spielt eine Szene auch tatsächlich in einer Walpurgisnacht auf dem Brocken!) begeistert verschlingt.

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3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitverschwendung! 4. Oktober 2003
Von jdkuchen
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch wurde in den Staaten als „publishing event" angekündigt, und genau das ist es: weder ein besonders guter, noch sonderlich interessanter Roman, sondern ein Marketingereignis. Dabei ist der 900-seitenschwere Türstopper nur der erste Teil einer auf 3000 Seiten angelegten Trilogie über die „Scientific Revolution" unter Isaac Newton. 900 Seiten klingen nach viel, doch sie klingen nach noch viel mehr, wenn man „Quicksilver" ließt. Kein erkennbares Plot (das Buch setzt sich eigentlich aus drei separaten Romanen zusammen, deren Storylines erst spät eher schlecht als recht zusammengeführt werden), flache Charaktere und ermüdende Beschreibungen von Settings und Kleidung lassen das Buch wie eine schlechte Version der Victorian Novels erscheinen. Wahlweise ließt es sich aber auch wie Pynchon für Arme: enzyklopädisch, monumental und laaaaaangweilig. Wahrscheinlich wollte Stephenson jeden Archivschnipsel, den er recherchiert hat, auch in die „Geschichte" einbauen und daher verläuft er sich in unendlichen Exkursionen, die aber weit weniger interessant sind als z.B. in "Cryptomonicon." Kurzum: „Quicksilver" wäre gerne eine unglaublich clevere postmoderne Dekonstruktion narrativer Konventionen im Sinne von „Ulysses" oder „Gravity's Rainbow," ist aber letztendlich nichts weiter das 900 seitenlange Protokoll eines erzählerisches Versagens. Nach diesem Buch wird der Autor den schweren Beweis liefern müssen, dass er mit „Cryptomonicon" sein kreatives Zenit noch nicht überschritten hat. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass auch nur ein Drittel der Leser bereit sein wird, Geld und vor allem Zeit in die nächsten beiden Teile zu investieren. John Irving hat einmal geschrieben, dass ein guter Roman auf Seite 300 immer besser ist als auf Seite 30. Im Falle von „Quicksilver" macht es keinen Unterschied wo man zu Lesen anfängt oder aufhört. Dieses Nachschlagewerk-Flair mögen fanatische Fans postmoderner Literatur vielleicht reizvoll finden, für mich können aber auch die schlausten Wortspiele einen guten Plot nicht ersetzten. Jedenfalls nicht, wenn damit 900 Seiten gefüllt werden sollen.
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