Zunächst einmal muss man den Mut des Michael Teuber sehr bewundern. Was er, trotz seiner Behinderung, geschafft hat, ist ein wahres Wunder. Das Buch beschreibt eindrucksvoll die Sorge der Mutter um ihren Sohn. Doch dafür, dass er bereits volljährig war, vehätschelte sie ihn, meiner Meinung nach, zu viel. (Auch die vielen Grammatikfehler in diesem Buch sind äußerst störend!) Außerdem wird zu wenig auf seine Gefühle eingegangen. Man bekommt durch das Lesen des Buches unweigerlich den Eindruck, dass sich mit Training und starkem Willen alles schaffen lässt. Ganz so ist es sicher nicht. Jemand, der komplett (und nicht wie M. Teuber inkomplett) gelähmt ist, kann tatsächlich nicht mehr viel an seiner Lage ändern.
Trotzdem motiviert das Buch dazu, nicht gleich aufzugeben, wenn die Ärzte ihr Urteil gefällt haben, sondern zu kämpfen.