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Quellcode: Roman
 
 
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Quellcode: Roman [Taschenbuch]

William Gibson , Stefanie Schaeffler
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526805
  • ISBN-13: 978-3453526808
  • Originaltitel: Spook Country
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.390 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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William Gibson
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der abgehalfterte Journalist Hollis Henry erhält den Auftrag, einen Artikel über eine neue, digitale Kunstform zu schreiben. Doch als ihn seine Recherchen mit dubiosen Agenten und Kriminellen in Kontakt bringen, ahnt er, dass es hier um etwas ganz anderes, Gefährlicheres geht. Alles dreht sich offenbar um einen mysteriösen Container und dessen Ankunft in New York. Ein Ereignis, das – wie Hollis erkennen muss – die Zukunft unserer Welt für immer verändern wird ... Mit Quellcode hat William Gibson, Autor der legendären Neuromancer-Trilogie, einen Science-Fiction-Roman geschrieben, der auf atemberaubende Weise die Zukunft unserer von Medien und Konsum bestimmten Gegenwart vorzeichnet.

Über den Autor

William Gibson wurde 1948 in South Carolina geboren. Während seines Englischstudiums beginnt er Science-Fiction-Geschichten zu schreiben. Mit seinem 1984 erschienenen ersten Roman "Neuromancer" erfindet er den Begriff „Cyberspace“ und revolutioniert damit die Literatur. William Gibson lebt mit seiner Familie in Vancouver.

Stefanie Schaeffler, M.A., beschäftigt sich seit Jahren mit psychologischen, pädagogischen und Gesundheitsthemen. Sie hat drei Kinder im Alter von einem, fünf und siebzehn Jahren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer Mustererkennung gelesen hat, weiß was ihn erwartet: In üblicher Gibson Manier werden mehr oder weniger unbedarfte Protagonisten in den Strudel von Ereignissen gezogen, die sie weder kontrollieren können noch verstehen, nur um am Ende genau das Zünglein an der Wage zu sein, wodurch ein wünschenswertes Ende erreicht wird.
Der Roman spielt in derselben Zeitepoche wie Mustererkennung und ist auch als 2. Teil dieser Trilogie (auch eigenständig lesenswert) gedacht. Da wir dabei vom ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts sprechen ist die Zuordnung als Sci-Fi mehr Gewohnheit als akkurat. Genauso könnte man von einem Tech-Thriller oder Spionage-Thriller sprechen und er ist durchaus lesenswert für Fans dieser Genres, auch wenn sie mit der klassischen SciFi nichts anfangen können.
Gibson zeichnet ein düsteres Bild des post-9.11 Amerika, wobei die genaue Herkunft dieser düsteren Grundstimmung im Dunkeln bleibt, oberflächlich hat sich ja nichts geändert. Gibson lässt den Leser aber immer wieder dahinter blicken, wo sich schockierende Entwicklungen abzeichnen (allerdings nichts, was man nicht eh schon vermuten hätte können). Wie gewohnt zeigt er dem Leser außerdem eine interessante futuristisch anmutende kulturelle Entwicklung/neue Strömung, dieses Mal augmented Reality als Kunstform.
Der deutsche Titel "Quellcode" entsprang reinem Profitdenken des deutschen Verlags und hat genauso wie die meisten Titelbilder (cover art) weder was mit dem Originaltitel (spook country), noch mit dem Inhalt des Buches zu tun. "Quellcode" soll einfach nur nach Gibson klingen, grenzt bei der üblichen Leserschaft Gibsons allerdings schon an Beleidigung ihrer Intelligenz. Denn wer sich nach dem Titel Cyberpunk in Reinkultur erwartet wird enttäuscht werden. In dieselbe Kerbe schlägt der Klappentext, denn der ominöse Container taugt mehr als MacGuffin denn als Motor oder Ursache weltbewegender Ereignisse.
Dabei ist spook country ein peotischer, genialer Titel, er bringt die Grundstimmung so prägnant auf den Punkt, daß man es nur genial nennen kann, wie gewöhnt bei Gibson, der Sprache regelrecht neu interpretiert. Seine Sprache bedient sich bei der Erfahrungswelt des Lesers und ergänzt sie. Sie ist kurz, prägnant und treffend, durchzogen von Alltagssprache, Produktnamen und Marken, verführt öfters regelrecht zu weiterer Recherche, allerdings ist sie deshalb für Gibson Neulinge wahrscheinlich eher ungewohnt.
In die Literaturgeschichte wird Gibson sicher als einer der wichtigsten Autoren des "consumism age" eingehen und dieses Buch ist ein wesentlicher Beitrag dazu.
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Kalt, langweilig und lieblos 11. Februar 2012
Von BassPeer
Format:Taschenbuch
Gibsons Schreibstil hin oder her, Quellcode ist leider sehr langweilig und hat, anders als ich erwartet habe, mit Gibsons Cyberpunk-Welt wie in Neuromancer überhaupt gar nichts zu tun. Der Titel hat mich aber vermuten lassen, dass der Cyberspace wieder eine Rolle spielt, ebenso hätte der Container wieder im Weltall umhergeschifft werden können. Darüber gibt die Inhaltsangabe aber leider nur wenig Auskunft. Dennoch habe ich mich dem Roman angenommen und wollte mich überraschen lassen.
Von den drei Handlungssträngen fand ich nur einen interessant, aber leider kamen alle Handlungsstränge jeweils zu knapp. Der Leser wird kaum über die Charaktere aufgeklärt (ob das im ersten Teil der Trilogie der Fall ist, kann ich nicht sagen, leider deutete auch nichts darauf hin, dass Quellcode Teil einer Trilogie ist), Gibson schafft es nicht zu den richtigen Punkten Spannung aufzubauen oder beizubehalten, was er jedoch schafft, ist den Leser zu verwirren. Stellenweise waren mir die Zusammenhänge in der Story nicht ganz klar, obwohl ich Gibsons Schreibstil und die Erzählweise mit mehreren Handlungssträngen kenne.
Was mich jedoch nach dem Lesen am meisten ärgert, ist, dass die Pointe der Geschichte wirklich erst ganz zum Schluss kam, darauf aber nichts aufbaute. Im Gegenteil - ich kenne jetzt die Story, ich denke mir "Aha, so ist das also.", ich fühle mich aber dennoch im Dunklen gelassen, dabei hätte das nicht sein müssen, hätte Gibson sich doch nur ein wenig mehr einfallen gelassen, statt trocken und kalt um den heißen Brei herumzuschreiben.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langweilig 26. August 2010
Format:Taschenbuch
Vorab: Ich habe die oft zitierte Neuromancer-Trilogie nie gelesen und bin somit vollkommen unvoreingenommen an die Lektüre gegangen. Es war also mein erstes und wohl leider auch letztes Buch von diesem Autor, da es mich kein bisschen überzeugen konnte.

Zunächst einmal hat der Titel gar nichts und der Klappentext nur wenig mit dem Inhalt des Buchs gemeinsam. Dieser Inhalt wiederum besteht aus unzähligen Kurzkapiteln, die wild von einem Handlungsstrang zum nächsten springen, ohne eine erkennbar gemeinsame Geschichte erzählen zu wollen. Erst kurz vor Schluss erfährt man, worum es überhaupt geht. Wenn dann endlich dieses Finale ansteht, welches ziemlich spontan und unspektakulär ist, werden einige der Handlungsstränge zwar zusammengeführt, aber auf unbefriedigende Weise. Manches, von dem man erst dachte, da würde der Spannungsbogen langwierig für den großen Showdown aufgebaut, wird auf einmal sogar gänzlich vergessen. Was passiert mit Milgrim und Brown, wer waren die überhaupt und welche Daseinsberechtigung hatten die in diesem Buch? Warum verliert der vorher als geradezu allmächtig und extrem geheimnisvoll dargestellte Bigend so urplötzlich jegliches Interesse an diesem Container, für den er doch kurz vorher noch sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt hat? Warum hat er ausgerechnet Hollis engagiert, wo er sich doch jeden anderen dafür hätte kaufen können? Warum ist das Thema Locative Art, um dass sich anfangs alles drehte, so plötzlich restlos aus der Geschichte verschwunden? Ich könnte die Liste der Fragen endlos weiterführen!
Hinzu kommt, dass es für meinen Geschmack zu viel Product Placement gab.

Alles in allem konnte mich dieses Buch zu keinem Zeitpunkt interessieren, aber das lahme Finale hat mich ganz besonders gestört. Mein Fazit: Nicht kaufen!

NACHTRAG
Ein paar Korrekturen zur Amazon-Kurzbeschreibung, die wohl gründlich daneben gegangen ist:
- "Der abgehalfterte Journalist Hollis Henry" --> Hollis Henry ist weder männlich noch abgehalftert.
- "Alles dreht sich offenbar um einen mysteriösen Container und dessen Ankunft in New York." --> New York heißt neuerdings Vancouver...
- "Ein Ereignis, das [...] die Zukunft unserer Welt für immer verändern wird" --> Äh, nein, kein bisschen. Es geht bloß um Geld.
- "Mit Quellcode hat William Gibson [...] einen Science-Fiction-Roman geschrieben, der auf atemberaubende Weise die Zukunft unserer von Medien und Konsum bestimmten Gegenwart vorzeichnet." --> Wieder falsch. Es handelt sich weder um einen SciFi-Roman, noch geht es um die Zukunft. Und atemberaubend ist hier leider auch nix. Das Atmen wird höchstens vom Gähnen unterbrochen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schöner Zeitvertreib
Insgesamt ein Buch mit überraschendem Ende. Der mitunter etwas seltsame Schreibstil verwirrt manchmal etwas und am Ende baut sich sogar ein wenig Spannung auf.
Vor 10 Monaten von deidor veröffentlicht
Über weite Strecken undurchsichtig und langweilig
Als ich die Rückseite in einer Buchhandlung gelesen hatte, dachte ich mir das hört sich ja ganz interessant an. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Björn Petri veröffentlicht
einfach nur Durchschnitt
Ich kann meinen Vorschreibern nur recht geben. Den Lobenden und den Tadelnden, daher 3 Sterne.

Hätte ich nicht vorher Mustererkennung gelesen, wäre meine... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Jan veröffentlicht
will eine weitere lanze brechen....
.....für dieses buch und für william gibson. zugegeben, ich war nicht sicher was ich von "quellcode" und auch "mustererkennung" zu erwarten hatte,
zumal seit dem... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von sovjet.europe veröffentlicht
Wer die Neuromancer Trilogie liebt wird Quellcode hassen
Quellcode ist über weite Strecken ein lieblos zusammengestrickes Handlungstranggemenge, mit schwach entwickelten Protagonisten und einem langweiligen Plot. Schade um die Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Irrlicht veröffentlicht
Ganz ganz schwach
Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe (zugegebenermaßen ist es relativ leicht zu lesen), frage ich mich wirklich, was die Geschichte mit dem Klappentext zu tun hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Benjamin veröffentlicht
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Falsche bzw. irreführende Inhaltsangabe zu Quellcode 2 04.05.2010
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