Dem Regisseur Manuel Gómez Pereira ist hier eine erfrischend schrille Komödie gelungen. Mehrere schwule Liebespaare deren gleichgeschlechtliche Heirat bevorsteht, erleben durch ihre Mütter, die mitunter ihr eigenes Leben nicht im Griff haben, Turbulenzen kurz vor dem entscheidenden Ja-Wort. Die mitunter exaltierten mütterlichen Persönlichkeiten geben dieser Verfilmung den entsprechenden Witz, Esprit und sorgen dennoch für eine gewisse Melodramatik. Vorliegend sind es nicht nur die mitunter schönen Söhne, die den Film interessant machen, sondern deren Mütter. Einige der Schauspielerinnen haben selbst mit Almodóvar gedreht. Ich habe diese Komödie richtig genossen und sehe sie von Manuel Gómez Pereira als - falls überhaupt intendiert - eine gelungene Hommage an einen der genialsten Regisseure des schwulen Kinos, Pedro Almodóvar.