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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erst jetzt nach dem unermesslichen Erfolg der Queens..., 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Queens of the Stone Age (Audio CD)
ja, erst jetzt zündet das Debüt von 98 so richtig. Woran das liegt? Ganz einfach: Weil a) Kyuss in so weite Ferne gerückt sind, dass es kaum noch einen bitteren Nachgeschmack mehr zu beklagen gibt und b) weil der Wirbel um die Queens seit dem Megaseller " Songs for the.." total abnervt. Dieses auf der Rancho de la luna vom master himself Josh Homme in Zusammenarbeit mit Joe Barresi produzierte Sahnestückchen ist sozusagen, die Abkehr von Kyuss, denn hier ist nichts ausufernd. Die Herrlichkeit der Monotonie. Der Zauber der Kompaktheit. Nicht umsonst hat Homme damals immer wieder was von "Robot Music" gefaselt. Simple Riffs, aber genial gespielt, umgarnt von smoothen Leads und den besten Vocal lines, die das stoner role model aus Palm Desert je geschrieben hat. Glaubt den anderen Stimmen kein Wort: Das ist weder eine Weiterentwicklung von Kyuss, noch ein schlechtes "Songs for the deaf".Kyuss sind untouchable, und ich denke nicht, dass Homme mit seinen beiden Partnern aus Kyuss- Tagen Olivieri und Hernandez ein Album machen wollte, dass ständig Vergleiche zu Kyuss erdulden muss. "Quuens of the sone age" ist die Quintessenz der Queens, ohne die alles weitere nicht zu begreifen ist. Nicht mehr, nicht weniger. Wo heute bei Qotsa alles aufgemotzt ist, clever durchstrukturiert und zum Tracklisting so mancher Vorabendserie taugt, ist dieses Album roh und stoner, genial und monoton ohne Pomp und Glam. Trocken wie Wüstenstaub. Nicht wimpy und catchy, sondern straigt in your face. Kaufen, ihr Luschen..
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Phönix aus der Asche, 20. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Queens of the Stone Age (Audio CD)
Die Band Kyuss hat Mitte der 90er den Begriff Wüstenrock wohl nicht nur geprägt, sondern erfunden. Mit teilweise 4-minütigen Gitarrensoli, über 10-minütigen Songs und jeder Menge Spielfreude haben sich die vier einen Kultstatus erspielt. Was das mit den Queens zu tun hat? Ganz einfach: ls sich Kyuss auflösten, gründete Josh Homme (Kyuss-Gitarrist) eine neue Band namens Queens Of The Stone Age. Damals wusste noch keiner, dass diese in Sachen Hysterie, Hype und Kult ihre Vorgänger weit übertreffen würden. Aber ein Anzeichen dafür gab es schon: dieses Album. Mit ihren späteren Alben haben sich die Queens nach und nach vom ursprünglichen Kyuss-Sound entfernt. Nur auf dem hier vorliegenden Debut klingt noch alles so wie früher. Die langen Giatarrenspiele wurden zwar gestrichen, die Songs auf eine kompakte Länge verkürzt, aber die Spielfreude, die Kyuss auf Platte und live rüberbringen konnten, ist noch gänzlich vorhanden. Und Josh Hommes Organ fügt sich besser in die Songs ein als das von John Garcia. "Regular John", "If Only", "Walkin' On The Sidewalks", "Mexicola", die Liste der Songs, die bei Kyuss ebenfalls gut ausgesehen hätten ist genau 10 Songs lang. Obige sind nur einzelne Höhepunkte. Aber einer fällt halt aus der Reihe und heißt "I Was A Teenage Hand Model". Aus Gitarre, Piano und Wasser(spülung?) haben die Queens einen Song gebastelt, der mir wochenlang im Kopf herumganagen ist. Die Queens haben schon mit diesem Album klar gemacht, dass sie ihren Vorgängern in nichts nachstehen. Highlights: Regular John; If Only; Mexicola; I Was A Teenage Hand Model
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfektion, 22. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Queens of the Stone Age (Audio CD)
Rated R ist mit Sicherheit ein sehr gutes Album und wird besser, je öfter man es hört - Zugang bekommen nur die Geduldigen. Allerdings war dieses Album nur ein einziger Hype von der ersten Sekunde an, in der klar war, dass es rauskommt. Jeder mehr oder minder begabte Musikjournalist hat es in den Himmel gelobt, ohne es wahrscheinlich je vorher gehört zu haben! Den Grund darin sehe ich definitiv darin, dass jeder wußte, dass da etwas großes auf dem Weg ist, denn es sind die Queens! Das erste Studioalbum strebt Perfektion an. Es läßt sich schwer beschreiben, was dieses Album so gut macht, denn man kann es mit nichts vergleichen. Mit diesem Album hat Josh Homme eine neue Ära der Rockmusik eingeläutet, die auch mir das warten auf Rated R sehr schwer gemacht hat. Man muss dieses Album einfach haben, es immer wieder hören, denn auch hier macht der sperrige Sound den Zugang nicht einfach. Das hält aber zumindest die Leute ab, die nun mal einfach keinen Plan haben und sich dieses Album aufgrund der wirklich albernen Vergleiche mit Kyuss zulegen. Kyuss haben sich aufgelöst, weil definitiv der Zynith erreicht und nicht mehr zu toppen war. Deswegen unterliegen die Queens auch sicher nicht dem Versuch, einen Sound zu kopieren/fortzuführen, den sie mit der Basis Kyuss einfacher an den Mann hätten bringen können.
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