m Herbst 1996 wurde Fanfare Ciocarlia entdeckt. Die Roma-Blaskapelle aus dem rumänischen Zece Prajini, einem kleinen Dorf 'am Ende der Welt' tourt nun schon seit über 10 Jahren durch die ganze Welt und bringt mit ihrem temporeichen Balkan Beat die Konzertsäle zum Kochen. Fünf Alben haben die 12 Gypsy-Funk-Jünger bereits veröffentlicht. Das jüngste, Queens and Kings, ist wieder mal ein Fest: Eine große Familienfeier, auf der Roma-Musiker aus ganz Europa dem Zuhörer ein Musikerlebnis vom Feinsten bieten. Hier mischen sich orientalische Klänge mit Funk, Jazz, brasilianischem Lambada und natürlich ordentlich Balkan Beat.
Fanfare Ciocarlia sind durch ganz Europa gereist, um gemeinsam mit Roma-Virtuosen aus Serbien, Mazedonien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Frankreich zu musizieren. Alt trifft hier neu, Traditionelles wird modernisiert, Lebensfreude und Sehnsucht verleihen den Liedern mal den entfesselten Sound, der einen an rumänische Hochzeiten denken lässt, mal schwingt die Trauer der großen aber leider unerfüllten Liebe mit.
In spanischer Sprache und in Romani singen und spielen Jony Iliev, Saban Bajramovic, Florentina Sandu, Ljiljana Butler, Mitsou, Esma Redzepova, Sabrina Romero (Kaloome), Dan Armeanca sowie Antoine 'Tato' Garcia und Christ Mailhe (Kaloome) mit den Blechblasderwischen von Fanfare Ciocarlia.
Mit dabei ist übrigens auch die Neuinterpretation von Born to be wild, die einigen vielleicht aus Borat bekannt vorkommt.
Das 2007 veröffentlichte Album ist übrigens Ioan Invancea gewidmet, dem Patriarchen an der Klarinette, der im Herbst 2006, fast genau 10 Jahre nachdem die Band entdeckt wurde, verstorben ist.
Das ist der perfekte Sound für den Sommer - wild und lebendig.