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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2008
Stefan Ulrich zog im August 2005 für ein Jahr mit seiner Familie von München nach Rom, um als Italien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von dort zu berichten… und vielleicht auch, um dieses Buch zu schreiben.

„Quattro Stagioni“ begeistert durch seinen hohen Unterhaltungswert und liest sich daher leicht, aber es brilliert auch die sprachliche Eleganz und die Analytik des investigativen Journalisten. Der Autor kennt die Zusammenhänge und Verstrickungen im Gastland Italien, insbesondere in dessen Hauptstadt Rom. Trotz kleiner Seitenhiebe auf die italienische Mentalität und die ungeliebte Bürokratie spürt der Leser, dass Ulrich ein Rom- und Italienliebhaber ist. Trotz Sachkenntnis und korrekter Darstellung der Verhältnisse in Italien, ist dies kein Buch, was informieren will, es ist köstlich amüsante Unterhaltungslektüre.

Der Autor berichtet von skurrilen Erlebnissen und eigenartigen Begegnungen, von den vielen kleinen Kuriositäten des italienischen Alltags. Und er berichtet über das Familienleben eines deutschen Ehepaares nebst zwei Kindern in einem römischen Palazzo, der eigentlich nichts anderes ist, als ein gewöhnliches Mietshaus. Dolce Vita ja, aber nicht nur...

Das Buch ist hochgradig vergnüglich und obendrein noch geistreich. Es beschreibt die italienische Lebensart treffend und äußerst liebenswert. Genau die richtige unbeschwerte Urlaubslektüre für sonnige Tage am Strand oder auch für das ungeliebte Regenwetter auf Balkonien, das Ganze im praktischen Taschenbuchformat.
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am 27. Juni 2008
Da tun sich einige Dinge auf, die uns schwer verwundern würden, hätten wir nicht die Erklärungen von Stefan Ulrich dazu, die Verständnis wecken:
Warum hängen die Italiener immer am Handy? Wie müssen Geschenke aussehen, die man einem Italiener macht? Wie kommt der Deutsche bei den Italienern an?
Stefan Ulrich schreibt leicht, und immer mit einem Lächeln dabei. Ich genoss das Lesen und hätte Stefan Ulrich noch vom Aufenthalt in anderen Ländern geschrieben, ich würde die Bücher sofort kaufen.
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am 2. Juni 2008
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich selten so amüsiert habe wie bei der Lektüre dieses Buches, denn ich habe es jedesmal wieder gerne in die Hand genommen, wenn ich weiterlesen wollte. Nicht nur, dass "Quattro Stagioni" ungemein witzig und unterhaltsam ist, nein man lernt sogar auch noch eine ganze Menge dabei. Über Rom, Italien, die Italiener und auch eine Prise Italienisch. Für mich als großen Rom-Fan war das Buch einfach ein Must-have und ich habe mir gern den einen oder anderen Tipp geben lassen oder bin in Gedanken wieder bei den Orten gelandet, die ich selber schon gesehen habe. Ich kann mir daher gar nicht vorstellen, dass jemand bei diesem Buch keinen Spaß haben könnte, denn viele Geschichten sind einfach zu komisch. So z.B. die Geschichte der Meersau Jakob Brödler (und seiner drei Verwandten) von Tochter Bernadette inklusive die Suche nach einem Tierarzt, der bereit ist diesen zu kastrieren. Oder der Kampf mit den italienischen Behörden, so besonders mit der Postamtsangestellten des Viertels, sowie das Dealen mit Adventskränzen bei der deutschen evangelischen Gemeinde von Rom und und und. Wie gesagt, ich habe Tränen gelacht. Dennoch hat das Buch auch ein paar ernste Augenblicke, so zum Beispiel wenn die Not vieler Einwanderer geschildert wird, die in sogenannten "Zigeunerlagern" in der Stadt hausen oder wenn erklärt wird, dass Italien bis lange ins 20. Jahrhundert ein sehr armes Land war.
So beschreibt Stephan Ullrich auch sehr anschaulich, dass seine Kinder Rom bei weitem nicht als die glänzende ewige Stadt wahrnehmen und auf Dinge wie brennende Autos in der Nacht, Dreck auf den Straßen und Einbruch empfindlich reagieren. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt und das ist vielleicht der einzige "Vorwurf" den man Stephan Ullrich machen kann nämlich, dass er Italien doch sehr vergöttert und in den Himmel lobt. Denn ich versuche mir eigentlich immer zu sagen, dass jedes Land auf seine Weise schön ist. Das ist aber auch wirklich das Einzige, was ich an "Quattro Stagioni" evtl. auszusetzen habe, denn ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Wer wirklich eine spannende, kurzweilige, lustige und lehrreiche Lektüre haben will, der ist bei diesem Buch genau richtig.
Viel Spaß!
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Lieber Herr Ulrich,
Da haben Sie aber was angerichtet. Erst zwei Mal war ich in meinem Leben in Rom und Ihr Buch QUATTRO STAGIONI hat, ganz sachte zuerst, denn die Bürokratischen Vorgänge im "40° heißen Hexenkessel" sind zwarwohl pointiert geschildert, erheben mithin jedoch nicht den Eindruck nachgeeifert zu werden - also kurz und gut: Ihr Buch hat in mir neue Leidenschaften für "Die Ewige Stadt" erweckt!
Wie unglaublich unsensibel von Ihnen mich als Leser so mit dem Charme der Römer und der Stadt sowie des ganzen Landes im Besonderen, einzulullen! Sie geben neben Erklärungen für die ungeheuerlichen bürokratischen und politischen Verhältnisse allerdings auch ungemein lehrreiche Tipps für Ausflüge und sogar einige Restaurant-Tipps habe ich mir notiert. Ganz nebenbei finde ich Ihre Familie sehr sympathisch und hab mich mehrmals gefragt, was aus den "topos" und dem Aquarium wohl wurde? - Leben sie immer noch (alle) in Rom? Wenn "JA", bitte schreiben Sie eine Fortsetzung - bitte!
Nun. Wirklich böse bin ich Ihnen nicht, das dürften Sie erkannt haben. Im Gegenteil. QUATTRO STAGIONI empfinde ich als charmante Liebeserklärung für mein erklärtes Lieblingsurlaubsland. Das hat das Land nicht nur der vielfältigen Landschaft, seiner unglaublich spannenden Historie, den bemerkenswerten Kunstschätzen, der fantastischen abwechslungsreichen Küche zu verdanken - auch seinen sympathischen bis kauzigen Einwohnern, die Sie in einigen "Typen" so diplomatisch eingefangen. Hach, sogar Erklärungen für das in unseren Breitengraden eher verpönte "fiducia"- Prinzip ("Eine Hand wäscht die andere") erklären so einiges. Und schließlich runden Sie das Buch mit dieser herzlichen Grußformel ab, die dem noch am Buch interessierten Leser in wenigen Worten einleuchten lassen dürfte, warum und wohin die Römer sich im Sommer "in campagna" an den Strand begeben. Wie idyllisch das alles klingt. Haaach... ! Man käme beinah auf den Gedanken, alle ihre Verwandten, Freunde und Kollegen hätten Recht behalten, wenn sie Sie mit "Habt ihr's gut!", ins ferne Rom verabschiedet haben. So aber stelle ich einfach nur fest:
"Habe ich's gut, dass Sie ihre Erlebnisse in diesem Buch festgehalten haben. Die Lektüre war "belissimo". Ich habe mich die ganze Zeit in bester "campagnia" gefühlt."
Für die angenehmen Lesestunden möchte ich mich also entsprechend bedanken und werde das Buch gerne im Freundes- (und amazon-Kunden-) Kreis weiterempfehlen. Immerhin gibt es neben meinem Mann und mir noch viele Bekannte, die dem Charme von Rom, bzw. Italien verfallen sind. - Also ums kurz zu machen: Vielen Dank!

Beste Grüße
Frau Apicula
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am 26. Juni 2008
Der Autor glänzt mit seiner guten Beobachtungsgabe und seinem gut lesbaren Schreibstil. Als Halbitaliener und Ex-Erasmus-Italienstudent habe ich viele italienische Eigenheiten und Phänomene wiederfinden können und sehr viel gelacht.
Meiner Meinung nach noch besser als "Maria, ihm schmeckts nicht".

Ich sag nur "Fanum voltumnae"!
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am 26. Februar 2014
Rom ist eine meiner Lieblingsstädte und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aber was für eine Enttäuschung.
Alleien der Schreibstil ist eine Zumutung: Kaum ein Satz in dem nicht ein Wort in italienisch steht, dass auch noch kursiv gesetzt ist, damit es auch der dämlichste Leser merkt - hallo, hier kommt ein italienisches Wort. Was soll das suggerieren? Dass der Autor toll italienisch spricht? Dass er sich toll assimiliert hat? Oder soll das Italienisch-Nachhilfe sein? Nach 2 Seiten nervt es einfach nur. Überhaupt ist der Schreibstil wenig literarisch, wenig inspirierend. Ich muss sagen, dass ich Reportagen sehr gerne mag, wenn sie denn gut geschrieben sind - diese ist es nicht. Auch die Geschichten mit den Kindern in den Bergen und die mit den Etruskern, bei denen Spannung aufgebaut werden könnte, verhallen im Jammertal der Langeweile.
Alles bleibt so sehr an der Oberfläche, wird mit altbekannten Klischees verrührt - auch wenn sie stimmen, muss man sie nicht darstellen, als hätte man sie wie ein Ethnoforscher soeben entdeckt und enthülle der Weltöffentlichkeit ein Geheimnis - und verbreitet nicht ein einzige Mal das Gefühl in römisches Alltagsleben einzutauchen.
Mein Eindruck ist, dass der Autor sich sehr an Peter Mayles "Toujour Provence" orientiert hat (was wirklich ein Lesevergnügen ist). Dieses Buch ist leider nur ein Abklatsch davon. Vielleicht sollte der autore besser bei seinen forma bleiben.
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am 15. Februar 2010
... macht der Autor mit diesem kurzweiligen, warmherzigen und humorvollen Bericht seines ersten Jahres in Italien.
Trotzdem man als Leser oft Mitgefühl mit der armen Familie und ihrem Scheitern bzgl. der italienischen Bürokratie oder bzgl. ihrer Teilnahme an monströsen Kinder-Geburtstagen hat, schimmert immer und überall die Liebe von Stefan Ulrich zu diesem herrlichen und unvergleichlichen Land durch.

Sparen hätte er sich meiner Meinung nach den Etrusker-Strang. Vielleicht wollte er diese Geschichte als Spannungsmoment einbauen; das Buch hätte es nicht gebraucht!
Beste kurzweilige Unterhaltung.
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Der Journalist Stefan Ulrich zieht mit seiner Familie nach Rom, um dort für die Süddeutsche Zeitung zu arbeiten. Diesen Aufenthalt beschreibt er so detailliert, daß man meint, dabei gewesen zu sein!
Er zeigt die italienische Lebensart, aber auch die Bürokratie in vielen Facetten sehr treffend. Allerdings von der privilegierten Warte eines gut bezahlten und auch luxuriös untergebrachten Ausländers aus.
Trotzdem ein Buch, das mich mitgenommen hat in die quirlige Stadt am Tiber, mich zum Schmunzeln gebracht und sehr gut unterhalten hat.
Sozusagen: Italienurlaub für Daheimgebliebene!
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am 10. Mai 2013
Dieses Buch ist stilistisch sehr gut geschrieben. Es bringt uns Italien Touristen, das Leben in Italien und seine Vielfältigkeit näher. Ebenso das Leben eines Korrespondenten und dessen Familienleben in einer neuen fremden Umgebung. Sicher privilegiert durch ein in Deutschland abgesichertes Einkommen. Aber daher hat er auch einen freien Blick auf Witziges und Skurriles. Ich liebe seine ungekünstelte und erfrischende Sprache, lese beide seine Bücher immer gerne wieder und entdecke neue Facetten. Ich freu mich schon auf eine französische Fortsetzung, nach seinem Parisaufenthalt.
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am 9. Januar 2010
Stefan Ulrich liebt Italien und die Italiener, gerade weil sie so anders sind, als wir Deutsche. In seinem Buch geht es nicht um Klischees, sondern um das, was tagtäglich in vielen römischen Familien abläuft. In vielen Bereichen decken sich meine eigenen Erfahrungen nur zu gut mit dem, was Stefan Ulrich berichtet. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und dabei oft so herzhaft gelacht, wie schon lange nicht mehr. Neri und die Etrusker-Geschichte wäre nicht nötig gewesen, daher nur 4 Sterne. Empfehlenswert ist das Buch aber auf jeden Fall.
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