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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dolce Vita O Potente Catastrofe?!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom (Taschenbuch)
Stefan Ulrich zog im August 2005 für ein Jahr mit seiner Familie von München nach Rom, um als Italien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von dort zu berichten und vielleicht auch, um dieses Buch zu schreiben.Quattro Stagioni begeistert durch seinen hohen Unterhaltungswert und liest sich daher leicht, aber es brilliert auch die sprachliche Eleganz und die Analytik des investigativen Journalisten. Der Autor kennt die Zusammenhänge und Verstrickungen im Gastland Italien, insbesondere in dessen Hauptstadt Rom. Trotz kleiner Seitenhiebe auf die italienische Mentalität und die ungeliebte Bürokratie spürt der Leser, dass Ulrich ein Rom- und Italienliebhaber ist. Trotz Sachkenntnis und korrekter Darstellung der Verhältnisse in Italien, ist dies kein Buch, was informieren will, es ist köstlich amüsante Unterhaltungslektüre. Der Autor berichtet von skurrilen Erlebnissen und eigenartigen Begegnungen, von den vielen kleinen Kuriositäten des italienischen Alltags. Und er berichtet über das Familienleben eines deutschen Ehepaares nebst zwei Kindern in einem römischen Palazzo, der eigentlich nichts anderes ist, als ein gewöhnliches Mietshaus. Dolce Vita ja, aber nicht nur... Das Buch ist hochgradig vergnüglich und obendrein noch geistreich. Es beschreibt die italienische Lebensart treffend und äußerst liebenswert. Genau die richtige unbeschwerte Urlaubslektüre für sonnige Tage am Strand oder auch für das ungeliebte Regenwetter auf Balkonien, das Ganze im praktischen Taschenbuchformat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesen, lachen, wundern,
Von
Rezension bezieht sich auf: Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom (Taschenbuch)
Da tun sich einige Dinge auf, die uns schwer verwundern würden, hätten wir nicht die Erklärungen von Stefan Ulrich dazu, die Verständnis wecken:Warum hängen die Italiener immer am Handy? Wie müssen Geschenke aussehen, die man einem Italiener macht? Wie kommt der Deutsche bei den Italienern an? Stefan Ulrich schreibt leicht, und immer mit einem Lächeln dabei. Ich genoss das Lesen und hätte Stefan Ulrich noch vom Aufenthalt in anderen Ländern geschrieben, ich würde die Bücher sofort kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich hatte unglaublich viel Freude beim Lesen!,
Rezension bezieht sich auf: Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom (Taschenbuch)
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich selten so amüsiert habe wie bei der Lektüre dieses Buches, denn ich habe es jedesmal wieder gerne in die Hand genommen, wenn ich weiterlesen wollte. Nicht nur, dass "Quattro Stagioni" ungemein witzig und unterhaltsam ist, nein man lernt sogar auch noch eine ganze Menge dabei. Über Rom, Italien, die Italiener und auch eine Prise Italienisch. Für mich als großen Rom-Fan war das Buch einfach ein Must-have und ich habe mir gern den einen oder anderen Tipp geben lassen oder bin in Gedanken wieder bei den Orten gelandet, die ich selber schon gesehen habe. Ich kann mir daher gar nicht vorstellen, dass jemand bei diesem Buch keinen Spaß haben könnte, denn viele Geschichten sind einfach zu komisch. So z.B. die Geschichte der Meersau Jakob Brödler (und seiner drei Verwandten) von Tochter Bernadette inklusive die Suche nach einem Tierarzt, der bereit ist diesen zu kastrieren. Oder der Kampf mit den italienischen Behörden, so besonders mit der Postamtsangestellten des Viertels, sowie das Dealen mit Adventskränzen bei der deutschen evangelischen Gemeinde von Rom und und und. Wie gesagt, ich habe Tränen gelacht. Dennoch hat das Buch auch ein paar ernste Augenblicke, so zum Beispiel wenn die Not vieler Einwanderer geschildert wird, die in sogenannten "Zigeunerlagern" in der Stadt hausen oder wenn erklärt wird, dass Italien bis lange ins 20. Jahrhundert ein sehr armes Land war.So beschreibt Stephan Ullrich auch sehr anschaulich, dass seine Kinder Rom bei weitem nicht als die glänzende ewige Stadt wahrnehmen und auf Dinge wie brennende Autos in der Nacht, Dreck auf den Straßen und Einbruch empfindlich reagieren. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt und das ist vielleicht der einzige "Vorwurf" den man Stephan Ullrich machen kann nämlich, dass er Italien doch sehr vergöttert und in den Himmel lobt. Denn ich versuche mir eigentlich immer zu sagen, dass jedes Land auf seine Weise schön ist. Das ist aber auch wirklich das Einzige, was ich an "Quattro Stagioni" evtl. auszusetzen habe, denn ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Wer wirklich eine spannende, kurzweilige, lustige und lehrreiche Lektüre haben will, der ist bei diesem Buch genau richtig. Viel Spaß! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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