Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Reap The Wild Wind | |||
| 2. Serenade | |||
| 3. Mine For Life | |||
| 4. Hymn | |||
| 5. Visions In Blue | |||
| 6. When The Scream Subsides | |||
| 7. We Came To Dance | |||
| 8. Cut And Run | |||
| 9. The Song (We Go) | |||
| Disk: 2 | |||
| 1. Reap The Wild Wind (12'' Version) | |||
| 2. Hosanna (In Excelsis Deo) | |||
| 3. Monument | |||
| 4. The Thin Wall | |||
| 5. Break Your Back | |||
| 6. Reap The Wild Wind | |||
| 7. We Came To Dance (12'' Version) | |||
| 8. Overlook | |||
| 9. The Voice (Live, Fanclub Flexi Disc Version) | |||
| 10. Serenade (Special Remix) | |||
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Zu "Vienna" und "Rage In Eden", den Lieblingen der Kritiker, gibt es einen deutlichen Schnitt. Zwar findet man auch auf diesem Album einige New-Romantic-Stücke, aber der Anteil handelsüblichen Pops ist gestiegen. Doch Perfektionisten, wie sie waren, sind diese dennoch keine 08/15-Lieder, sondern strotzen nur so vor Kraft, Harmonik und Pathos.
Die Titel im Einzelnen:
"Reap The Wild Wind": Die erste Single-Auskopplung, aber schwächer als die Nachfolge-Singles. Ein Gute-Laune-Titel
"Serenade": Dramatisch und pathetisch.
"Mine For Life": Ein rockiges, gitarrenlastiges Stück.
"Hymn": Die zweite Single-Auskopplung ist mein unbestrittenes Lieblingslied von Ultravox und eigentlich auch allgemein. Eine wunderschöne Melodie perfekt in Szene gesetzt. Am meisten liebe ich das Zwischenspiel nach dem dritten Refrain. An diesem Lied kann ich mich nicht überhören.
"Visions In Blue": Die dritte Single-Auskopplung. Wohl das dramatischste Stück des Albums: Ganz langsam tastet sich die Melodie vorwärts, schwillt dann plötzlich an zu einem wunderschönen, schnelleren keyboard-lastigen Mittelteil, bevor es am Ende wieder ruhig wird. Midge Ure treibt den Pathos auf die Spitze, seine Stimme wirkt regelrecht klagend. Ganz großer Pop.
"When The Scream Subsides": Wieder mal rockig, wäre auch Single-tauglich gewesen, aber irgendwann wurde es ja auch mal Zeit für das nächste Album... ;-)
"We Came To Dance": Die vierte Single-Auskopplung. Irgendeiner der Jungs hatte mal gemeint, wenn man zu einem Ultravox-Titel tanzen wollte, müsste man zwei verschieden lange Beine haben; dieses Lied sei die einzige Ausnahme. Und irgendwie hat er ein bisschen Recht: sehr eingängig und Disco-tauglich, trotzdem wird die übliche Dramatik geboten.
"Cut And Run": Im Vergleich zum Rest eher Füllmaterial, bei jeder anderen Gruppe, die sich diesen Titel als Debüt-Single ausgesucht hätte, aber ein Hit.
"The Song (We Go)": Mit einem Gute-Laune-Stück fing es an, mit einem Gute-Laune-Stück hört es auf. Ein Lied mit Ohrwurmgarantie.
Darüber hinaus werden noch einige Bonustitel geboten, auf die man aber, bis auf "Monument", verzichten kann.
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