Der Klappentext des Verlages beginnt mit "QuarkXPress 8 ist ein komplett überarbeitetes und neues XPress." Wenn dem so ist, warum wird dann nicht in einer von den Grundlagen her aufbauenden Vorgehensweise der Leser mit dem Werkzeug vertraut gemacht? Die Vorgehensweise des Buches ist eine andere: Mit Verweisen auf die Vorgängerversionen wird dargestellt, was sich verändert hat - und das ziemlich querbeet. Das belegt insbesondere, dass gleich das dritte Kapitel sich ausschließlich dem Thema "Transparenzen" widmet und der Text durch jede Menge Hotkeys "aufgelockert" wird. Für erfahrene QuarkXPress-Nutzer mag diese Herangehensweise sinnvoll sein, aber nicht für den Einsteiger. Der braucht leider, da es offensichtlich kein Version 8-Einsteigerbuch gibt, ein Version 7-Praxishandbuch wie das von Thomas Armbrüster. Danach kann man ja zu dem hier rezensierten ggf. zurück kehren. Die Unterschiede zwischen den beiden Versionen scheinen jedoch leicht erkennbar und nachvollziehbar zu sein, so dass die Rückkehr m.E. nicht zwingend notwendig ist. Daher trotz eingängiger Beschreibung und guter Gestaltung nur 3 von 5 Sternen.