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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Quantenkönige vs. Physikpäpste,
Von Heike Geilen (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 100 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Quanten: Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit (Gebundene Ausgabe)
"Kurz zusammengefasst kann ich die ganze Tat als einen Akt der Verzweiflung bezeichnen." (Max Planck)"Es war, wie wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen worden wäre, ohne dass sich irgendwo fester Grund zeigte, auf dem man hätte bauen können." (Albert Einstein) "Wer von der Quantentheorie nicht schockiert ist, der hat sie nicht verstanden." (Niels Bohr) Die drei Zitate läuten das großartige Buch Manjit Kumars, eines in London lebenden Physikers und Philosophen, ein. Und sie zeigen, dass sogar solch große Physiker, die die Geburtsstunde der Quantentheorie initiierten, von selbiger irritiert waren. Doch so widersprüchlich wie sie ist, geht von dieser revolutionären neuen Theorie des 20. Jahrhunderts - neben Einsteins Relativitätstheorie - eine unglaubliche Faszination aus. Die Quantentheorie hat unser Verständnis von der Realität revolutioniert. Mikroobjekte verhalten sich nicht so, wie wir es von Makroobjekten gewohnt sind: Sie besitzen weder Ort noch Weg, können miteinander verschränkt sein und in mehreren Zuständen gleichzeitig existieren. Elektronen umkreisen, wie vielfach noch vermittelt, den Atomkern nicht, sondern sie scheinen wolkenartig auf diffusen Bahnen um den Kern zu verschwimmen. Ihren Aufenthaltsort und ihre Geschwindigkeit kann man gleichzeitig nicht bestimmen. Alles ist diffus und unscharf. Einstein erinnerte diese Theorie "ein wenig an das aus zusammenhanglosen Gedankenelementen zusammengeschusterte Wahnsystem eines außerordentlich intelligenten Paranoikers." Doch ohne das Quant sähe die Welt, in der wir leben, ganz anders aus. Die Quantenmechanik treibt die moderne Welt an und formt sie. Die sonderbaren Eigenschaften der kleinsten Bausteine der Materie sind die Grundlage für viele technische Geräte, die wir im Alltag benutzen (werden) - "vom Computer bis zur Waschmaschine, vom Handy bis zu den Kernwaffen.", berichtet der Autor. Kumar nimmt den Leser auf einen überaus interessanten Streifzug mit, beginnend von der Vorstellung der revolutionären Quantentheorie im Jahre 1900 durch Max Planck. Auf seinen "Zug" sprangen nach und nach die großen physikalischen Forscher auf: Einstein, Bohr, de Broglie, Pauli, Heisenberg, Schrödinger und Dirac. Sie sollten diese radikale wissenschaftliche Idee bei mehr als nur einer kontroversen Debatte, ständig auf den Prüfstein legen. "Quanten" ist jedoch keineswegs nur ein hochwissenschaftlicher Diskurs für Fachleute, sondern Kumar erzählt in charmantem "Plauderton", spannend und anschaulich, eine überaus menschliche Geschichte von Freundschaften, aber auch Rivalitäten, von Emotionen und nüchternen Betrachtungen, von genialen Ideen und fatalen Fehlern. Kernpunkt des Buches ist die jahrzehntelange Auseinandersetzung zwischen dem dänischen Physiker Niels Bohr und Albert Einstein, dessen Aussage "Gott würfelt nicht" legendär ist. Fazit: Manjit Kumar gelingt es mit unglaublich großem Talent und anhand vieler bildlicher Vergleiche, das komplexe Thema der Quantentheorie, eines der spannendsten Kapitel der Wissenschaftsgeschichte, dem interessierten Laien näher zu bringen. Eine ausführliche Zeittafel und ein Glossar ergänzen dieses ausgezeichnete Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zeitreise inbegriffen,
Rezension bezieht sich auf: Quanten: Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit (Gebundene Ausgabe)
Manjit Kumar versteht es die Geschichte der Quantenphysik spanned wie ein Krimi zu erzählen. Dabei gelingt es ihm, die Figuren der Physikgeschichte , die in Phsikbüchern eher leblos und/oder übermenschlich beschrieben werden, mit sehr menschlichen Attributen zu versehen. Man hat beim Lesen das Gefühl, Manit Kumar hat sie bei einer Zeitreise alle kennen gelernt: den arroganten Nachtschwärmer Gnadenlos-Pauli, den Naturburschen Heisenberg, den Oberschweiger Dirac ... . Und nebenbei lernt man auch noch eine ganze Menge Physik.Ein großartiges Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Prachtvolle Darstellung,
Von astra66 (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Quanten: Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit (Gebundene Ausgabe)
Der Autor gibt einen hervorragenden Überblick und Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Quantentheorien. Vor allem die zahlreichen biografischen Details der beteiligten Forscher ermöglichen das Nachvollziehen zB der dynamischen Entwicklung in den Zwanzigerjahren.Wer sich für Wissenschaftsgeschichte oder auch nur für die Quantentheorie interessiert, ist mit diesem Werk gut versorgt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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