Andrew Worth, Journalist in Sydney, hat im März 2055 gerade eine Reportage mit dem Titel "Gepanschte DNA" abgeschlossen, die sich mit den Entwicklungen der Biotechnik beschäftigt. Um sich etwas zu erholen, übernimmt er von seinem Auftraggeber, dem Network Seenet, den Auftrag zu einer Reportage über die Physikerin Violet Mosala. Diese steht kurz vor der Entdeckung und Veröffentlichung einer Universellen Theorie, die alle physikalischen Theorien und Erklärungsansätze zu einer Theorie vereinigt. Ein Angebot zu einer Reportage über die neue Krankheit "Qual" schlägt er aus.
Um seine Reportage zu drehen, fährt er nach "Stateless", einem neu erschaffenen Eiland im Pazifik, das anarchistisch regiert wird, und von allen anderen Staaten boykottiert wird, weil es Biotechnik-Patente großer Biotech-Firmen verletzt hat. Auf Stateless findet eine Konferenz statt, auf der Violet ihre Universelle Theorie präsentieren will.
Die Reportage zu drehen, erweist sich als schwieriger als geplant, weil Andrew mit Anhängern verschiedener Kulte in Kontakt kommt, die auch vor Gewalt und Mord nicht zurückschrecken, um Violet Mosale an der Entdeckung und Veröffentlichung einer Universellen Theorie zu hindern. Es kommt zu Verwicklungen.
Der theoretische Hintergrund der Bemühungen, Violet an der Entdeckung der Universellen Theorie zu hindern, ist die These, dass die Erklärungen der Welt diese erst erschaffen. Die Universelle Theorie würde den Schlusspunkt der Erschaffung der Welt setzen und zu einem so genannten "Aleph-Moment" führen, in dem sich die Welt in reine Mathematik auflöst. Entsprechend der These dieser Kulte führt die Entdeckung einer universellen Theorie also quasi zum Weltuntergang.
Auch die Krankheit "Qual" hat mit der Entdeckung der Universellen Theorie zu tun. So wird sie als psychologische Verwirrung interpretiert, die aus der Vermischung von Informationen resultiert. Diese Vermischung der Information wird als Anzeichen des baldigen Weltuntergangs gedeutet.
Die Figurenzeichnung des Buches ist manchmal etwas skizzenhaft. Egan führt zahlreiche Personen ein, die im Verlauf des Plots für eine Weile nicht erscheinen, später aber wieder auftreten. Der Leser hat dann jedoch Schwierigkeiten, ihren Namen wieder den Figuren zuordnen zu können. Die von den Personen vertretenen zahlreichen Theorien, die sich im Plot auch erst entwickeln, kann der Leser bloß in groben Linien folgen. Er wird mehr als einmal von deren Darstellung verwirrt. Es ist schwierig für den Leser, den Überblick über die variierenden Theorien der verschiedenen Sekten zu behalten. Am Ende wird nicht wirklich klar, warum der Weltuntergang mit der Veröffentlichung der Universellen Theorie nicht erfolgt.