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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brachial UND berührend - zeitlose Qualität,
Von
Rezension bezieht sich auf: Quadrophenia (Audio CD)
Ich habe mir gestern erst wieder die CD angehört und muss nun einfach auch mal meiner Begeisterung Ausdruck verleihen.Diese Platte gehört wirklich zum Besten, was die Rockmusik jemals hervorgebracht hat. The Who waren damals auf ihrem absoluten Schaffenshöhepunkt, hatten zuvor ihre wahrscheinlich beste Platte „Who's next?" fertiggestellt und machten sich nun daran, eine zweite „Rockoper" zu schreiben. Das Erlebnis beginnt schon mit dem Blättern in dem wirklich liebe- und gedankenvoll gestalteten Booklet, in dem sich die Texte sowie ein bisschen „Monolog" des Hauptdarstellers finden, außerdem eine Unmenge toller Fotos, die Inhalt und Atmosphäre des Konzeptalbums bestens vermitteln. Aufschlussreich auch die Aufzählung „Roger Daltrey - lead vocals, Keith Moon - percussion, vocals, John Entwistle - bass, horns, vocals, Pete Townshend - remainder (= alles andere)". Denn natürlich hat der Meister himself das meiste komponiert und arrangiert und eingespielt. Townshend ist eben nicht nur ein außergewöhnlicher Gitarrist - sowohl seine atemberaubend schnellen Anschläge der Akustikgitarre kommen zur Geltung wie auch gefühlvolle E-Gitarren - sondern auch ein exzellenter Keyboarder und Pianist, der damals gerade den Synthesizer für seine Musik entdeckt hatte und diesen hier sehr effektiv einfließen lässt. Der Schlagzeugsound auf dieser CD gehört zum Eindrucksvollsten, was ich jemals in dieser Beziehung gehört habe (und das ist nicht wenig!); nein, ich lege mich fest: Es IST das Eindrucksvollste! Natürlich nur angemessen bei diesem Werk. Schon der Start fasziniert: Über Meeresrauschen werden die vier Hauptthemen der Scheibe angedeutet (Helpless dancer - Is it me? - Bell boy - Love reign o'er me), und dann bricht es auch schon aus den Boxen, einer der wuchtigsten Anfangssongs der Rockgeschichte, „The real me", mit genialer Basslinie, coolen Bläsern und dem damals besten Shouter der Welt. Die zweite CD ist meiner Meinung nach noch stärker. Der Hit „5.15" zählt noch zu den schwächeren Stücken!„Bell boy" ist wie für Keith Moon gemacht, und das komplexe „Doktor Jimmy" gehört zu den Höhepunkten der CD. Mit „Love reign o'er me" kommt das Werk zu einem absolut ergreifenden Finale. Tja, dafür, dass ich eigentlich sprachlos bin bei soviel Qualität, ist mir doch viel eingefallen. Also, long story short: Diese CD muss man haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rockoper, die Zweite ...,
Von guk&TheWho "kai" (riegelsberg,SB) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Quadrophenia (Audio CD)
1973 ... The Who waren auf ihrem absoluten Höhepunkt ... denn nach "Sell Out", "Tommy" und "Who's Next" haben The Who 3 Alben in Folge veröffentlicht die in die Geschichte eingegangen sind. Nicht zu vergessen das 1970 erschienene "Live At Leeds". Und mit "Quadrophenia" können sie diese doch extrem hohe Niveau wunderbar halten.Die zweite Rockoper von The Who ist anders als ihre erste "Tommy". Im Gegensatz zu "Tommy" gibt es auf "Quadrophenia" ausschließlich vollwertige Songs. Wobei ich auch sagen muss, dass eben durch diese kurzen Songs "Tommy" erst diesen besonderen Charme bekommen hat. Wo Roger Daltrey bei Tommy erst bei der Tour 1969 die 100% passende Stimme gefunden hatte, so muss man sagen dass er bei "Quadrophenia" auf Anhieb alle Songs perfekt singt. Das Album wirkt eventuell noch ein wenig dichter als "Tommy". Dennoch kann ich nicht eindeutig sagen welches mir besser gefällt. Das Booklet ist sehr schön. Es bietet einen Monolog der Hauptperson aus "Quadrophnia", schöne Fotos und alle Songtexte. Das Album beginnt mit ruhigen Meeresgeräuschen. Darüber gelegt sind kurze Ausschnitte der 4 Hauptthemen des Albums. Mit "The Real Me" fängt das Album richtig an. Typische Who-Power-Chors verleihen dem Song unendlich viel Power und Roger singt sich die Seele aus dem Leib. Großartig ! Danach kommt mit dem Song "Quadrophenia" die Overture des Albums. Es stellt die 4 Hauptthemen in instrumentaler Form bereits vor. "Cut My Hair" ist ein Song, der mir auf Anhieb gefallen hat, da er einfach sofort ins Ohr geht. "The Punk And The Godfather" ist mein Lieblingslied der ersten CD. Es ist einfach großartig. "I'M One", gesungen von Pete ist ein akustischer, wunderschöner Song. "The Dirty Jobs" ist nicht ganz so wuchtig wie andere Songs des Albums, aber dennoch klasse. Mit "Helpless Dancer" kommt das erste der 4 Hauptthemen. Roger's Theme um genau zu sein. Am Ende wird kurz noch ein Part aus dem Who-Klassiker "The Kids Are Alright" eingespielt. "Is It In My Head" ist einer der schönsten Songs die Pete jemals geschrieben hat und mit "I've Had Enough" wird die erste CD bombastisch abgeschlossen. "5:15", der Opener der 2. CD ist einer der bekanntesten Who Songs und bis heute ein Who-Klassiker. "Sea And Sand" ist von Roger toll gesungen und entwickelt sich zum Schluss immer mehr. "Drowned" rockt und hat einen tollen Piano-Part. "Bell Boy", das zweite Thema (Keith's Theme) ist großartig. Kein Song würde besser zu Keith passen. "Doctor Jimmy", eins der größten Highlights der Platte. Ein 8:36 min langer Song, der auch von Anfang bis zum Schluss nicht langweilig wird. Es Enthält John's Theme "Is It Me". Mit "The Rock" folgt das letzte Instrumentale Stück des Albums und mit dem hochemotionalen "Love Reign O'er Me" wird diese Platte auch mit dem besten Song abgeschlossen. Was Keith Moon auf diesem Album trommelt ist gigantisch und sehr beeindruckend. John's Bass und die von ihm gespielten Bläser verleihen dem Album den letzten Schliff. Roger Daltrey singt besser als jemals zuvor und auch später konnte er an diese Leistung nicht mehr herankommen. Pete schrieb die Songs, spielte Gitarre, Piano, Keyboards war für die Synthesizer zuständig die er bereits bei den Aufnahmen zu "Who's Next" für sich enttdeckte. Diese CD ist ein absolutes Must-Have und ich kann nur sagen "Wer die nicht hat ist selber schuld !" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Konzeptalbum,
Rezension bezieht sich auf: Quadrophenia (Audio CD)
Mit diesem Album erreichten THE WHO den absoluten Zenit. Pete Townshend, der dieses Meisterwerk schrieb, fand in seinen kongenialen Partnern die ideale Besetzung, seine anspruchsvolle Story über die Identitätskrise eines Jugendlichen musikalisch umzusetzen. Die Band versteht es die durchwegs guten Songs kraftvoll, mit Live-Feeling, rüberzubringen, selbst dann wenn der Synthesizer dominiert. Der Sound: Pete's Gitarre, hart, kompromisslos, John's Bass: ein Soloinstrument, wie immer, Keith's drumming wild und ungezügelt. Leider ist Roger's Gesang an einigen Stellen zu sehr zurückgenommen, denn er ist hervorragend. Die extensiven Synthesizerparts, zusammen mit den musikalischen Leitmotiven verleihen den Instrumentalsstücken (Quadrophenia, The Rock) ein fast "Wagnerianisches" Feeling. Perfekter Hardrock (The Real Me, Punk And Godfather, 5:15, Dr. Jimmy), und langsamere Stücke (I'm One, Sea And Sand, Love Reign) halten sich die Wage, wobei letztere niemals ins seichte, schmalzige abdriften. Genial und ausgiebig auch die Verpackung: Komplett mit Storyline, Texten und "Screen Shots".Auch wenn's viele nicht gern hören mögen: definitiv besser als Tommy und Who's Next. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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