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Produktinformation

  • Audio CD (17. November 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Chrom (EFA)
  • ASIN: B0000081JJ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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1. Introitus
2. Palestinalied
3. FrÜHling
4. Hymni Nocturnales
5. Vos Attestor
6. Herbst
7. Abaelard
8. Virgo Splendens
9. Trobar Clus
10. Sine Nomine
11. Ab Vox D'angel
12. Epilog

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario D. am 2. März 2007
Format: Audio CD
Das zweite Album des genialen Side-Projekts der Münchner Mittelalter-Gruppe ESTAMPIE. Auf diesem Album spielt auch noch ERNST HORN von DEINE LAKAIEN. Produziert wurde das Album im Jahre 1995.

Mit ihrem ersten Album schufen QNTAL im Jahre 1992 einen neuen Crossover. Musik und Texte des Mittelalters treffen in diesem Stil auf elektronische Musik unserer Tage und verschmelzen in ausgefeilten Kompositionen zu einem grandiosen musikalischen Erlebnis.

Dieses zweite Album des Projektes übertrifft das erste an Komplexität und Abwechslungsreichtum noch um Längen. Mal archaisch bombastisch, mal düster melancholisch, mal erschütternd traurig, mal chaotisch wild interpretieren QNTAL Lieder des Mittelalters neu.

ERNST HORN, der einer der wenigen Musiker ist, die es beherrschen, mit elektronischen Instrumenten beseelte Musik zu schaffen, trägt maßgeblich zum Abwechslungsreichtum der Stücke bei. Schon im ersten Song, dem bekannten Palästinalied, baut er die elektronischen Lines so auf, dass man immer wieder "Wow!" rufen möchte, da man es nicht für möglich hält, dass es zum gerade Gehörten noch eine Steigerung geben kann, und dass diese noch dazu schon nach wenigen Takten geschieht.

Nach diesem Werk verließ ERNST HORN die Gruppe, welche danach nie wieder an diese Qualität herankam.

HORN gründete nach dem Split sein eigenes Projekt HELIUM VOLA, das den Stil der ersten beiden QNTAL-Alben konsequent weiterführt und weiterentwickelt. Wer die ersten beiden Alben von QNTAL liebt, sollte sich auch unbedingt HELIUM VOLA anhören.

QNTAL gehen seit der Trennung von HORN einen anderen musikalischen Weg, der einerseits eingängiger und leichter verdaulich und andererseits massenkompatibler und weniger innovativ ist.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. Januar 2000
Format: Audio CD
Qntal bietet den absoluten Hörgenuss. Mittelalterliche Lyrik (W.v.d.Vogelweide,von Bingen...) werden extrem beeindruckend gesungen und mit malerisch aggressiven Industrial-Sounds unterlegt. Ein Kauf der sich lohnt.
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Von nachtschattenabg am 11. April 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich bin Qntal Fan seit dem 3. Album.
Die ersten beiden Werke mit Ernst Horn (ich schätze ihn sehr bei den Lakaien!)
sind sehr experimentell-für mich leider sehr sperrig und wenig zugänglich.
Es fehlt einfach die Melodie (größtenteils).
Nach dem Ausstieg von Ernst Horn und der langen Pause kam dann
das 3. Album und die Richtung änderte sich.
Ich finde den Stilwechsel mehr als gelungen, auch wenn das einige
"Hardcore" Fans anders sehen mögen.

Fazit: Qntal II ist zwar durchaus interessant-ich kann die Scheibe aber nicht häufig hören - ist manchmal leider etwas zu nervig.
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2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jochen Reinke am 4. November 2004
Format: Audio CD
Als Anhänger diverser Bands, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ältere Musik mit neueren Einflüssen zu mischen (seien es nun die rauhbeinigen Corvus Corax, die kompositorisch genialen und etwas härteren Haggard, die lustigen Schelme von Schandmaul, die eher ursprünglich klingenden Wolfenmond oder auch die mitunter wirklich interessanten Estampie) hörte ich auch von der Komplexität der Werke von Qntal.
Und obwohl sich hier die gleiche Sängerin wie bei Estampie bemüht, ist diese "Musik" einfach nur nervtötend und störend, teilweise irgendwie zu schrill und dennoch monoton und sie enthält einfach zu viele Elektronik- oder sogar Techno-Einflüsse.
Man könnte sich das Grauen des Mittelalters kaum lebhafter vor Augen führen als durch das Anhören dieser CD, vorausgesetzt man ginge davon aus, dass die hier vorliegenden Stücke zu dieser Zeit schon genau so geklungen hätten.
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