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Q: Roman Taschenbuch – Mai 2008

4.2 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Das Monumentalwerk vier junger Autoren aus Bologna, veröffentlicht unter dem Pseudonym Luther Blissett, wurde in Italien zu einem sensationellen Erfolg. Q, eine unglaubliche Mischung aus historischem Roman, Spionagethriller und Abenteuergeschichte, avancierte dort zum Bestseller und ist nun endlich auch in deutscher Sprache zu haben.

Eine Schublade ist für dieses literarische Unikum beim besten Willen nicht zu finden. Denn die Idee zu ihrem Projekt kam den Autoren nach der Lektüre so unterschiedlicher Texte wie der päpstlichen Enzyklika Ut Unum sint, Forschungsarbeiten über die Freidenkerbewegung und dem Kriminalroman Ein amerikanischer Thriller von James Ellroy. Geschildert wird das dramatische Leben eines namenlosen Häretikers zurzeit der Reformation und Wiedertäuferbewegung und seines Gegenspielers, der für den Vatikan spioniert und seine Berichte an den theologischen Rat Gianpietro Carafa stets mit "Q" zeichnet.

Was macht den besonderen Reiz dieses großen Leseerlebnisses aus? Zum einen die Autoren selbst, die sich aus einer Gruppe von „"Internet-Kulturterroristen" rekrutieren. Diese heterogene Gruppe zeichnete seit Anfang der 90er-Jahre mit dem Namen Luther Blissett in Internet und Rundfunk, agitierte dort gegen kulturellen Mainstream und die Macht medialer Institutionen. Andererseits besticht die Handlung durch geschickte Wechsel der Perspektive. Während "Q" sich dem Leser gegenüber stets in Briefform an seinen Auftraggeber äußert, berichtet unser ketzerischer Held als Icherzähler auf verschiedenen Zeitebenen von seinem Leben.

In Ellroy-Manier mischen die Autoren Gestalten der Realgeschichte wie Luther, Müntzer und die Wiedertäufer mit fiktiven Figuren und spielen nebenher noch das unterhaltsame Spiel "Stimmt's oder ist es erfunden". Ob erstunken und erlogen oder nicht mag dem Leser egal sein, der auf hohem sprachlichem Niveau blendend unterhalten wird. Und selbst über den gesamten Handlungsverlauf dieses Trumms von fast 800 Seiten vermögen die Autoren große Spannung zu halten.

Wer obsiegt, wird natürlich nicht verraten, aber Luther Blissett vermögen auch hier zu überraschen. Wer noch mehr Überraschung braucht, gebe in die Internetsuchmaschine "Luther Blissett" ein. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Und es macht einfach Spaß zu lesen. Huren, Geschäfte, verbotene Bücher und päpstliche Intrigen, heißt es an einer Stelle, was sonst verleiht dem Leben Würze?« Literaturen

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Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Was für ein genialer Schmöker. Ich habe die fast 800 Seiten in einem Rutsch an Weihnachten durchgelesen, mehr oder weniger nur unterbrochen von Bescherung und diversen Festtagsessen. Ansonsten war ich nicht davon loszubekommen. Die Autoren schaffen es, den Leser von Anfang an in die Geschichte hineinzuziehen - was bei den häufigen Zeitsprüngen und der Vielzahl der Personen und Handlungsorte wirklich nicht einfach ist. Man muss durchaus auch manchmal noch zurückblättern, was aber komischerweise von mir nicht als störend empfunden wurde.
Die Helden des Buches sind der Ich-Erzähler (der munter in jeglichem Getümmel mitmischt, das Reformation, Bauernkriege, Wiedertäufer, usw. hergeben, und dennoch glaubwürdig und sogar irgendwie sympathisch bleibt) und "Das Auge des Carafa", der Spion des Vatikan, der im Hintergrund die Fäden zieht und mehr als einmal Schicksal für "Ich" spielt, auch wenn dieser erst langsam dahinter kommt. Durch beide Erzählstränge erhält der Leser ein dichtes, zusammenhängendes Bild der religiösen Vorgänge und des Zustandes von Mitteleuropa in den Jahren 1515 bis 1555.
Auch muss lobend erwähnt werden, dass sich das Buch tatsächlich an der Wahrheit zu orientieren scheint - ich habe mir mittlerweile Zusatzinformationen in Form von Biographien und Geschichtsbüchern besorgt (und das schaffen nicht viele Bücher!) und habe im Roman noch nichts gefunden, was zwecks Vereinfachung/eleganterer Beschreibung o. ä. verändert, beschönigt oder übertrieben worden wäre.
Wer historische Romane mit Tiefgang, Spannung und Tempo mag, ist mit diesem Buch wirklich bestens bedient. Wie man sieht/liest, bin ich auch nach 14 Tagen noch total begeistert! Und als "Schmankerl" obendrauf gibt es einen wirklich überraschenden Schluss.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch führt seit Jahren unangefochten meine Bücher-Topten-Liste an. Es ist nicht nur unterhaltsam geschrieben... einmal angefangen mochte ich es nicht mehr aus der hand legen bevor nicht der letzte Satz geendet war... sondern vermittelt auch ein Bild über die politisch brisanten Konflikte einer Zeit, die durch Menschen geprägt wurde, die wie kaum zuvor an bestehenden Gesellschafts- und Machtverhältnissen rüttelten. Gleichzeitig ist diese Buch hochaktuell. Parallelen zur heutigen Welt der Globalisierung sind nicht nur offenkundig sondern auch durch das Autorenkollektiv gewollt. Der Schreibstil und die Aktionen der Personen lassen den Leser leicht darin eintauchen.

Bemerkenswert ist schon der Einstieg in die Ereignisse der Schlacht von Frankenhausen mit einer Schilderungsweise wie aus der Feder eines modernen Kriegsberichterstatters.

Sogar ein Rezept für ein altes venetianisches Fischgericht ist im Buch zu finden.

Der ideale Stoff für Geschichtsfans die auch den aktuellen politischen Bezug nicht vermissen wollen, für Leute, die sich mit revolutionär-anarchistischen Denkweisen in unterhaltsamer Romanform anfreunden können und natürlich für Freunde spannender, ereignisreicher Geschichten.

Vorallem wer Eco mag(die Autoren zählten zu seinen Studenten), der sollte zu diesem Buch greifen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Luther Blissett bleibt sich selbst treu. Er ist jedermann und niemand, und jetzt schickt er sich auf die Zeitreise, über 400 Jahre in die Vergangenheit. Damals gab es noch einen konkreten Gegner der frei denkenden Menschen - die katholische Kirche und mit ihr die scheinbar allmächtige Inquisition - doch die Arme der Macht waren auch damals schon unsichtbar und reichten oft bis in unsere unmittelbare Nähe. So ist auch dieses Buch. Unser Held (Luther Blissett schreibt in Ich-Form, also wird er es wohl auch sein) nimmt uns mit auf eine Reise von den Bauernkriegen um das Lutherische Wittenberg, über die kurze Zeit des Wiedertäufertums in Münster, über Antwerpen, Basel hin nach Venedig. Überall lauert das wachsame Auge der Inquisition, doch ebenso finden sich überall Menschen, die sich damit nicht abfinden. Wer parallel dazu in Geschichtsbüchern nachschlägt, wird sehen, daß der Autor (sofern er nicht wirklich damals vor Ort war...) sehr genau recherchiert hat und Fiktion und Vergangenheit sehr nah beieinander liegen.
Die erste Sensation befindet sich übrigens auf einer der ersten Seiten, noch bevor der Roman überhaupt beginnt: Getreu der Tatsache, daß wir alle ein wenig Luther Blissett sind, ist das kopieren des Textes und seine Verbreitung, auch im Internet, zu nicht kommerziellen Zwecken ausdrücklich erlaubt.
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Format: Taschenbuch
Ein erstklassiger historischer Roman mit Seltenheitswert. Den anonymen italienischen Autoren, die sich unter dem Pseudonym "Luther Blisset" zusammen fanden, gelingt es in jeder der Stationen des Protagonisten ein faszinierendes Bild des 16. Jahrhunderts darzustellen. Besonders für deutsche Leser gestaltet sich der Inhalt faszinierend: Reformation, Bauernkriege, die Wiedertäufer zu Münster, die europäische Handelspolitik der reichen Kaufmannsfamilien - all dies sind historische Ereignisse, denen sich leider nur selten Autoren annehmen, die aber - dies erkennt man erst, wenn man einen Roman wie "Q" gelesen hat - eine erstaunliche Themenvielfalt bieten - und zudem spannende Handlungen möglich machen!
Die politischen Intrigen des vatikanischen Spions „Q“, der dem Roman den Titel gab, bilden den eigentlichen Inhalt.
Erzählerisch verbinden die Autoren zwei Techniken: So berichtet als Ich-Erzähler die Hauptperson, die trotz oder gerade wegen der vielen verschiedenen Rollen irgendwie anonym bleibt, von den eigenen Erlebnissen, während sich „Q“, der Spion des Papstes, stets in Briefform an seinen Auftraggeber wendet. Auch das ist sehr gut gemacht!
Zugegeben, der Roman verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers! Die zeitlichen Rückblenden, die wechselnden Orte, die zahlreichen Rollen der handelnden Personen schaffen aber gerade die besondere Atmosphäre des Romans. Außerdem ist diese Roman lehrreich, historisch fundiert und spannend zugleich; so sollte es keinem Leser, der sich für europäischen Geschichte interessiert schwer fallen, den roten Faden der Handlung zu erkennen und zu folgen.
Hervorragend recherchierter geschichtlicher Hintergrund, spannende und abwechslungsreiche Handlungsverläufe, interessante Hauptfiguren, erstklassige Erzähltechnik - was kann man von einem (historischen) Roman mehr verlangen!
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