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- Zuerst die wichtigsten Daten (Ausgangspunkt, Gehzeiten, Schwierigkeiten usw.)
- Dann eine kurze Übersicht der Tour
- Eine ausführliche Beschreibung
- Ein kleiner Kartenausschnitt mit eingezeichnetem Wegeverlauf
- Und mindestens einem Foto
Mir hat das zu Hause schon geholfen, eine Vorauswahl der angestrebten Touren - und auch sinnvoller Orte für die Quartiersuche - zu treffen. Und besonders die Fotos haben echt Appetit gemacht! Es fehlen auch nicht interessante Hinweise auf Besonderheiten der Pflanzen- und Tierwelt. Neben bei uns nicht vorkommenden Blumen haben es uns insbesondere die Geier angetan.
Zwei Verbesserungswünsche hätte ich jedoch:
1. Die Touren sind in fünf regionale Gebiete gegliedert. Eine kurze einleitende Charakteristik dieser Gebiete - wie ich sie von anderen Führern dieser Reihe kenne - hätte mir die Tourenauswahl sicher erleichtert.
2. So schön die vielen kleinen Seen auch sind, aus Deutschland reise ich doch eher wegen der Gipfel an. Warum also fehlt sogar der Aneto, nicht nur der höchste Gipfel der Pyrenäen sondern auch ein wirklich schöner Anstieg und in jedem normalen Reiseführer erwähnt? Muss ich da etwa auf "Pyrenäen 2" warten?
Trotzdem: Alles in Allem ist das ein sehr guter Wanderführer für ein wunderschönes Gebirge und ich hätte ihn nicht missen mögen.
Der Führer ist - wie im Rother Verlag üblich - schön bebildert und in 50 interessante Touren von der einfachen Wanderung bis anstrengender Hochgebirgstour (Monte Perdido) aufgeteilt. Es finden sich alle klassischen Wanderungen liebevoll beschrieben. Darüberhinaus findet der 'Ortskundige' aber auch noch haufenweise neue Tipps, die demnächst ausprobiert sein wollen.
Wenn man dieses Buch durchblättert, mag man gar nicht mehr auf den Urlaub so lange warten und vor allem wünscht man, der Urlaub habe 50 Tage (für jede Wanderung einen!).
Das Buch ist ein echter Lustmacher und kann jedem, der auch nur tendenziell Interesse an spanischen Bergen hat, wärmstens empfohlen werden!
Mir fehlt zwar nicht der Aneto im Büchlein (es fehlen ja auch Posets und Perdiguero), aber es gibt noch Gebiete am Rande der Zentralpyrenäen, die von den Naturschönheiten hinter den im Buch beschriebenen Regionen nicht zurückstecken müssen: Das Vall d'Aran gehört mit seinen Seen und der einmaligen Landschaft mit Blick auf das Maladeta-Massiv ebenso wie der Nationalpark Aigues Tortes in jeden spanischen Führer. Wünschenswert wären auch Beschreibungen der unbekannteren Gebiete wie Ansó und Hechó sowie Pica d'Estats. Vielleicht in Band 3 oder 4, Herr Büdeler? - Immer weiter so!!
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