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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Guter, klassischer Krimi,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puzzle für Schwindler. (Broschiert)
Dieser bereits in den 40er Jahren von Patrick Quentin geschriebene Krimi wird Krimifans begeistern, die einen klassischen Krimi mögen. In der Zeit des zweiten Weltkrieges ereignen sich im Haus einer der reichsten Amerikanerinnen einige sehr merkwürdige Todesfälle, die zusammengenommen nur Mord bedeuten können. Eine berühmte Filmschauspielerin und deren Mann versuchen, das Netz von Intrigen, Verstrickungen und Mord zu entwirren und haben dabei keine leichte Aufgabe. Gleichzeitig ist der Roman auch eine unterhaltsame Komödie, in der sich drei Ehefrauen von ihren Männern scheiden lassen wollen. Auch wenn Hobbykriminalisten den Mörder natürlich schon sehr früh kennen bleibt die Handlung bis zum Schluß abwechslungsreich. Natürlich fehlen auch Gespräche und Analysen der Situation nicht. Insgesamt ergibt sich eine unterhaltsame Lektüre. Dass dabei viele Dinge bekannt erscheinen liegt natürlich nur daran, das diese Art des Kriminalromans schon oft kopiert und auch persifliert worden ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender "Klassiker", aber zu konstruiert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Puzzle für Schwindler. (Broschiert)
Dieser Kriminalroman von Patrick Quentin erschien bereits 1945 und wurde in deutscher Sprache erstmals unter dem Titel: "Liebe und Mord in Reno" im Schweizer Verlag Albert Müller veröffentlicht (worauf der Diogenes-Verlag leider nicht hinwies). Er ist einer der 9 Romane, die um den Theaterregisseur Peter Duluth und seine liebenswerte Frau Iris spielen, die hier einen verzwickten Mordfall aufzuklären haben. Sie sind bei ihrer reichen Bekannten Lorraine Pleygel über das Wochenende eingeladen. Außerdem finden sich mehrere scheidungswillige Frauen ein - nebst ihren verstoßenen Ehemännern. Lorraine möchte selber heiraten und glaubt in ihrem Glück, eine allgemeine Versöhnung herbeiführen zu können. Womit sie sich schrecklich irrt: innerhalb von 3 Tagen werden auf mysteriöse Art und Weise drei der Eingeladenen ermordet... Es beginnt ein makabres Spiel zwischen Peter Duluth, der seine Frau heil und gesund aus diesem mörderischen Wespennest herausholen möchte und alles daransetzt, die Morde aufzuklären und dem kaltblütigen Täter.Quentin kombiniert auch in diesem Roman die Vorzüge des klassischen englischen Kriminalromans mit den Spannungselementen des amerikanischen Thrillers. Er baut so - wie in allen seinen Romanen - eine fast unerträgliche Spannung auf. Diese resultiert daraus, dass der Ich-Erzähler, Peter Duluth, zwar scharf kombinieren kann, jedoch trotz Vorahnungen nicht in der Lage ist, einen der Morde zu verhindern. Patrick Quentin spielt virtuos mit den verschiedenen Varianten der Klassiker, die er natürlich kennt. Gibt es bei den Morden einen Zusammenhang? Gibt es mehrere Täter? Sind die verschiedenen Verbrechen nur Ablenkungsmanöver, um dem Täter nicht auf die Spur zu kommen? All diese Motive sind aus dem klassischen englischen Kriminalroman durchaus bekannt, werden hier jedoch so geschickt variiert, dass ich das Buch in einem Zug bis zum Ende gelesen habe. Mir ging es so wie einem Rezensenten von Quentins Büchern: ich ließ das Licht an, bis ich das Ende erreicht hatte. Quentin ist ein Meister des Spannungsromans. Hierin, nicht unbedingt im Plot, liegt seine Stärke. Nun ist dieses Buch sicherlich nicht sein allerbestes und kommt an "Familienschande" nicht heran. Dafür wirkt es doch zu konstruiert und "künstlich". Auch fehlt eine eingehende Charakterzeichnung der Personen, die lediglich skizziert werden (auch ein Unterschied zu seinem Meisterwerk: "Familienschande". Dennoch ist es als spannende Unterhaltung nicht zu verachten. Das Urteil von Anthony Berkeley Cox ("Der Fall mit den Pralinen", ebenfalls Diogenes), der unter seinem Pseudonym "Francis Iles" folgende Wertung zu Quentin abgab: "Für mich ist Patrick Quentin die Nummer Eins der amerikanischen Kriminalautoren" trifft in Puncto Spannungsaufbau daher sicherlich zu. Es handelt sich um einen solide gemachten "Klassiker". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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