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Das ist in sich nichts schlechtes, kommen doch von den genannten Bands die Hymnen der Gegenwart, und Feeder haben da noch Einiges hinzuzufügen. Der großartige Breitwand-Sound, den sie beim Opener "Feeling A Moment" oder dem melancholoischen "Bitter Glass" einsetzen, lässt die Band ungeheuer massiv klingen. Doch wirklich treibend gerockt wird eigentlich nur auf dem Titelstück und "Pilgrim Soul", sonst herrscht die Ballade fast uneingeschränkt. Da sich seit dem Tod des früheren Drummers Ex-Skunk Anansie Schlagzeuger Mark Richardson in der Band befindet, ist es fast schade, daß so ein heftig zuschlagendes Talent so unterfordert wird.
Dem Freund der britischen Melancholie im Großformat ist mit Pushing the Senses jedenfalls ein Gefallen getan worden, wer es lieber etwas fröhlicher oder heftiger mag, ist diesmal mit Feeder nicht ganz so gut beraten. --Deborah Denzer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Konsequenter Nachfolger von Comfort in Sound...,
Rezension bezieht sich auf: Pushing the Senses (Audio CD)
...und trotzdem ganz anders.Während man auf Comfort in Sound z.B. "Godzilla" noch als störend empfinden konnte, was das Gesamtkonzept des Albums anging, so liefern Feeder mit Pushing the Senses ein sehr gelungenes Album ab, das einfach wunderbar abgerundet klingt. Die Reduzierung auf 10 wirklich sehr schön aufeinander abgestimmte Songs war eine sehr gute Entscheidung. Widmen wir uns den einzelnen Tracks des ersten Feeder-Albums, dass komplett ohne Jon Lee produziert wurde... (Alle Songbewertungen sind rein subjektiv) 1)Feeling a moment (10/10): Energiegeladener Song, der ein klein wenig an U2 erinnert, jedoch mit Grant Nicholas' überzeugender Stimme. Ansprechendes Schlagzeug, auch Gitarre und Bass sind feinfühlig abgestimmt und ergeben ein schwungvolles (im Refrain) und trotzdem ruhiges (während der Strophen), vorallem harmonisches Klangbild. 2)Bitter Glass (9/10): Energiegeladen und etwas aggresiver als "Feeling a moment", bietet der Song einen sehr interessanten Refrain ("What are you saying/You've got nothing to live for/You're tired and broken/You just can't free yourself). 3)Tumble and Fall (7/10): Zwar ein sehr schönes Video, aber es geht hier um das Lied an und für sich. Leider ein Recht dünner Text, aber mit interessanter Grundthematik (kommt im Video besser raus). Instrumental ist gut gespielt, für meinen Geschmack leider ein klein wenig zu eintönig, daher nur 7 Punkte. Trotzdem alles in allem noch ein sehr guter Song. 4) Tender (10/10): Die aktuelle Singleauskopplung. In England ein Charterfolg, vollkommen zu Recht wie ich finde. 5) Pushing the senses (8/10): Der titelgebende Song...spielt rockig und zügig auf. Zwar kein umwerfend tiefgründiger Text, aber trotzdem nicht inhaltleer. Das Instrumental gefällt und deutet in viel größerem Maße als die vorhergehenden Songs Feeders Wurzeln im Indierock-Bereich an. Zwar nicht der beste Song des Albums, trotzdem sehr gefällig und einfach rockiger. 6)Frequency (5/10): Meiner Meinung der schwächste Song des Albums. Grant Nicholas am Piano gefällt zwar, aber sonst ein eher langweiliges Instrumental, kaum Textinhalt...das mehrfach wiederholte "It's real love" klingt zu verzehrt um zu gefallen. Kein schlechter Song...aber auch kein guter! 7) Morning Life (7/10): Nachdem der Tiefpunkt des Albums überwunden ist ("Frequency") geht wieder ein gutes Stück bergauf. Im Text wird diesmal über Irrealität ("You're flesh and bone, but nothing is real") und wieder über Vergänglickeit ("Can't let this moment get away/Cause this could be the only day") reflektiert. Zwar nicht besonders ausführlich dafür mit einem interessanten und überdurchschnittlichen Instrumental. Zwar nicht mein Lieblingssong, trotzdem gut anzuhören. 8) Pilgrim Soul (8/10): Ein überraschender Song, energiegeladen, rockig, mit positiver Textausstrahlung ("Cause hey, life's for living"). Sehr zügig, mit wesentlich gitarrenlastigem Instrumental und trotzdem sauber aufspielendem Schlagzeug. Wär die rockigeren Songs von Feeder bevorzugt ist hier genau richtig! 9) Pain on Pain (8/10): Melodisch, melancholisch, genau mein Fall. Der Schmerz wird besungen und verdammt. Gefällt mir texttechnisch sehr gut ("Pain on Pain/ Don't come back here again/Shame on Pain/ Took the last breath away"). Sehr ausbalanciertes,ruhiges und schönes Instrumental. Grant Nicholas' Stimme kommt sehr gut zum tragen. Sicher ein Song der in großem Maße Geschmackssache ist. Einfach mal bei schlechtem Wetter hören, wenn man alleine ist. 10)Dove Gray Sand (9/10): Schöner kann ein Album kaum ausklingen. Neben der CD, befindet sich noch eine DVD in der Hülle, mit einer kurzen Doku zu dem Album und einem Videotagebuch zum Dreh des Tumble and Fall-Videos. Allein das Album verdient 5 Sterne...und wer erzählen möchte, dass Feeder nach Coldplay oder Travis klingen, der hat offenbar noch nicht alle 3 Bands gehört oder schon den ein oder anderen Hörsturz erlitten. Feeder klingen nach sich selbst und wenn sich einige Songs im selben Genre befinden, wie die der o.g. Bands heisst das bei weitem nicht, dass Feeder in irgendeiner Weise kopieren würden. Ich würde Coldplay, vorallem nach ihrem letzten Album mehr als nur eine Liga weiter unten ansiedeln. Mit der, mehr als netten, DVD als Dreingabe rechtfertigt das Album seine 5 Sterne noch einmal gebührend...für mich das Album 2005...und vermutlich auch das Album 2006. Danke für's lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pushing The Senses,
Rezension bezieht sich auf: Pushing the Senses (Ltd.CD/Dvd) (Audio CD)
Nachdem ich zu den glücklichen Personen gehöre, die diese CD aus Promo-Zwecken jetzt schon besitzen, möchte ich auch alle daran Teilhaben lassen, die noch auf 'Pushing The Senses' warten oder die gerne einmal Feeder näher kennen lernen wollen.Wem 'Comfort In Sound', das Vorgängeralbum, gefallen hat, dem dürfte auch dieses neue Album gefallen. Feeder bleiben weiterhin melodisch und ruhig, es gibt kein Lied auf dem Album, welches das Melodische komplett bricht, wie es 'Godzilla' zum Beispiel auf 'CIS' getan hat. Zudem lässt Feeder-Sänger Grant Nicholas dieses Mal seine Stimme nicht im Mix verzerren, was ich sehr positiv finde. Ich gebe 'Pushing The Senses' fünf Sterne, denn Feeder beweisen hiermit, dass man auch ein gutes Album machen kann, ohne sich drastisch zu verändern und ohne dass es völlig anders als das Vorgeralbum klingen muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
feeling a moment,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Pushing the Senses (Audio CD)
Ein durchaus gelungen Album...1. Feeling a moment - (5/5) vielleicht nicht die Neuerfindung des Rocks aber man fühlt sofort heimisch...sehr gelungenes Lied Mit der Anschaffung begeht man ganz bestimmt keinen Fehler. Im Gegensatz zu vielen anderen Alben kann man die Cd gut in einem durch hören. Jedes Lied ist für sich ein kleiner Hit. Seinen Favorit sollte sich jeder selber aussuchen. Diese CD dürfte nicht nur Fans von Bands wie Travis ansprechen, sondern auch den alten FEEDER-Fans, sowie Leuten, die band wie die Foo Fighters mögen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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