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Push the Sky Away (Ltd.Deluxe Edition) [CD+DVD, Limited Edition]

Nick Cave, Nick Cave & the Bad Seeds Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (15. Februar 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD, Limited Edition
  • Label: BAD SEED L
  • ASIN: B00AFOS6QG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.492 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. We No Who U R
2. Wide Lovely Eyes
3. Water's Edge
4. Jubilee Street
5. Mermaids
6. We Real Cool
7. Finishing Jubilee Street
8. Higgs Boson Blues
9. Push The Sky Away
Disk: 2
1. Needle Boy (DVD)
2. Lightning Bolts (DVD)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit "Push The Sky Away" erscheint das grandiose 15. Studioalbum von Nick Cave & The Bad Seeds, und es markiert eine neue Ära: "Diese Platte fühlt sich irgendwie neu an, aber neu in einem 'old school' Sinne", sagt Nick Cave.


"Push The Sky Away" ist das vielleicht außergewöhnlichste Album der Bad Seeds. Der Longplayer strahlt Natürlichkeit und Wärme aus, ein Werk von subtiler Schönheit. Die Songs haben über ein Jahr hinweg Gestalt angenommen in Nick Caves geliebtem Notizbuch. Das Notizbuch ist ein analoges Artefakt, doch das Internet ist für Nick Cave ebenso essentiell. Er recherchiert Kurioses via Google, ist fasziniert von exotischen Wikipedia-Einträgen, "egal ob sie wahr sind oder nicht". Wie im Worldwide Web weltverändernde Ereignisse, vergängliche Modeerscheinungen und mythisch gefärbte Absurditäten Seite an Seite stehen, davon erzählen die neuen Songs, und sie werfen die Frage auf, wie wir erkennen und beurteilen können, was wirklich wichtig ist. Aufgenommen haben Nick Cave & The Bad Seeds "Push The Sky Away" in Südfrankreich mit Produzent Nick Lanay in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, dem Sitz des Studios La Fabrique, in dessen Hauptsaal eine riesige Sammlung Schallplatten die Wände ziert. Nick Cave gründete die Bad Seeds 1982 nach dem Ende seiner Band The Birthday Party. Im Jahre 1984 veröffentlichten Nick Cave & The Bad Seeds ihr Debütalbum "From Her To Eternity". Seitdem hat die Band 14 weitere Studioalben eingespielt, und ihr Output ist noch immer so unberechenbar und lebendig wie diese frühen, bahnbrechenden Aufnahmen aus den Hansa Studios Berlin. Zahlreiche Künstler berufen sich auf Nick Cave & The Bad Seeds; Ikonen wie Johnny Cash, Metallica oder The Arctic Monkeys haben ihre Songs gecovert.

Deluxe Edition CD plus DVD inkl. 2 Bonus-Tracks erscheint im DVD-Format mit 32-seitigem Hardcover Buch, mit
exklusiven Bandphotos und Linernotes. Limitierte Erstauflage!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von grober Sanftheit 15. Februar 2013
Von Christian Günther TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Schon mit den ersten Tönen stellt sie sich ein, diese angenehme Schwere. Noch hat Nick Cave nicht ein Wort gesungen, aber die tiefe, dichte Melancholie seiner gleichsam satten und brüchigen Stimme füllt schon den Raum. Wer den Unterschied zwischen der Schönheit gedankenversunkener Melancholie und der Hässlichkeit zerstörerischer Depression nicht erfasst, nicht empfinden kann oder will, sollte die Musik von Nick Cave grundsätzlich meiden, insbesondere das neue Album "Push the sky away".

Nach 30 Sekunden raunt Cave die erste Zeile "The tree don't care what the little bird sings..." und die Ahnung wird mehr und mehr zur Gewissheit: "Push the sky away" markiert wieder einmal einen Wendepunkt im Schaffen des Australiers. Nick Cave setzt mit diesem Album am ehesten, wenn überhaupt, bei den Alben "The Boatman's call" (1997) und "No more shall we part" (2001) an, allerdings unter weitgehendem Klavierverzicht. Die tendenziell eher schroffe Phase der letzten Alben "Dig!!! Lazarus, dig!!!" und den beiden Grinderman-Platten davor und danach, mit zuweilen herrlichstem klanglichen Geschnodder, scheint erst einmal vorüber. Cave dunkelt das Raumlicht wieder ab, bittet den Hörer platz zunehmen und mit ihm in die tiefsten Tiefen der eigenen Seele hinabzusteigen und sich selbst so vielleicht ein wenig näher zu kommen - das Schwarze sehen, nicht schwarzsehen!

Er hat sein Klavier nicht verkauft, natürlich nicht. Nach Jahren völliger Abstinenz bei den Produktionen aber, hört man bei dem Stück "We real cool" tatsächlich endlich sein vor Jahren prägendstes Instrument wieder zaghaft ein paar Töne streuen. Inmitten des bedrohlich, monoton blubbernden Basslaufs des Stückes, setzt Cave so mit einigen zaghaften Berührungen der Tasten einen vertrauten Kontrast. Dennoch muß auch "Push the sky away" im Wesentlichen ohne Klavier auskommen, wie alle Alben der letzten Jahre. Doch gerade das verhilft der Platte zu einem ureigenen Klangbild. Denn anders als die jüngeren Alben, sind hier alle neun Stücke im Grunde wieder strukturell Piano-Balladen (jetzt bitte nicht an Elton John denken!), nur eben ohne Piano. Klang prägend sind der schon erwähnte knochentrocken knarrende und leicht verkratzte Bass und verschiedenste Violinen-Verzerrungen. Hinzu kommen jeweils ein paar Details, die Atmosphäre schaffen. Bei allen Liedern des Albums bleibt das Klangbild aber klar gegliedert und transparent, keine großen Effekt-Aufschichtungen. Wenn man den Querverweis zu bisherigen Cave-Alben sucht, dann findet man ihn, neben den oben genannten, klanglich am stärksten bei seinen rein instrumentalen Soundtrack-Alben wie "The proposition" oder "The road". Der ruhig-schroffe Charakter dieser mit Warren Ellis geschaffenen Alben prägt auch "Push the sky away".

Die Platte fordert volle Aufmerksamkeit und wenn man sie ihr schenkt, lohnt sie es mit einem tiefempfundenen Wohlgefühl. Wie ein Gespräch mit einem uralten, lebensweisen Mann, der einem mit knappen Worten, wie nebenbei, ein paar Gedanken mitgibt und leise wieder geht. Im Hinterherschauen spürt man plötzlich das unbeschreiblich beseelende Gefühl, soeben etwas unermesslich Wertvolles für sein Leben erkannt zu haben. So pathetisch das auch klingen mag, in etwa so empfinde ich das neue Album von Nick Cave. Das ist subjektiv, gewiss, übertrieben ist es nicht. Und ob es andere ebenso oder ähnlich empfinden mögen, kann ich nicht beurteilen. Finden Sie es heraus.

Die Deluxe-Edition lohnt sich allein der edlen, kunstvoll illustrierten Aufmachung in gebundener Buchform wegen. Die zusätzlich beigelegte DVD enthält zwei weitere Songs, die als Video die Musiker im Studio bei der Arbeit zeigen. An sich nichts so fürchterlich aufregendes, wenn es sich nicht eben um weitere Songs handeln würde. Also nicht zwei Songs vom Album mit Studio-Eindrücken garniert, sondern zwei eigenständige Nummern, die wohl extrahiert wurden, weil sie den roten Faden der neun Stücke des Albums durchschnitten hätten. Also nicht zu schlecht, sondern zu anders.

Intensiv sind Nick Cave Alben immer, ausnahmslos. "Push the sky away" ist geprägt von grober Sanftheit, von Caves im Älterwerden immer noch zunehmender Fähigkeit scheinbar Unvereinbares in Einklang zu bringen, in seinen eigenen Klang zu bringen. Nicht einfach nur ein guter Musiker, sondern ein wirklicher Künstler.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vervollkommnung 15. Februar 2013
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Irgendwie hat es so klingen müssen. Nach der wuchtig, trotzigen Auflehnung der Grindermänner und ihrem jähen und viel zu frühen Ende (trotz einiger Livetermine in diesem Jahr) war klar, dass Cave mit den Bad Seeds trotz nahezu identischer Besetzung (Ellis, Casey und Sclavunos sind ja mit dem Meister selbst doppelt besetzt) einen Schwenk, einen harten Bruch würde vollführen müssen. Und so landet das aktuelle Bad-Seeds-Album stilistisch wieder weit näher bei den früheren Veröffentlichungen der Band als viele es ihm zugetraut und manche es sich gewünscht hätten. Keine laute Platte, keine unheilvoll hervorbrechenden Klangkaskaden, wenig auch vom knochenklappernden Teufelstanz, dessen Runden Cave ja nicht ungern dreht, sondern: Kammermusik, reduziert, bedächtig und konzentriert und in dieser Form wohl am ehesten dem Album „No More Shall We Part“ der Jahrtausenwende vergleichbar.

Dennoch: Die Themen, an denen sich Cave in Begleitung abarbeitet, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen seines kürzlich verschiedenen Bluesrockquartetts, nur die Ausdrucksweisen haben sich gewandelt: Das Alter und das Altern treibt die Männer in eine Form von abgeklärter, milder Enttäuschung, wo laute Wut war, sind jetzt Bitterkeit und Sarkasmus. Einsamkeit und Unabänderlichkeit werden reell, was bleibt ist bestenfalls die Liebe und wenn die nicht zu haben ist, all die sehnsuchtsvollen Trug- und Traumbilder von ihr. Der Blick in die „Wide Lovely Eyes“ kündet ebenso davon wie der Klagegesang an die „Mermaids“, der käuflichen Liebe selbst beraubt ist für Hoffnung („Jubilee Street“) in der Tat nur noch wenig Platz. „You grow old and you grow cold“ heißt es in „Water’s Edge“, an anderer Stelle „... all the ones who come, all the ones who go, down to the water“ – die Dinge gehen ihren nicht eben erfreulichen Weg, die Dummheit schreitet voran („Wikipedia is heaven, when you don’t remember anymore“, We Real Cool), da kann man schon mal missmutig werden.

Musikalisch ist das alles wundervoll angerichtet, alles schimmert dunkel, kein Ton ist zuviel – die Bad Seeds in heutiger Zusammensetzung sind offenbar noch immer Männer von maximalem Fachverstand, auch Cave bezeugt ja nicht ohne Grund in den Linernotes: „Ask anyone who has seen them at work. They are unlike any other band on earth for pure, instinctive inventiveness.” Mal graviätisch mit Chor („Wide Lovely Eyes“), dann balladeskes Schunkeln („Water’s Edge“), für „Jubilee Street“ kurz die Gitarren etwas härter angefaßt, bevor bei „We Real Cool“ nur noch der dunkel dräuende Bass die Arbeit erledigt. „Higgs Boson Blues“ kratzt angenehm im Ohr, der Titelsong am Ende begnügt sich mit synthetischen Schleifen und dumpfem Grollen – fade out. Es sind große, wohlgeratene Songs geworden, allesamt, mit Bildern, die im Hirn gemächlich spazieren gehen und Melodien, die man so schnell nicht vergessen wird. „New in an old school kind of way“ sagt Cave selbst dazu, mehr war nun wirklich nicht zu erwarten. Jahresbestleistung, bis jetzt. mapambulo:blog
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Just Keep On Pushing, Push The Sky Away. 7. April 2013
Format:Audio CD
Als ich hörte, dass Nick Cave ein Album mit "schönen" Songs abgeliefert hat, war ich skeptisch. Das letzte schöne Album, dass ich von ihm hörte, war Boatman's Call, und das hatte mich damals enttäuscht. Meiner Meinung nach passte diese Musik nicht zu ihm und er klang hörbar unsicher. Es war nichts mehr von der Klang gewordenen Raserei auf "Henry's Dream", dem Grusel auf "Murder Ballads" oder dem Fanatischen auf "Tender Prey" zu finden. Aber der Wandel ist sein gutes Recht als Künstler. Nun haben wir 2013.

"Push The Sky Away" ist anders "schön". Nicht durch Liebes-Balladen, sondern durch ruhige Songs, die zwar wenig dynamisch, aber voller Spannung und reich an kreativem Sound sind. "Jubilee Street" ist so ein spannendes Stück. Es bricht nie aus, aber man muss jederzeit damit rechnen, ebenso bei "Water's Edge" mit seinem kernigen Bass. Warren Ellis hat es verstanden, den Sound sparsam zu halten. Es ist nicht voll geladen wie "Dig Lazarus Dig". Die Schlussnummer "Push The Sky Away" erinnert mich enorm an "Stranger Than Kindness" von 1986. Beide Nummern gehören zu meinen absoluten Favoriten im Werk von Nick Cave. Sonst lädt das Album kaum dazu ein, im Backkatalog zu wühlen, und das ist auch OK. Nick Cave ist noch weit davon entfernt, sich selbst zu kopieren.
Obwohl kein Konzeptalbum macht Push The Sky Away doch am Stück zu hören Spaß. Mit unter 45 Minuten ist es nicht bemüht lang und hat (vielleicht auch dadurch) kein
Füllmaterial. Die Stück greifen wie völlig selbstversändlich ineinander.

Fazit: Klare Kaufempfehlung. Dass ich nur vier Punkte vergebe, liegt daran, dass mir eine Spur von der Aggressivität das alten Caves fehlt. Nummern wie "Tupelo" oder "Jack The Ripper" fehlen komplett. Liegt aber wohl mehr an meiner Erwartungshaltung. Das Album ist klasse.
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5.0 von 5 Sternen Seit Wochen mein Lieblingsalbum
Nachdem ich nur das erste Lied gehört hab, musste ich das restliche Album auch kennen lernen. Egal ob bei Dunkelheit oder extremer Hitze, irgendwie passen die etwas schweren,... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Roque Violet veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer ein ruhiger Genuß
Immer ein ruhiger Genuß sind die unaufgeregten CDs von Nick Cave. Toller Sound, tolle Kompositionen und seine unnachahmliche Stimme überzeugen auch hier!
Vor 10 Tagen von Peter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein echter Fan-Artikel
Nick Cave in Best-Qualität. Für solche Extras, wie dieses wunderbare Buch dazu, gebe ich gern etwas mehr aus, das macht das Album zum Gesamtkunstwerk! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von michael k veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen PUSH THE SKY AWAY überzeugt auf der ganzen Linie
Es leben (mindestens) zwei Seelen in der Brust von NICK CAVE. Zum Einen gibt es da den Romantiker, der Harmonie wünscht und sucht, zum Anderen ist da der exzentrische, wilde... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Heino Walter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin total begeistert
Für meinen Geschmack ist dieses Album das Allerbeste von Nick Cave und seinen Bad Seeds. Als ich das erste Mal "We No Who U R" im Radio hörte, wusste ich, das... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Monalene veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse!!
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Vor 22 Tagen von Uwe Becker veröffentlicht
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Vor 23 Tagen von mit-lieben-gruss veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Instrumental einwandfrei, Lyrics waren schon mal besser
Wenn man Nick Cave mehr als Poeten als als Musiker versteht, kann dieses Album schon mal enttäuschen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Corina Orlinger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fans werden nicht entteuscht
Wieder besser als die letzten Alben, aber für mich "The good son" nicht wieder erreicht! Aber sicher eines der Besten der Neuen!
Vor 28 Tagen von Elfredo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Platte
Wer Nick Cave mag, wird diese CD mögen. Sein Stil ist unverwechselbar und ich kann die Lieder immer und immer wieder hören, weil sie einfach richtig gut gemacht sind!
Vor 28 Tagen von Luftikuss veröffentlicht
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