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Push the Sky Away (Deluxe Edition)
 
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Push the Sky Away (Deluxe Edition)

29. November 2013 | Format: MP3

EUR 9,98 (Alle Preisangaben inkl. MwSt.)
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 18. Februar 2013
  • Erscheinungstermin: 18. Februar 2013
  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: Bad Seed Ltd
  • Copyright: Bad Seed Ltd
  • Gesamtlänge: 1:34:56
  • Genres:
  • ASIN: B00GYLZOPU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (119 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.289 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

84 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Günther TOP 100 REZENSENT am 15. Februar 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Schon mit den ersten Tönen stellt sie sich ein, diese angenehme Schwere. Noch hat Nick Cave nicht ein Wort gesungen, aber die tiefe, dichte Melancholie seiner gleichsam satten und brüchigen Stimme füllt schon den Raum. Wer den Unterschied zwischen der Schönheit gedankenversunkener Melancholie und der Hässlichkeit zerstörerischer Depression nicht erfasst, nicht empfinden kann oder will, sollte die Musik von Nick Cave grundsätzlich meiden, insbesondere das neue Album "Push the sky away".

Nach 30 Sekunden raunt Cave die erste Zeile "The tree don't care what the little bird sings..." und die Ahnung wird mehr und mehr zur Gewissheit: "Push the sky away" markiert wieder einmal einen Wendepunkt im Schaffen des Australiers. Nick Cave setzt mit diesem Album am ehesten, wenn überhaupt, bei den Alben "The Boatman's call" (1997) und "No more shall we part" (2001) an, allerdings unter weitgehendem Klavierverzicht. Die tendenziell eher schroffe Phase der letzten Alben "Dig!!! Lazarus, dig!!!" und den beiden Grinderman-Platten davor und danach, mit zuweilen herrlichstem klanglichen Geschnodder, scheint erst einmal vorüber. Cave dunkelt das Raumlicht wieder ab, bittet den Hörer platz zunehmen und mit ihm in die tiefsten Tiefen der eigenen Seele hinabzusteigen und sich selbst so vielleicht ein wenig näher zu kommen - das Schwarze sehen, nicht schwarzsehen!

Er hat sein Klavier nicht verkauft, natürlich nicht. Nach Jahren völliger Abstinenz bei den Produktionen aber, hört man bei dem Stück "We real cool" tatsächlich endlich sein vor Jahren prägendstes Instrument wieder zaghaft ein paar Töne streuen.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 15. Februar 2013
Format: Audio CD
Irgendwie hat es so klingen müssen. Nach der wuchtig, trotzigen Auflehnung der Grindermänner und ihrem jähen und viel zu frühen Ende (trotz einiger Livetermine in diesem Jahr) war klar, dass Cave mit den Bad Seeds trotz nahezu identischer Besetzung (Ellis, Casey und Sclavunos sind ja mit dem Meister selbst doppelt besetzt) einen Schwenk, einen harten Bruch würde vollführen müssen. Und so landet das aktuelle Bad-Seeds-Album stilistisch wieder weit näher bei den früheren Veröffentlichungen der Band als viele es ihm zugetraut und manche es sich gewünscht hätten. Keine laute Platte, keine unheilvoll hervorbrechenden Klangkaskaden, wenig auch vom knochenklappernden Teufelstanz, dessen Runden Cave ja nicht ungern dreht, sondern: Kammermusik, reduziert, bedächtig und konzentriert und in dieser Form wohl am ehesten dem Album „No More Shall We Part“ der Jahrtausenwende vergleichbar.

Dennoch: Die Themen, an denen sich Cave in Begleitung abarbeitet, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen seines kürzlich verschiedenen Bluesrockquartetts, nur die Ausdrucksweisen haben sich gewandelt: Das Alter und das Altern treibt die Männer in eine Form von abgeklärter, milder Enttäuschung, wo laute Wut war, sind jetzt Bitterkeit und Sarkasmus. Einsamkeit und Unabänderlichkeit werden reell, was bleibt ist bestenfalls die Liebe und wenn die nicht zu haben ist, all die sehnsuchtsvollen Trug- und Traumbilder von ihr. Der Blick in die „Wide Lovely Eyes“ kündet ebenso davon wie der Klagegesang an die „Mermaids“, der käuflichen Liebe selbst beraubt ist für Hoffnung („Jubilee Street“) in der Tat nur noch wenig Platz. „You grow old and you grow cold“ heißt es in „Water’s Edge“, an anderer Stelle „...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva Literati am 12. Juli 2013
Format: Audio CD
Mir gefällt der sanfter gewordene Nick Cave. Die Songs erzeugen wohlige Gänsehaut.
Seit No More Shall We Part die Beste CD.
Die beste Cd dieses Jahres für mich, leider erst so spät entdeckt
Habe einmal beim hören an Leonhard Cohen gedacht u erst danach gelesen, dass Leonhard ein Vorbild für Nick Cave sein soll.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von stangerXXX am 4. April 2013
Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Ich bin ein grosser Nick Cave Fan, seine Bücher, seine Drehbücher, seine Gedichte und nicht zu letzt auch und v.a. seine Musik. Roh, poetisch, minimalistisch, ein Gesamtkonzept, dass vollends seine Berechtigung im immer schneller und oberflächlicher werdenden Musikbuisiness hat. Nick Cave gehört heute zu den alten Eisen und ehrlich gesagt, hatte ich bedenken, was das neue Album angeht. Letztlich kamen irgendwie in wenigen Wochen viele Altmeister mit ihren neuen Alben auf den Markt, wovon nicht alle gelungen sind (Depeche Mode, David Bowie, Eric Clapton, u.a.).

Aber dann die Erleichterung. Ein typischer Nick Cave, neu aber dennoch nicht von seinem bewährten und geliebten Stiel abgewichen. Die Tracks auf der LP sind ganz grosser Rock... nur halt nicht fürs Stadion, oder in welchen wahnwitzigen Dimensionen man heute denken sollte. Die Platte macht Spass und wer Nick Cave mag, der wird seine Freude hieran haben, für alle die ihn nicht kennen, durchaus mal einen Versuch wert, die ihn nicht abkönnen... weiterhin Finger weg. Mainstream gibt es wo anders... aber nicht hier!

Musik: 10/10

Zur LP:

Pressqualität: 9/10

Klang: 9/10

Die LP ist sehr gut verarbeitet. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Für all jene, die nicht ohne ihre MP3s für unterwegs auskommen... ich zähle dazu... Downloadcode liegt der LP bei. Zu Hause auflegen und geniessen und unterwegs auch mal gerne durchhören, wenn man durch die Stadt streift... man darf mich jetzt gerne anfeinden, aber die Platte funktioniert auch sehr gut draussen... Macht Laune!

Gesamteindruck: 9/10
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