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Push the Sky Away
 
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Push the Sky Away

15. Februar 2013 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 18. Februar 2013
  • Erscheinungstermin: 15. Februar 2013
  • Label: Bad Seed Ltd
  • Copyright: Bad Seed Ltd
  • Gesamtlänge: 42:41
  • Genres:
  • ASIN: B00BF2K2A0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (122 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.816 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Günther TOP 100 REZENSENT am 15. Februar 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Schon mit den ersten Tönen stellt sie sich ein, diese angenehme Schwere. Noch hat Nick Cave nicht ein Wort gesungen, aber die tiefe, dichte Melancholie seiner gleichsam satten und brüchigen Stimme füllt schon den Raum. Wer den Unterschied zwischen der Schönheit gedankenversunkener Melancholie und der Hässlichkeit zerstörerischer Depression nicht erfasst, nicht empfinden kann oder will, sollte die Musik von Nick Cave grundsätzlich meiden, insbesondere das neue Album "Push the sky away".

Nach 30 Sekunden raunt Cave die erste Zeile "The tree don't care what the little bird sings..." und die Ahnung wird mehr und mehr zur Gewissheit: "Push the sky away" markiert wieder einmal einen Wendepunkt im Schaffen des Australiers. Nick Cave setzt mit diesem Album am ehesten, wenn überhaupt, bei den Alben "The Boatman's call" (1997) und "No more shall we part" (2001) an, allerdings unter weitgehendem Klavierverzicht. Die tendenziell eher schroffe Phase der letzten Alben "Dig!!! Lazarus, dig!!!" und den beiden Grinderman-Platten davor und danach, mit zuweilen herrlichstem klanglichen Geschnodder, scheint erst einmal vorüber. Cave dunkelt das Raumlicht wieder ab, bittet den Hörer platz zunehmen und mit ihm in die tiefsten Tiefen der eigenen Seele hinabzusteigen und sich selbst so vielleicht ein wenig näher zu kommen - das Schwarze sehen, nicht schwarzsehen!

Er hat sein Klavier nicht verkauft, natürlich nicht. Nach Jahren völliger Abstinenz bei den Produktionen aber, hört man bei dem Stück "We real cool" tatsächlich endlich sein vor Jahren prägendstes Instrument wieder zaghaft ein paar Töne streuen.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 15. Februar 2013
Format: Audio CD
Irgendwie hat es so klingen müssen. Nach der wuchtig, trotzigen Auflehnung der Grindermänner und ihrem jähen und viel zu frühen Ende (trotz einiger Livetermine in diesem Jahr) war klar, dass Cave mit den Bad Seeds trotz nahezu identischer Besetzung (Ellis, Casey und Sclavunos sind ja mit dem Meister selbst doppelt besetzt) einen Schwenk, einen harten Bruch würde vollführen müssen. Und so landet das aktuelle Bad-Seeds-Album stilistisch wieder weit näher bei den früheren Veröffentlichungen der Band als viele es ihm zugetraut und manche es sich gewünscht hätten. Keine laute Platte, keine unheilvoll hervorbrechenden Klangkaskaden, wenig auch vom knochenklappernden Teufelstanz, dessen Runden Cave ja nicht ungern dreht, sondern: Kammermusik, reduziert, bedächtig und konzentriert und in dieser Form wohl am ehesten dem Album „No More Shall We Part“ der Jahrtausenwende vergleichbar.

Dennoch: Die Themen, an denen sich Cave in Begleitung abarbeitet, unterscheiden sich nicht wesentlich von denen seines kürzlich verschiedenen Bluesrockquartetts, nur die Ausdrucksweisen haben sich gewandelt: Das Alter und das Altern treibt die Männer in eine Form von abgeklärter, milder Enttäuschung, wo laute Wut war, sind jetzt Bitterkeit und Sarkasmus. Einsamkeit und Unabänderlichkeit werden reell, was bleibt ist bestenfalls die Liebe und wenn die nicht zu haben ist, all die sehnsuchtsvollen Trug- und Traumbilder von ihr. Der Blick in die „Wide Lovely Eyes“ kündet ebenso davon wie der Klagegesang an die „Mermaids“, der käuflichen Liebe selbst beraubt ist für Hoffnung („Jubilee Street“) in der Tat nur noch wenig Platz. „You grow old and you grow cold“ heißt es in „Water’s Edge“, an anderer Stelle „...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Schuster am 7. April 2013
Format: Audio CD
Als ich hörte, dass Nick Cave ein Album mit "schönen" Songs abgeliefert hat, war ich skeptisch. Das letzte schöne Album, dass ich von ihm hörte, war Boatman's Call, und das hatte mich damals enttäuscht. Meiner Meinung nach passte diese Musik nicht zu ihm und er klang hörbar unsicher. Es war nichts mehr von der Klang gewordenen Raserei auf "Henry's Dream", dem Grusel auf "Murder Ballads" oder dem Fanatischen auf "Tender Prey" zu finden. Aber der Wandel ist sein gutes Recht als Künstler. Nun haben wir 2013.

"Push The Sky Away" ist anders "schön". Nicht durch Liebes-Balladen, sondern durch ruhige Songs, die zwar wenig dynamisch, aber voller Spannung und reich an kreativem Sound sind. "Jubilee Street" ist so ein spannendes Stück. Es bricht nie aus, aber man muss jederzeit damit rechnen, ebenso bei "Water's Edge" mit seinem kernigen Bass. Warren Ellis hat es verstanden, den Sound sparsam zu halten. Es ist nicht voll geladen wie "Dig Lazarus Dig". Die Schlussnummer "Push The Sky Away" erinnert mich enorm an "Stranger Than Kindness" von 1986. Beide Nummern gehören zu meinen absoluten Favoriten im Werk von Nick Cave. Sonst lädt das Album kaum dazu ein, im Backkatalog zu wühlen, und das ist auch OK. Nick Cave ist noch weit davon entfernt, sich selbst zu kopieren.
Obwohl kein Konzeptalbum macht Push The Sky Away doch am Stück zu hören Spaß. Mit unter 45 Minuten ist es nicht bemüht lang und hat (vielleicht auch dadurch) kein
Füllmaterial. Die Stück greifen wie völlig selbstversändlich ineinander.

Fazit: Klare Kaufempfehlung. Dass ich nur vier Punkte vergebe, liegt daran, dass mir eine Spur von der Aggressivität das alten Caves fehlt. Nummern wie "Tupelo" oder "Jack The Ripper" fehlen komplett. Liegt aber wohl mehr an meiner Erwartungshaltung. Das Album ist klasse.
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