Purgatory Afterglow war meine erste von EOS,und die beste. Harte, schnelle Riffs, schöne, eingängige Melodien, weitestgehend geradlinig und unverschnörkelt, etwas baß-schwach in der Produktion aber immer noch besser als Crimson, die danach kam. Das herausragendste sind jedoch immmer noch die Lieder selbst, die kompromißlos die erwünschte Stimmung erzeugen, vom Opener TWILIGHT, der vom Abschied von einer toten Geliebten erzählt, über die Teufelsoffenbarung OF DARKSOME ORIGIN, bis hin zu dem Kurt Cobain gewidmeten sehr eigenen BEACHWORLD. Auch mit normalen Vocals macht Sänger Dan Swanö eine gute Figur wie bei dem trotzdem kompromißlos brutelen BLOOD-COLOURED, oder beim eher depressiven BLACK TEARS. Insgesamt besser als alles was danach kam. Da gibt's nur eins, fünf Sterne! Und übrigens, die CD heißt, Purgatory AfterGLOW.