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Pure Therapy
 
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Ram-Zet Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (15. Januar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Spikefarm (Indigo)
  • ASIN: B000059GLM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 619.765 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. The Fall
2. King
3. For The Sake Of Mankind
4. Eternal Voice
5. No Peace
6. Kill My Thoughts
7. Sense
8. Through The Eyes Of The Children

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Avantgarde Black Metal" nennt sich die Mucke der Norweger Ram-Zet. Mit der ursprünglichen Schwarzmetall-Definition hat die Band aber nun wirklich gar nichts mehr zu tun. Sie bewegt sich eher in Dimensionen, in denen man auch The Kovenant findet. So fahren Ram-Zet zum Beispiel viel Elektronik auf, woraus ein gewisser Industrial-Touch resultiert. Auf der anderen Seite verhindern sie aber die daraus normalerweise entstehende Sterilität und Kälte, indem sie mit echten Streichern und schönen weiblichen Backings arbeiten. Zudem verzetteln sich Ram-Zet nicht in überflüssigen Effekten, sondern lassen die Songs stets einem klaren roten Faden folgen. Gewöhnungsbedürftig aber interessant. --Jan Jaedike

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heftig, bizarr, GEIL !!!, 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Pure Therapy (Audio CD)
Das ist mal heftig, was Ram-Zet da ablassen, jedoch absolut geil. Zwar ist das Album schwer zugänglich, man muss es mehrfach hören, doch dann funkt`s irgendwann heftig.
Ram-Zet, Finnen natürlich J, spielen einen geilen Mix aus Melodic-Death-Metal, Gothic, Industrial und wohl auch etwas Doom-Metal, gepaart mit scheinbar unpassenden jedoch herrlich klingenden Instrumenten wie z.B. Violine oder Flöte. Alles klingt etwas bizarr, hin und wieder auch etwas schräg, doch dies ist geniale, harte und melodische Musik.
Erster Song „The fall" beginnt mit heftigen Industrialgitarrenriffs, dann erklingt Piano und daraufhin kreischt Sänger Zet los. Der Song ist sehr komplex, im Refrain kommt die Violine zum ersten Mal dazu. Im zweiten Song hat nun Miriam Renvag ihren ersten gesanglichen Auftritt. Hier noch Gastsängerin, gehört sie seit Album Nr. 2 zum offiziellen Line out dazu. Miriam, die auch bei den Gothic-Göttern FOR MY PAIN dabei ist, hat eine wunderschöne, weiche, kräftige und sexy Stimme und weiß den Zuhörer zu verzaubern. Nach ihrem gesanglichen Intro brechen wieder harte Gitarren, Zets geiles Gekreische und schräge Keyboardklänge auf einen herein, natürlich gepaart mit Bass und Drums. Den Refrain singt wieder Miriam. In diesem Song lassen es Ram-Zet streckenweise etwas langsamer angehen. Jedem sei hier gesagt, dass Ram-Zet keine Band, die einfach nur losdrescht und loskreischt. Nein, anhand der Komplexität der Songs merkt man, dass hier geniale Musiker am Werk sind. Gegen Ende des zweiten Song legt Zet ein Klasse E-Gitarrensolo hin, teilweise hinterlegt mit sphärischen Keyboards, auch von Zet eingespielt. „ For the sake of mankind" ist der vielleicht schrägste Song. Beginnt mit merkwürdigem Hintergrundkeyboard, hinzu kommt eine flotte, durch sämtliche Höhen rasende Gitarre, dann Zets Gekreisch. Der Refrain klingt sehr apokalyptisch, sehr sphärische und düstere Keyboards sind dabei und wieder ertönt die Violine. Mittendrin wird der Song richtig harmlos. Viele liegende Keyboardsounds, die an Bands wie z.B. Nightwish erinnern, begleiten eine weibliche Stimme, die etwas erzählt. Dann fallen wieder Zet, Küth ( Drummer ) und Solem ( Bassist ) mit dem heftigem Anfangsthema über einen her. „Eternal voice" beginnt mit traurigen Keyboards und Flöte, dann legen die drei Finnen wieder los. Der Refrain ist wieder sehr apokalyptisch - erinnert mich von der Melodieführung und dem Einsatz des Keyboards an Bands wie „Eternal tears of sorrow" oder „Dimmu Borgir" - und düster, darüber singt Miriam wieder mit ihrer sexy Stimme. Der Song endet in sehr ruhigen Keyboardsounds, die eine Akustikgitarre begleiten, also sehr konträr zum Rest des Songs. Das zeigt gerade die Genialität der Band. „ No peace" beginnt mit schrägem Gesang von Miriam, dann fetzen Zet, Küth und Solem wieder heftig los. Im Laufe dieses „ Fetzens" kommen wieder Violine und Piano hinzu, die einen ruhigen Pol gegen das Brachiale der drei Finnen bilden. Auch hier fließen wieder härtere und wildere Gitarrenriffs, sowie sehr epische und düstere Keyboardsounds ein. „ Kill my thoughts" zeichnet sich wieder dadurch aus, dass der Song eine super Mischung ist. Im Vordergrund Zets hohes Death-Gekreische, seine flotten Industrialriffs dazu, speedmetalmäßige Drums und im Hintergrund wieder gothictypisches düsteres und sphärisches Keyboard. Der Refrain ist wieder sehr apokalyptisch, man hat immer das Gefühl in einen Abgrund zu stürzen, sobald diese Ram-Zet-Refrains ertönen. Ich könnte jetzt auch noch die letzten beiden Songs genauer beschreiben, doch es würde auf dasselbe hinauslaufen, was weiter oben andauernd steht. Industrialgitarren treffen auf schnelle Drums und düstere Keyboards, die zwei Songs sind genauso genial wie die anderen auch. Im letzteren ist ein echt geiles Gitarrensolo enthalten, das muss ich noch hervorheben.
Abschließend muss ich sagen, dass Zet, Küth und Solem geniale Musiker sind. Solche Songs zu schreiben und zu produzieren ist wahrlich nicht einfach. Mit diesen acht Songs stecken Ram-Zet so einige andere Bands locker in die Tasche. Die drei brillieren dauerhaft an ihren Instrumenten. Der Sound ist verdammt gut, das Material ist wohl einzigartig. Auch möchte ich noch mal Miriam Renvag loben, die einfach super singt und eine wunderschöne Stimme hat. Auf dem Nachfolger gehört sie dann endlich zum offiziellen line out und ist in jedem Song zu hören. Auch haben sich Ram-Zet für das zweite Album dann einen festen Keyboarder und eine feste Violinenspielerin geholt. Also, kaufen lohnt sich hier.
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