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Pure Instinct [Vinyl LP]

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Vinyl, 3. Mai 1996
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Hörkassette, Import, 21. Mai 1996
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  • Pure Instinct [Vinyl LP]
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Produktinformation

  • Vinyl (3. Mai 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Eastwest (Warner)
  • ASIN: B00004ZLF6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen
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Format: Audio CD
Ende der Achtziger Jahre veränderte sich das Musikbusiness rapide, und nahm eine meiner Meinung nach auch sehr ungesunde Entwicklung. Das Kabelfernsehen erwachte zum Leben, und mit ihm unzählige Sender, darunter natürlich auch MTV, dessen Programm fortan das musikalische Interesse der Zuschauer enorm prägte. So wurde man in dieser Zeit regelrecht überhäuft von ziemlich kalten Musikrichtungen und Trends wie - Acid, Trance, Techno, aber auch die ersten monotonen und primitiven Rap-Stile oder "Graffiti-Hip-Hops", fanden immer mehr Zuspruch, in einer schon damals sehr zerfallenden Überflussgesellschaft, welche die Scorpions ja bereits schon auf ihrem 1987-er Album - Savage Amusement - in dem Titel - Media Overkill - ziemlich stark angeprangert hatten.

So gab es im allgemeinen Musikgeschäft generell eine ganz große Verunsicherung, die auch an den Scorpions nicht spurlos vorüberging. Zwar avancierte das Album - Crazy World - 1991, aufgrund des ultimativen Widervereinigungshits - Wind Of Change - zum bisher meistverkauftesten Album der Scorpions überhaupt, aber weder das Album - Crazy World - noch sein Nachfolger - Face The Heat - konnte an die durchgehende Klasse und hohe Song-Qualität der Achtziger-Ära herankommen, was durchaus auch auf die Situation zurückzuführen war, dass es in dieser Zeit innerhalb der Band zu sehr großen Zerwürfnissen kam, und der Bassist Francis Buchholz 1992 schließlich die Gruppe verließ.

So gingen die Scorpions mit dem Album - Pure Instinct - erstmals im Laufe ihrer Karriere musikalisch in eine völlig andere Richtung, ohne jedoch ihr Talent als sehr gute Songwriter vermissen zu lassen.
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Format: Audio CD
1996 bringen die Scorpions nach dem recht harten "Face the heat" (1993) mit "Pure Instinct" ein Album heraus, auf dem Balladen einen großen Teil der Songs ausmachen und das insgesamt deutlich ruhiger daherkommt als die Vorgänger. Schlagzeuger Herman Rarebell steig aufgrund dieses Stilwechsels aus und wurde von Curt Cress ersetzt, der die Band aber nach diesem Album bereits wieder verlies. Desweiteren sind Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Matthias Jabs (Lead Gitarre) und Ralph Rieckermann (Bass) dabei.

Von den insgesamt drei Rockern ist das gut abgehende "Wild Child" der beste. Aber auch "Stone in my shoe" rockt ganz ordentlich. Die restlichen Songs sind deutlich ruhiger. Hier kann besonders der Hit "You and I" überzeugen. Das orientalisch angehauchte "Time will call your name" ist zudem ein interessanter Titel. Mit dem von Sttreichern begleiteten "Are you the one?" kann ich persönlich nicht viel anfangen. Die restlichen Titel des Albums sind zwar allesamt nicht schlecht, aber es fehle einfach ein paar härtere Songs, schließlich sind die Scorpions doch eigentlich eine HeavyRock Band.

Letztendlich ist "Pure Instinct" kein schlechtes Album, es ist aber insgesamt viel zu ruhig ausgefallen. Daher reicht es diesmal nur für gute 3 Sterne und eine Kaufempfehlung vor allem an die, die die scorpions vorallem wegen ihrer Balladen kennen und lieben. Mit dem Nachfolgewerk "Eye to eye" (1999) ging die Band dann noch einen Schritt weg von ihrem eigentlichen Stil, bevor sie im neuen Jahrtausend endlich wieder zu ihren Wurzeln zurückfanden.
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Format: Audio CD
Nach dem weitgehend erfolglosen, aber genialen Hardrock-Monsteralbum "Face The Heat" besinnen sich die Scorpions 1996 auf ihre melodiösen Seiten. Kommerzielles Kalkül? Immerhin wurde "You & I" zum meistgespielten Lied im deutschen Radio im Jahre seiner Veröffentlichung. Aber nicht nur, es schwingt auch eine gehörige Spur Zeitgeist mit. Mitte der 1990er waren Rock-Balladen wieder hoch im Kurs, ausgelöst u.a. durch Bon Jovis "Always" oder die Schmuseballaden eines Bryan Adams, während die aufkeimende Riege der Singer-Songwriterinnen à la Joan Osborne, Alanis Morissette und Sheryl Crow die Akustik-Gitarre wieder salon- bzw. radiotauglich machte.

Von beidem bedienen sich die Scorpions auf ihrem dritten Album der 90er, oder sagen wir: Lassen sich inspirieren. Das Cover zeigt in pointierter Verkehrung der Zustände dem Home Sapiens als hinter Gitter gesperrtes Objekt für die animalischen Gaffer. Auch die Scorpions, könnten böse Zungen behaupten, haben sich hier in einen musikalischen Käfig begeben und ihren Giftstachel eingefahren. In der Tat, selten haben die Hannoveraner so brav, so introvertiert musiziert wie auf "Pure Instinct". Doch das negative Etikett würde die Qualitäten dieses Albums verkennen, denn hier liegt die Kraft eben in der Ruhe. Von kreativem Stillstand kann keine Rede sein, im Gegenteil, und der Album-Titel ist Programm: Hier wird Rückkehr zum Instinkt betrieben, der Pomp aufgeblasener Studioproduktionen wird abgestreift, bis nichts übrig bleibt als die Band in ihrer Verletzlichkeit. Und das macht den Charme dieses Albums aus.
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