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Puppenmord
 
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Puppenmord [Hörbuch-Download]

von Tom Sharpe (Autor), Olli Dittrich (Erzähler)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf. der CD: EUR 9,99
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 5 Stunden und 19 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: SchallundWahn
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 24. Mai 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0052EZHZC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Henry Wilt ist Hilfslehrer an einer Berufsschule und tritt beruflich und im Eheleben auf der Stelle. Der Mitdreißiger hat es seit zehn Jahren mit zukünftigen Gasinstallateuren, Maurern und Fleischern zu tun, denen er die hohe Literatur näherbringen soll. Daheim erwartet ihn seine Frau Eva, sexuell unbefriedigt und schnell für alle möglichen modischen Ersatzbeschäftigungen zu begeistern: Judo, Töpfern, Meditation. Als sie eines Tages angestachelt wird, sich von ihrem Gatten und Bettmuffel zu emanzipieren, sieht Henry Wilt rot. Der Pechvogel probt den Aufstand und ermordet eine Sexpuppe. Aber das hat äußerst peinliche Nebenwirkungen...
©1976 Tom Sharpe; (P)2011 Schall & Wahn GmbH

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Henry Wilt heißt nur so -- in Wirklichkeit ist er alles andere als wild, muss sich allerdings in einer Wildnis der besonderen Art durchbeißen: Zu Hause hat er es mit seiner exaltierten unbefriedigten Gattin Eva zu tun, und die beruflichen Freuden eines Berufschullehrers in britischen Provinzstädten halten sich auch in Grenzen. Er trotzt wacker Evas Begeisterungsfähigkeit für möglichst schicke Selbstverwirklichung in der örtlichen Volkshochschule, und irgendwie arrangiert er sich auch mit seinen bildungsunwilligen Schülern -- und letztere, zusammengefasst in berufsbezogenen Klassen und vielsagend bezeichnet als "Gasinstallateure III", "Fleisch I" usw., haben wenig Sinn für das, was ihnen ein Hilfslehrer für Allgemeinbildung über "Sons and Lovers", "Candide" oder "Lord of the Flies" mitteilen will.

Doch dann bricht das Schicksal mit geballter Macht über Henry Wilt herein, in Gestalt des amerikanischen Intellektuellen-Ehepaars Pringsheim. Sally Pringsheim verkörpert alles, was Eva Wilt sich ersehnt -- allem voran die höhere Gesellschaftsklasse und die Intellektuellen-Kaste. Und Ausdrücke kennt sie... Eva ist hingerissen. Klar, dass sie nun jede Mitteilung aus Sallys Mund fürs Evangelium nimmt und unter diesem Einfluss den heimkehrenden Henry in kanariengelbem Outfit und Trenchcoat mit den Worten begrüßt, sie wolle ihm -- na, ich schreib's lieber nicht hin. Die Zensur...

Henrys Schicksal legt noch an Fahrt zu, als die Wilts bei Pringsheims zur Grillparty eingeladen werden (Eva lässt nicht locker, wenn sie den gesellschaftlichen Aufstieg wittert). Der Abend entwickelt sich jedoch nicht ganz so, wie Henry sich eine Grillparty vorstellt; nach einer Kaskade schriller Ereignisse findet er sich in verfänglicher Pose mit einer Gummipuppe vereinigt. Immerhin hat sich Eva empört verabschiedet; ein Trost...

Man kann es durchaus verstehen, dass Henry nach dieser Prüfung genug von seiner Gattin hat und nach einem whiskyseligen Abend mit der Gummipuppe die Generalprobe für den Gattenmord inszeniert.

Nun schlagen die Ereignisse einen Salto nach dem anderen, die beerdigte Gummipuppe wird sorgsam exhumiert, Eva bleibt verschwunden, Wilt wird des Mordes verdächtigt und erlebt ein verschärftes Verhör, wie Inspektor Flint glaubt -- aber Wilt ist von seinen Versuchen, "Fleisch I" mit der Weltliteratur vertraut zu machen, ganz andere Nummern gewöhnt und treibt seinerseits die örtliche Polizei in den Wahnsinn (und verdirbt dem Inspektor den Appetit auf Leberpastete). Währenddessen erlebt auch Eva Wilt auf einem Ausflug mit den Pringsheims Eigenartiges...

Wie sich die Ereignisse dann dem Happy End entgegenstürzen, kann endgültig nicht mehr nacherzählt werden. Eine schräge Situation jagt die nächste, und kurz vorm Zwerchfellkollaps löst sich alles in Wohlgefallen auf.

Wer feinsinnige Unterhaltung sucht, sollte Tom Sharpes "Puppenmord" meiden; dieser Autor lässt sich nämlich keine Geschmacklosigkeit entgehen, um daraus eine skurrile Situation entstehen zu lassen. Es kommt ihm nicht auf stimmige Charakterstudien und dergleichen an, sondern auf ungebremsten Klamauk der Extraklasse, und genau das garantiert dem Leser des "Puppenmordes" das Lachen. Die einzelnen Figuren sind zu schrill, um echt zu sein, klar -- aber schließlich ist das hier die buchgewordene Freude am In-die-Sahne-Hauen, und was das angeht, hat Sharpe einen Volltreffer gelandet. Die Sahne spritzt in alle Himmelsrichtungen, und deswegen verzeiht man ihm auch den etwas blassen Schluss. Und es sei ihm auch verziehen, dass er ein wenig den Plot von einem weniger attraktiven Richard-Quine-Film ("How to Murder Your Wife"; dt.: "Wie bringt man seine Frau um?") abgekupfert hat. Er macht nämlich viel mehr aus der Idee als Richard Quine...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der witzigsten Bücher überhaupt! 9. April 2003
Von milenab
Format:Taschenbuch
Obwohl "Puppenmord" nicht mehr ganz taufrisch ist, ist es nach wie vor eines der witzigsten Bücher, die ich je gelesen habe! Und es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich beim Lesen ständig laut lachen mußte.
Tom Sharpe schildert die abstrusen Leiden eines Berufsschullehrers und immer, wenn man meint, die Absurditäten könnten sich nicht weiter steigern, setzt er noch etwas drauf. Die Mordgeschichte an einer Gummipuppe läßt den ewigen Versager Henry zu wahrer Größe auflaufen- mehr will ich nicht verraten. Einige groteske Szenen und Typen wird man sicherlich nicht so schnell vergessen- und sei es nur die berühmte Hausfrauenpastete, in der angeblich echte Hausfrau drin ist.
Auch wenn die mir bekannten Berufsschullehrer grinsend behaupten, das Buch würde ihre Situation wieder geben, will ich das nicht hoffen, kann aber nur jedem zu dem Buch raten, der sich mal richtig gut amüsieren möchte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
...aber in der Tat reichlich derb geschrieben und daher für zarte Gemüter ungeignet. Dennoch: die herrlichen Verwicklungen, die den Pechvolgel Wilt heimsuchen, sind einfach unnachahmlich. Klar, die Geschichte ist absurd und vollkommen realitätsfern. Aber gerade das macht sie so köstlich! Der Autor darf sich erlauben, einige Derbheiten in die Dialoge einzuschleusen, denn man kann ihm seinen Humor nun wirklich nicht verübeln. Einfache Gemüter, die sich allzu stark mit dem faden Dasein eines Berufsschullehrers identifizieren können, werden sich in dem Roman erkannt fühlen. Daher rühren wohl die schlechten Bewertungen. Ich haber habe mich königlich amüsiert, und das, obwohl Olli Dittrichs sprecherische Leistung nicht gerade überzeugend ist. Das tut der Geschichte keinen Abbruch!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Lachen!
Ein Buch so richtig zum Ablachen!
Bin selber aus dem Gewerbe, wie der Hauptdarsteller.
Ich habe die Berufschule genauso in Erinnerung,
wie er sie beschreibt! Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von andy veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Seltsame Übersetzung
Das Buch selbst ist recht witzig geschrieben. Die deutsche Übersetzung ist allerdings eine Frechheit. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mallyvah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch
Dieses Buch habe ich zu Weihnachten 2 mal verschenkt. Mal abwarten wie's gefällt. Mir hat es sehr gut gefallen, lustig und unterhaltsam.
Vor 4 Monaten von rosi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich liebe diesen Humor
Ja, Tom Sharp ist sicherlich nicht für alle und ja, die Art des Humors mag' manchen nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von MyPictures veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine neue Kategorie des schwarzen Humors
Ein Kriminalfall, der keiner war. Die Muehlender Justiz, Gottes Muehlen und dann noch das Pech eines tuechtigen Angestellten, der augenscheinlich ohne Ausseneinwirkung allein... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von wolfgang veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ...lang, lang ist's her...aber WAHNSIINN!....
...auch jetzt, als ich den Puppenmord nach etlichen Jahren noch einmal las. Damals hatte ich das Goldmann-paperback im Urlaub auf der Nachbar-Badedecke im Freibad liegen sehen und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von mbh53 ("tutz!") veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zum Schlapplachen
Tom Sharpe "Puppenmord" zählt definitiv zu den witzigsten, englisch-humorigsten Büchern aller Zeiten. Sharpe treibt seinen Unsinn einfach immer und immer weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Rosenkohl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Puppenmord
Ich habe mir das Buch für die Schule gekauft, es ist sehr amüsand beschrieben und man bekommt einen guten Eindruck
von verschieden "Lebensstilen". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2011 von V. Grimm
5.0 von 5 Sternen Britischer Humor vom Feinsten!
Es gibt nur wenige Taschenbücher, die ich, nachdem ich sie gelesen habe, nicht weitergebe bzw. verschenke. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2010 von Martin von Flemming
5.0 von 5 Sternen Kurz und bündig
Kurz gesagt: Dieses Buch ist lesbar. Schnell und bündig.
Es macht Spass Tom Sharpe zu lesen.
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010 von Marco Polo
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