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Puppenmann. Weinbrenners zweiter Fall
 
 
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Puppenmann. Weinbrenners zweiter Fall [Broschiert]

Monika Detering
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 276 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777247
  • ISBN-13: 978-3899777246
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 196.687 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Monika Detering
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die 65-jährige Eva-Maria Sauer verabschiedet sich am 1. Juni 2004 von ihrem Sohn Timothius, dem "Puppenmann", um zu ihrer Freundin an die Nordsee zu fahren. Von dieser erfährt er, dass seine Mutter dort nie angekommen ist. Verspätet erst gibt er eine Vermisstenanzeige auf, doch Eva-Maria bleibt verschwunden. Mutter und Sohn waren wie ein Paar, das untrennbar schien - seit ihrem spurlosen Verschwinden ist sie nur noch eine Stimme in Timothius' Kopf, die ihm befiehlt, ihm schmeichelt, die da ist, wenn er sie am wenigsten braucht. Auf der Suche nach der Vermissten muss sich Kommissar Viktor Weinbrenner in Thimotius' psychische Abgründe begeben. Eines Sohnes, der nie Mann werden durfte. Hat er seine Mutter getötet, um sich aus der übermächtigen Bindung befreien zu können?

Über den Autor

Monika Detering, 1942 in Bielefeld geboren, war als Puppenkünstlerin mit erfolgreichen Ausstellungen im In- und Ausland tätig. Als freie Journalistin veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten. Sie gewann 2001 mit ihrer Geschichte »Herrin verbrannter Steine« den Schreibwettbewerb für Frauen deutschsprachiger Länder.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Mit Puppenmann" legt Monika Detering ihren zweiten Kriminalroman um den Bielefelder Hauptkommissar Weinbrenner vor. Natürlich drängt sich da die Frage auf, ob sie das Niveau aus den Herzfrauen" halten kann. Eine klare Frage verdient eine klare Antwort: Sie kann!
Timothius, der Puppenmann, kann sich ein Leben ohne seine Mutter nicht vorstellen, hingen die beiden doch wie ein Paar zusammen. Als sie sich am 1. Juni 2004 von ihm verabschiedet um zu einer Freundin an die Nordsee zu fahren, ahnt er nicht, dass es ein Abschied für immer wird. Erst als er von der Freundin erfährt, dass seine Mutter dort nicht angekommen ist, gibt er verspätet eine Vermisstenanzeige auf. Hauptkommissar Weinbrenner, eigentlich in einer Auszeit, hilft den überlasteten Kollegen aus der Patsche und übernimmt diesen Fall. Noch ahnt er nicht, dass dieses kein Routinefall sein wird, er ahnt auch nicht, dass er sich in die Abgründe der menschlichen Seele begeben muss.
Atmosphärisch dicht und spannend erzählt Monika Detering diese Geschichte. Ihre Hauptfiguren leben" und für den Leser werden die Konturen der Protagonisten sehr schnell sichtbar. Die Autorin beherrscht ihr Metier und schafft es schon nach ganz wenigen Seiten ein unterschwellig bedrohliche Stimmung zu erzeugen. Es wird wohl keinen Leser geben, der dieses Buch freiwillig aus der Hand legt, bevor er nicht auch die letzte Seite gelesen hat. Man rätselt mit, und man liegt daneben. Immer wieder gibt es kleine Schwenker, die das bisher Gelesene in einem anderen Licht erscheinen lassen. Diese Wendungen in der Geschichte kommen leise daher, sie kündigen sich nicht mit Pauken und Trompeten an, und der Leser wird das ums andere Mal kalt erwischt".
Monika Detering schreibt in einer wunderbar eingängigen Sprache, Lautsprechereien sind nicht ihr Ding. Mit ihrer ruhigen, aber doch nachdrücklichen Sprache gelingt es ihr, den Leser an die Hand zu nehmen und durch diesen sehr lesenswerten Kriminalroman zu führen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend gelungen 6. September 2007
Format:Broschiert
Zu seinem neuen Buch über die Lüge schreibt Roger Willemsen: »Der Belogene braucht nur zu Google Earth gehen und ruft: Da, es gibt Bielefeld doch!«
Die Leser des Bielefeld-Krimis von Monika Detering brauchen weder Google Earth noch Roger Willemsen, sie brauchen den Puppenmann  und Bielefeld ersteht plastisch vor ihren Augen. Ja, es gibt Bielefeld! Und Monika Detering ist es gelungen, dieser als blass verrufenen Stadt ein Gesicht zu geben. Und das wurde auch Zeit. Denn Bielefeld lohnt sich. Fahren Sie doch mal nach Bielefeld, möchte man rufen, wenn man das Buch aus der Hand legt  was man sicher nicht tut, bevor die letzte Seite verschlungen wurde. Denn die Spannung, die Monika Detering aufbaut, steigert sich bis zum furiosen Ende. Mit Hilfe von Kommissar Weinbrenner, einem profilierten Sympathieträger, führt die Autorin den Leser durch ein Gewirr von Ermittlungen, legt falsche Fährten, und findet zurück zum roten Faden der Handlung, die bis zur letzten Seite nicht an Spannung verliert. Mit Feingefühl und großem psychologischen Wissen erfindet die Autorin ihre Figuren, die sie mit ihrer metaphernreichen, sinnenhaften Sprache lebendig werden lässt. Dabei verliert sie nie die Bodenhaftung, sondern schaut den Leuten aufs Maul und misst ihrem Alltag eine ebenso große Bedeutung zu wie den ins Detail nachvollzogenen psychologischen Abläufen der Hauptfigur. Der Puppenmann, ein von seiner Mutter unterdrückter, ihr aber  oder deswegen  höriger Mann, lässt den Leser teilhaben an seiner inneren Zerrissenheit, lässt ihn einen Blick hinter die Fassade seiner übersteigerten Eitelkeit werfen und erregt Mitleid. Bei allem Abstoßenden finden wir sympathische Aspekte, die sogar eine Identifikation zulassen. Die Verbindung von Abscheu und mitleidiger Zuneigung ist der Autorin hervorragend gelungen. So weiß der Leser am Ende nicht nur, dass es Bielefeld gibt, er hat auch dank der psychologischen Studie, die Monika Detering einbringt, in die Seele eines Menschen geblickt und Abgründe kennengelernt, in die psychisches Leid einen gequälten Menschen ziehen können.
Zum Schluss noch ein Tipp für den Nordsee-Urlaub: auch Langeoog-Fans kommen auf ihre Kosten. Die Langeoog-Kennerin und - Freundin verlegt einen Teil der Handlung auf die Insel, auf der sie selbst einige Jahre gelebt hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dieses Buch wurde von uns das zweite Mal als ein Geschenk gekauft, weil es als erstes Geschenk total gut ankam und auch sehr gefiel.
Dazu kommt das wirklich gute Preis-Leitungsverhältnis.
Das Buch ist empfehlenswert.
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