Josh bringt sich vor den Augen seiner Freundin Mattie (Kristin Bell) um, als diese ihn in seiner Wohnung besucht. Seit Tagen schon wirkte er irgendwie abwesend, fast nur wie ein Schatten seiner selbst. Die ganze Clique ist fassungslos und schockiert. Als sie Emails mit seinem Absender erhalten glauben sie zunächst an einen üblen Scherz, beschließen aber bald, seinen Rechner zu suchen und abzuschalten. Der wurde mittlerweile von Joshs Vermieterin an den Computer Nerd Dexter (Ian Somerhalder) verscherbelt. Mattie und er finden bald heraus, das Josh Kontakt zu Mächten hatte, die besser keinen Zugang zu unserer Welt erhalten hätten. Nach und nach treten immer mehr Menschen den freiwilligen Weg ins Jenseits an. Die Lage gerät zusehends außer Kontrolle, das Ende der Welt wie wir sie kennen scheint besiegelt.
Was sich in der Zusammenfassung noch recht spannend anhört, ist leider ein ziemlich belangloser und fader Horrorfilm geworden, der diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient hat. Das hat nichts mit fehlenden Schockeffekten zu tun oder der niedrigen Altersfreigabe. Vielmehr liegt es daran, dass der Regisseur das Potential der Geschichte nicht umsetzen konnte. Der ganze Look und das Design sind zwar ansprechend, die Kreaturen teilweise recht beeindruckend animiert, aber weder zünden die Story, noch kann die Handlung über die gewaltigen Logiklöcher hinwegtäuschen. Von den Darstellern kann allenfalls Kristin Bell überzeugen.
Es scheint so, als wäre das Feld der Japanhorror Remakes mittlerweile abgegrast. Nach The Ring hat mich eigentlich kein weiteres Remake begeistert; vielleicht lag es damals auch einfach nur daran, dass es etwas neues war. Pulse jedenfalls bietet viel zu wenig um überzeugen und unterhalten zu können