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Pucki lernt in der Schule nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch, dass es Kinder gibt, die es nicht so gut haben wie sie, schon am ersten Schultag verschenkt sie ihre Schultüte an Thusnelda.
Unter anderem schimpft sie den Oberförster aus, der einer alten Frau damit drohte ihr das Holz, das sie am falschen Tag gesammelt hatte, fortzunehmen und bringt ihn, mit der Bemerkung, dass niemand hungern und frieren sollte, dazu zu helfen.
Der zweite Pucki Band zeigt nicht nur schon die ersten charakterlichen Tendenzen der Titelfigur, wie Großzügigkeit, Freundlichkeit, Offenheit und den Wunsch zu helfen, sondern zeigt auch ein gut gezeichnetes Bild der Familien- und Gesellschaftsstrukturen des frühen 20. Jahrhunderts. Natürlich ist die Geschichte klischeebehaftet und zeigt ein Rollenbild von Mädchen und Frauen, dass heute seltsam erscheint. Solange der Leser sich jedoch der Tatsache bewußt ist, wann diese Buchreihe entstanden ist, dann zeigt die Autorin ein beachtliche Aufmerksamkeit für Details.
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