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Puccini, Giacomo - Manon Lescaut
 
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Puccini, Giacomo - Manon Lescaut

Astrid Weber , Heiko Trinsinger    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Astrid Weber, Heiko Trinsinger, Zurab Zurabishvili
  • Format: NTSC
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Italienisch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Arthaus Musik GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. September 2008
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001F1YBLW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.671 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Live from the Chemnitz Opera House 2007

"Musik"
Chorus Master: Mary Adelyn Kauffmann
Conductor: Frank Beermann

"Interpreten"
Manon Lescaut - Astrid Weber
Lescaut - Heiko Trinsinger
Des Grieux - Zurab Zurabishvilli
Geronte - Kouta Räsänen
Edmondo - Edward Randall
The Innkeeper/A Sergeant - Martin Gäbler
The Prima Donna - Tiina Penttinen
A Dancing Master - Jürgen Mutze
A Captain in the Nacy - Matthias Winter

"Puccini - Manon Lescaut"
Mit 'Manon Lescaut', einer Oper voll leidenschaftlicher Emotionen, feierte Puccini 1893 seinen ersten großen Erfolg. Das Werk basiert auf dem erstmals 1731 veröffentlichten Roman von Abbé Prévost über die zum Scheitern verurteilte Liebe des Chevalier des Grieux zu der schönen und lebenslustigen Manon. Puccini umgibt diese Geschichte mit einer warmen, gefühlvollen Musik, die augenblicklich die Emotionen des Zuhörers anspricht.
Puccini schrieb 1889 an seinen Verleger: "Manon ist eine Heldin, an die ich fest glaube. Sie wird ohne Zweifel auch die Herzen des Publikums erobern." Diese Äußerung entpuppte sich als wahre Prophezeiung, denn keiner von Puccinis Welterfolgen wurde schon bei der Uraufführung mit soviel Begeisterung angenommen wie 'Manon Lescaut'. Der Erfolg dieses Meisterwerkes hat nie nachgelassen, und auch die vorlegende Produktion des Opernhauses Chemnitz wurde von Publikum und Fachpresse bejubelt.
"Ein großartiges Ereignis!" (Opernglas)

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen MASS DER DINGE - Bereich: Oper auf DVD, 2. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Puccini, Giacomo - Manon Lescaut (DVD)
MANON LESCAUT mit Astrid Weber - Chemnitzer Oper 2007

Besser und ergreifender geht es nicht - Puccini-Maßstab anno 2008

Diese DVD ist für mich die Aufnahme des Jahres; vielleicht des Jahrzehnts. In Zeiten, wo Puccini-Stimmen scheinbar rar werden, oder gestümpert wird bis zum geht nicht mehr (so wie z.B. gestern in der neuen Kölner BUTTERFLY) freut sich das Puccini-Herz und entsprechend geschulte Ohr einzig noch auf die Konserve. Das ist Blutauffrischung und Lebensrettung zugleich, wenn man mal wieder (wie oft noch?) deprimiert nach Hause kommt. Da kam die Arthaus-DVD mit einer neuen 2007-er Manon-Produktion aus Chemnitz gerade recht. Man kann ja nicht immer wieder die Jahrhundertaufnahme" mit Serafin/Callas/DiStefano hören, wo ja zum Top-Erlebnis leider noch das Bild fehlt. Nach 2 Stunden herzergreifendem Puccini habe ich meine Präferenzen neu geordnet. Ganz oben liegt jetzt eine DVD. Donnerwetter, was für eine Aufnahme! Gesundheitsgefährdent schön und ergreifend. Zum Weinen!

Tadelloser 5-Kanal-DTS-Ton, wunderbare ruhige Bildregie (Patrick Buttmann), brillante Schärfe auch ohne full-HD, ein Orchester mit herzzerreißendem Rubato und Sänger auf dem Sprung in die Oberklasse des assoluta-Gesangs. Das gilt für Zurab Zurabishvili männlicher seits ebenso, wie für die grandiose Astrid Weber. Beide sehe ich in den nächsten Jahren auf dem Zenit des Operngesangs. Glücklich jenes Chemnitzer Opernhaus, welche dieses Dreamteam über Jahre genießen durfte. Ab an die SCALA oder die MET wird es in Zukunft lauten. Für Wien sind sie schon fast zu gut! ;-)

Vielleicht haben wir ja alle im Netrebko-Taumel die phantastischen Sänger aus unserer Nähe unentschuldbar übersehen, denn was Weber und Zurabishvili hier bieten ist absolute Weltklasse. Jeder Ton stimmt; auch im Hochdramatischen. Wenn Des Grieux zu seinem donna non vidi mai..." ansetzt legt der Kritiker das Pressematerial weg, sperrt die Kinder aus und schickt die Gattin zum Einkaufen. Jetzt heißt es nur noch versinken. Was hat dieser junge Tenor für ein Legato, dazu diese zur Zeit unerreicht lyrische Emphase und eine fast atemlos produzierte Stimmpracht. Das ist unerhört. Da stockt der Atem und die Aufnahme zieht den Zuschauer in den Bann des Versinkens in ein lange nicht mehr so erlebtes Puccini-Paradies. Astrid Webers No! No! Pazzo son!" läßt stocken. Das ist so ergreifend gesungen und dargestellt, daß auch des Hartgesottensten Tränchen fließen. Kein Firlefanz, keine Regiemätzchen - Emotion pur, die sich ab jetzt im kulminierenden Herzschlag des Hörers beängstigend bemerkbar macht und wenn La Weber in den verloren Gängen irgendeiner Kanalisation ihr Sola, perduta, abbandonata..." anstimmt, dann sollte das Telefon für den Notarzt bei Bluthochdruckpatienten unbedingt bereitliegen.

Was für eine Stimme, was für ein Ausdruck! Was für eine Künstlerin! Das sind die Momente, wo man sich zum Sterben daneben legen möchte... Dafür lieben wir diesen unseren Puccini! Man kann es kaum überwältigender in Szene setzen. Ich habe diese Stelle niemals schöner erlebt; da schmerzt das Nicht-Live weniger. Und Astrid Weber haucht jede Silbe, der einfühlsame Dirigent Frank Beermann nimmt das ohnehin langsame Tempo noch mehr zurück, die Kamera verharrt schon fast peinlich obsessiv ahime sono sola" und fährt dann respektvoll zurück io la deserta donna!" da steckt alles Elend dieser Welt drinnen; das hat auch die Callas nicht besser gesungen. Und dann der Ausbruch Ah non voglio morire!" Wahnsinn! Das evoziert eine Extrasystole nach der anderen. Nur wer´s gesehen hat, wird es nachempfinden können. Hier reichen 5 Sterne nicht aus. Wir vergeben deren 6 für das derzeitige Maß der Dinge" im Puccini-Gesang und Ausdruck, sowie für die angehende Primadonna Astrid Weber. Und eigentlich gebührt ein siebter Stern diesem wunderbaren Orchester namens Robert Schumann-Philharmonie" mit Dirigent Frank Beermann. Puccini in Perfektion. Bitte mit Champagner genießen!

Die Inszenierung von Ansgar Weigner nach einer Konzeption von Dietrich Hilsdorf ist bestes Musiktheater; wertreu und ohne mottenkistig zu wirken glänzt sie in ausdrucksvoller Personenregie. Dieter Richters Bühne ist grandios und wird zum Finale wirklich beängstigend klaustrophob in den rauchend engen Kanälen der Kanalisation. Auch die übrigen Sänger sind in Top-Form.

Peter Bilsing / 2.11.2008
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine sehr empfehlenswerte Aufnahme, 21. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Puccini, Giacomo - Manon Lescaut (DVD)
Bei dieser Einspielung aus der Oper Chemnitz aus dem Jahr 2007, die jetzt erfreulicher Weise mit gleicher Ausstattung auch in der günstigen Zweitausendeins Edition angeboten wird, handelt es sich in meinen Augen um die derzeit beste DVD-Aufnahme dieser Oper, mit der es Puccini zu Weltruhm brachte.

In der gelungenen Regiearbeit von Ansgar Weigner wird der Stoff vor schlicht-schönen und stimmigen Bühnenbildern von einem glänzend aufgelegten Ensemble in ergreifender Weise umgesetzt. Eine besondere Schwierigkeit bei Manon Lescaut besteht darin, dass die Verbindung der Akte miteinander nicht immer so deutlich erkennbar ist. Namentlich der vierte Akt, den Puccini in eine "endlose Ebene an den Grenzen des Gebietes von New Orleans" platziert hat, kann sehr isoliert wirken. Dem ist man in Chemnitz begegnet, indem man den vierten Akt in die Pariser Kanalisation verlegt hat. Michael Klonovsky hat in seinem Puccini-Buch zu Recht ausgeführt, dass der vierte Akt, der nur den beiden Liebenden vorbehalten ist, in seiner Weltferne sogar auf dem Mond spielen könnte. Mit anderen Worten: Der Ort ist völlig nebensächlich. Insofern erscheint die behutsame Abwandlung der Vorlage nicht bedenklich, sondern gut gewählt, denn sie macht die ganze Sache richtig stimmig und rund. Das Augenmerk liegt hier ohnehin ganz auf den Protagonisten, und die machen ihre Sache hervorragend.

Insbesondere Astrid Weber in der Rolle der Manon und Zurab Zurabishvili als Des Grieux sind eine glänzende Besetzung, die man sich besser nicht wünschen kann. Auch den übrigen Sängern gebührt Lob für diese fesselnde Inszenierung, an der nicht zuletzt auch die betörenden Klänge der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Frank Beermann maßgeblichen Anteil haben.

Alles in allem ist dies eine wirklich schöne Aufnahme voller ergreifender Momente, die es sich anzusehen lohnt. Ich würde diese Aufnahme der Met-Aufnahme mit Mattila/Giordani in jedem Fall vorziehen. Auch die Tonqualität ist absolut tadellos, und die rund 25 Minuten Interviews als Bonus, u.a. mit Regisseur Weigner und Astrid Weber, geben interessante Einblicke in die Entstehung der Aufnahme und die Besonderheiten dieser Puccini-Oper.
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4.0 von 5 Sternen "Hilsdorf`s" Manon Lescaut, 10. November 2010
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Puccini, Giacomo - Manon Lescaut (DVD)
Der Glanzpunkt dieser Aufführung ist die unmittelbar emotional involvierende Bildsprache der Hilsdorf Inszenierung. Sängerisch bewegt man sich insgesamt auf solidem Niveau wobei die Manon von Astrid Weber eindrucksvoll expressiv umgesetzt wird, eine hervorragende Leistung. Der Des Grieux von Zurabvishvili ist in seiner Gesamtleistung zwar emotional berührend aber doch oft grenzwertig hart am und über das Limit gesungen. Entsprechende Elogen in der Presse oder Kommentaren hinsichtlich dieser Leistung, kann ich nicht nachvollziehen, aber das ist natürlich sehr subjektiv. Der Dirigent Frank Beermann mit der Robert - Schumann - Philharmonie liefert ein beeindruckendes Statement.
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