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Puccini: Biografie [Gebundene Ausgabe]

Dieter Schickling
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

Juli 2007 3150106486 978-3150106488
Giacomo Puccini zählt zu den meistgespielten Komponisten des internationalen Musiktheaters. 'La Bohème', 'Tosca', 'Madame Butterfly' und 'Turandot' sind fester Bestandteil in den Spielplänen der Opernhäuser. In seinem Grundlagenwerk, das nun in einer stark erweiterten Neuausgabe und auf dem neuesten Stand der Forschung erscheint, widmet sich der Puccini-Experte Dieter Schickling fundiert dem Leben und Werk des großen italienischen Komponisten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 456 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150106486
  • ISBN-13: 978-3150106488
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.629 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dieter Schickling, geboren 1939, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des internationalen Forschungsinstituts "Centro studi Giacomo Puccini" in Lucca sowie Mitarbeiter an einer geplanten kritischen Gesamtausgabe der Werke und Briefe Puccinis. Schickling ist darüber hinaus Herausgeber des Puccini-Werkkatalogs.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Um Verdis Nachfolge
1889 - 1893

Ein paar Abende nach der Uraufführung des 'Edgar' diskutieren Puccini und Fontana fünf Stunden lang mit Giulio Ricordi, was nun weiter zu tun sei. Puccini schlägt Änderungen vor, tiefgreifende offenbar, denn der Verleger erklärt es sofort für unmöglich, solche Änderungen noch für die bis Ende Mai 1889 laufende Scala-Saison zu verwirklichen. Schließlich müssten dann ganz neue Stimmen geschrieben werden. Es wird beschlossen, 'Edgar' im Mai nicht mehr zu geben, sondern für die Eröffnung der Winterspielzeit gründlich zu überarbeiten.
Eine Woche später fährt Puccini für ein paar Tage zur Erholung nach Cernobbio am südlichen Ende des Comer Sees. Fontana begleitet ihn und auch der Freund Carignani, der Anfertiger des Klavierauszugs, weil sie sofort mit den Änderungen des 'Edgar' beginnen wollen. Von dort schreibt Puccini an Ricordi, er denke an 'Tosca', und der Verleger solle doch bitte bei Victorien Sardou, dem Autor des französischen Bühnenstücks, die Opernrechte erwerben. Noch ist die 'Edgar'-Zukunft nicht kanalisiert, da hat bereits die Suche nach einem neuen Stoff begonnen. Der Hinweis auf 'Tosca' kam von Fontana, und beide hatten schon im Februar ein 'Tosca'-Gastspiel der Heroine Sarah Bernhardt in Mailand besucht und ein weiteres im März in Turin. Das Schauerdrama liegt auch durchaus auf der 'Edgar'-Linie, sein kruder Sex-and-crime-Naturalismus passt ganz zu Fontanas und Puccinis Vorstellungen von einer effektvollen Oper. Aber es scheint, dass Ricordi damit überhaupt nicht einverstanden ist: Puccini wird die 'Tosca' erst ein Jahrzehnt später komponieren dürfen.
Mitte Mai kehrt er nach Mailand zurück. Hier verhandelt er, offenbar durch Ricordis Vermittlung, erfolgreich mit Giuseppe Giacosa, einem der prominentesten Feuilletonisten und Bühnenautoren, über ein neues Libretto, das anscheinend in Russland spielt, das ihn aber bald nach dem Vertragsabschluss (das Buch soll bis November geliefert werden) schon wieder wenig überzeugt. Denn inzwischen hat Puccini sich einem neuen Sujet zugewandt, das ihn viel mehr reizt: 'Manon Lescaut' nach der Erzählung des französischen Rokoko-Abbé Prévost; schon Jahre zuvor hatte Fontana ihn darauf aufmerksam gemacht. Bereits am 15. Juli schließt Ricordi einen Vertrag über das 'Manon'-Libretto mit dem Theaterautor Marco Praga und dem Journalisten Domenico Oliva. Bevor sich Puccini jedoch damit und mit den daraus entstehenden Problemen des Giacosa-Vertrags beschäftigen kann, erwartet ihn eine ganz andere Aufgabe: Ricordi schickt ihn zu den Bayreuther Festspielen.
Vom Jahr zuvor kennt Puccini Bayreuth schon. Nun aber kann er sich nicht einfach nur an den Wagner-Aufführungen ergötzen, sondern muss sich besonders um die 'Meistersinger' kümmern. Denn diese vom Stoff her "deutscheste" Oper Wagners soll im nächsten Winter zum ersten Mal in Italien aufgeführt werden, und Ricordi denkt, dass sie dafür einiger Änderungen bedarf, vor allem erheblicher Kürzungen, da einem italienischen Publikum ein so langes Stück nicht zuzumuten sei.
Der interessanteste Beleg für Puccinis Bayreuth-Aufenthalt Ende Juli 1889 ist ein Brief, den Giulio Ricordi an ihn geschickt hat und den wir nur aus Mareks englischer Übersetzung kennen. Der Text, der ironisch mit pseudo-deutschen Wortungetümen spielt (Schinkennbruk", "Meistersingerschapfgrübeliwagnerelizt" u.a.) und den Ricordi als "Königlischerbuckdruckereistempelmaschinenstaupfeditor" unterschreibt, macht noch einmal den Sinn der Reise klar:

Tito [Ricordis Sohn] schreibt mir aus London, dass die Oper schön, aber furchtbar, entsetzlich lang ist!! Dass das Publikum interessiert ist, aber auch gelangweilt! Sie werden sehen, dass die Kürzungen, die in Wien gemacht wurden, tatsächlich zu wenig sind und nicht ausreichen; unser Publikum, wie wagnerianisch es auch sein mag, wird das nicht tolerieren. Deshalb müssen wir versuchen, die Oper schlank und wirkungsvoll zu machen.

Puccini dehnt seinen Aufenthalt nicht übermäßig aus und kehrt nach wenigen Tagen schon wieder zurück. Sicher hat er in Bayreuth die erste 'Meistersinger'-Vorstellung dieses Jahres am 24. Juli gesehen, vielleicht auch schon den 'Tristan' und sicher den 'Parsifal' am 25. Juli. Denn er hat später geäußert, er habe 'Parsifal' noch unter dem Uraufführungsdirigenten Hermann Levi gehört, und der hatte im Jahr zuvor nicht in Bayreuth dirigiert, wohl aber diesmal. Eine "glänzende Aufführung" nennt er das jetzt, "großartiger Eindruck".
In seinem nun schon gewohnten Sommerdomizil in Vacallo im schweizerischen Tessin wartet auf Puccini viel Arbeit. Neben den von Ricordi gewünschten Kürzungsvorschlägen für die 'Meistersinger' sind die 'Villi' erneut zu überarbeiten, "weil weitere Aufführungen bevorstehen, ebenso 'Edgar', dessen Klavierauszug veröffentlicht werden soll, und schließlich muss die neue Oper komponiert werden. Puccini ist - jedenfalls was seine Aufträge angeht - auf dem besten Erfolgsweg. Voller Neid beklagt sich der ältere lucchesische Kollege Catalani, dass er von Ricordi gegenüber Puccini zurückgesetzt werde: "Mich erschreckt der Gedanke, was meine Zukunft sein kann, jetzt, wo es nur noch einen einzigen Verleger gibt, und dieser Verleger will über niemand anderen reden hören als über Puccini [ ... ] Auch in der Kunst gibt es 'Dynastien', und ich weiß, dass Puccini der Nachfolger Verdis werden muss."
Puccinis ganzes Interesse gilt 'Manon Lescaut'. Die neue Arbeit ist für die nächste Scala-Saison vorgesehen, drei Spielzeiten hintereinander stehe er also auf dem Programm des führenden italienischen Theaters, teilt er stolz seiner Schwester Tomaide mit. Nach 'Edgar' 1889 und dessen für 1890 geplanter Reprise kann das nur bedeuten, dass 'Manon Lescaut' für den Winter 1890/91 gedacht ist, Puccini also innerhalb eines Jahrs mit der Komposition fertig zu werden meint. Er täuscht sich darin (wie meistens) erheblich, und wie das 'Otello'- Erlebnis die Fertigstellung des 'Edgar' verzögerte, hat sicher die genauere Beschäftigung mit den 'Meistersingern' Puccini Erkenntnisse gebracht, die die Entstehung der 'Manon'-Komposition beträchtlich verlängerten, sie aber auch zu seinem ersten Meisterwerk werden ließen.
Zunächst jedoch beherrschen familiäre Probleme Puccinis erste Tage in Mailand. Michele hat sich zur Auswanderung nach Südamerika entschlossen, offensichtlich deprimiert über die Aussichten auf eine Karriere in der Heimat und nicht fähig zu jenem überwältigenden Selbstvertrauen, das seinem Bruder Giacomo über alle Enttäuschungen hinweghilft. Aber auch eine Auswanderung kostet Geld. Sehr wahrscheinlich um dieses Geld zu beschaffen, haben die Brüder um diese Zeit die ihnen seit dem Tod der Mutter gemeinsam gehörende Wohnung in der lucchesischen Via di Poggio verkauft. Der Käufer ist Raffaello Franceschini, der wohlhabende Schwager. Die Wohnung bleibt also in der Familie, und ihre Überschreibung ist gewiss nur eine Art Sicherheit für das von Franceschini gezahlte Geld - Puccini hat die Wohnung fast auf den Tag genau fünf Jahre später zurückgekauft.
Michele Puccini fährt Anfang Oktober 1889 nach Buenos Aires. Dort schlägt er sich mit privatem Unterricht durch und nimmt schließlich eine Stelle als Musiklehrer an einer Schule in Jujuy im äußersten Norden Argentiniens an, mitten in den Anden.
Giacomo hingegen hat sich mit seinen anstehenden guten Geschäftsaussichten zu befassen. Ende Oktober sind bereits die ersten drei Akte des 'Manon'-Librettos fertig, und Anfang 1890 teilt Puccini dem Bruder im fernen Argentinien mit, dass er an dieser Oper arbeite und danach "den 'Buddha' machen" werde. Man pflegt allgemein daraus zu schließen, Puccini habe einen solchen indischen Stoff im Sinn gehabt; ich vermute jedoch, dass damit das alte Giacosa-Projekt gemeint ist, denn "Buddha" war der unter Freunden gängige Scherzname für Giacosa.
In diesen Tagen schreibt Puccini eine seiner wenigen...

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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist einfach ein MUSS 12. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Wenn man sich eine Übersicht über das Leben und Schaffen Puccinis verschaffen möchte - hier ist sie.
Leider wird Puccini von den Intellektuellen immer wieder als zu leicht kritisiert. Dieses Buch räumt teilweise damit auf, indem auf das Werk Puccinis in einer Weise Bezug genommen wird, mit der ein interessierter Laie (bezogen auf Kompositionslehre) auch etwas anfangen kann. Vor allem seine Verbindungen zur Musik Wagners, Strawinskis und Strauss haben mich sehr interessiert.
Flüssig und spannend zu lesen, interessant die Passagen über die weniger bekannten Opern (die ich jetzt nachhöre).
Was mir vor allem gefallen hat ist, dass es der Autor geschafft hat ein schwieriges Thema (Oper, Literatur, Libretto, Komposition) verständlich darzustellen und den Leser dabei nicht zu langweilen (ich gehe davon aus, dass bei jemandem der sich dieses Buch kauft, Interesse für Musik vorhanden ist).
Wer gesellschaftlich interessiert ist (sprich: wen seine Frauengeschichten interessieren) kommt ebenfalls auf seine Rechnung.
Alles in allem ein schönes Buch, bildend und gut zu lesen.
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