Die verfilmung zeigt natürlich nur einen kleinen ausschnitt - quasi zeitliche lebensabschnitte - momentaufnahmen - eines menschen der sich nicht gegen ein system auflehnt - gegen regeln auflehnt - da es für ihn kein system und keine regeln gibt - geprägt durch politisch militante realität - vermutlich nie mehr im "normalen" dasein zurückgekehrt - beginnt der lauf einer achterbahnfahrt - mit ausgangspunkt 75 paris - dort beginnt die fahrt - und dort endet die fahrt.
Die fahrt beginnt mit kleinkrimineller energie - dann wirds rasanter - die loops zeigen klar - das man sich im kreise dreht - wenn man hochsicherheitssysteme angreift - und es endet immer dort - wo es angefangen hat.
Das zusammenspiel einer inneren zerissenheit - zwischen eiskalter brutalität und menschlicher natürlichkeit - zwischen böse und doch gut - spiegelt die realität auf den punkt wieder - und macht das werk unserer meinung nach zeitlos.
Das ist keine ära (deutsche verfilmung der siebziger jahre) - das ist unterwelt - vom feinsten!
Ohne hollywood schnörkel - mit gummibärchen aufstieg - und den üblichen blendungen.
1a - Spitzenklasse - das leben ist der beste film!
Andrea Müller und Markus Kleinschmidt - VIVE LA FRANCE -