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100 Jahre Universal Pictures
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht was ich erwartet habe.,
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Wie habe ich auf diesen Film gewartet, endlich wieder ein Michael Mann Film. Die Geschichte des berühmt berüchtigten John Dillenger, gefilmt von MM und gespielt von einem großartigen Cast, was soll da noch schief gehen?Als ich gesehn habe das der Film "nur" 3 Punkte bekommen hat konnte ich es absolut nicht glauben das er nicht doch besser ist, nachdem ich ihn nun gesehen habe musste ich aber leider feststellen das die 3 Punkte leider doch gerechtfertigt sind. Aber was lief verkehrt? Johnny Depp liefert eine gewohnt solide Vorstellung, weiss allerdings nicht so zu brillieren wie zB in Sweeney Todd; Christian Bale bleibt für seine verhältnisse blaß, bewegt sich damit aber immernoch über dem schauspielerischen Durchschnitt und auch der Rest des Casts liefert eine solide bis gute Performance, die Actionsequenzen sind wie zu erwarten in der einzigartigen Michael Mann manier eingefangen und sind klar die Höhepunkte des Films. Das Problem des Films ist jedoch schlichtweg das Drehbuch und die trotz der stolzen länge von 140min recht dünn gesähten Hintergründe und Charackterzeichnungen. So kommen einem Leute wie Pretty Boy Floyd oder Babyface Nelson einfach nur wie ein paar Ganoven unter vielen vor und auch Bales Charackter Melvin Purvis bleibt kaum in Erinnerung, da er einfach zu eindimensional und konturfrei beschrieben wird. Was bleibt sind eine handvoll guter Schauspieler, sehr gute Kameraführung und hervorragende Actionszenen sowie eine mittelmäßige Storyline in die der Zuschauer einfach ohne jegliche hintergrund Informationen hinein geworfen wird. So bleibt ein immernoch überdurschnittlicher Film, der allerdings einen faden Beigeschmack hinterlässt, weil einfach soviel mehr drin gewesen wäre und so habe zB ich persönlich von Public Enemies erwartet, dass er zumindest fast an Mann's Meisterwerk Heat herankommen könnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider zu dünn und zu lang,
Von Aljoscha Ghoul "Ali" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (DVD)
Als großer Fan von Johnny Depp, der ihn nur aus seinen besten Filmen kennt,dachte ich mir, dass der Film schon nicht schlecht sein könnte. In der Kurzbeschreibung stand etwas von einem "aufregenden Katz- und Mausspiel"Es war ein Katz- und Mausspiel, ja; aber es ist sicher nicht aufregend oder gar atemberaubend. Ich fand, dass der Film sehr widersprüchlich ist: Auf der einen Seite bemüht er sich, reale Bedingungen zu schaffen, da die Geschichte auf der realen begebenheit beruht... auf der anderen Seite ist der Film sehr oberflächlich. Viel zu wenig Hintergrundinfos zu Dillinger, sondern nur den oberflächlichen Lebenslauf. Auch andere Charackter wie babyface Nelson wurden kaum mit Infos präsentiert. Der Film will dezente Actionszenen schaffen und diese nicht zu übertrieben zu gestalten... auf der anderen Seite schien das Theaterblut gerade im Sonderangebot gewesen zu sein. Nicht, dass an ein bisschen Filmblut etwas auszusetzen wäre, aber dieser Film legt es geradezu darauf an und erinnerte mich teilweise an den Film "Wanted". Ich fragte mich nur: "Was soll das?" Darüber hinaus kam bei mir einfach keine Spannung auf, weil es irgendwie viel zu einfach für den "Staatsfeind Nummer 1" war. Er spaziert locker in die Bank, plündert sie und ist schon wieder weg, bevor die Polizei eingreifen kann (das passierte zwei Mal, nur beim dritten Mal war es etwas schwerer). Und auch aus dem Gefängniss bricht er zweimal ganz locker aus, obwohl er ja der "Staatsfeind Nummer 1" ist(Woher kam überhaupt die Waffe beim zweiten Ausbruch). Auch bei den Actionszenen im Wald sind Dillinger und seine Gang im klaren Vorteil, also fand ich das auch nicht vesonders spannend. Ach ja, nebenher plätscherte da auch noch die Lovestory freudig hin ohne dass man die Motivation hinter Dillingers Verhalten verstand. Und als die letzte Bank ausgeraubt und der letzte Verbündete geflohen ist vergeht nocheinmal eine halbe Stunde, in der das Ende völlig klar ist, um dann ein - nicht ganz so episch wie geplantes - Finale zu setzen mit Blut Zeitlupe und allem was dazugehört. Ach nein, danach ging der Film noch weitere zehn Minuten, in der einem nocheinmal klischeehaft übertrieben vor Augen geführt wird, dass der Film aus Amerkia kommt. Fazit: zu lang, zu wenig Handlung, zu wenig Spannung, zu wenig Tiefe, allein gute Schauspieler immerhin war es ein Versuch Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
...alleine gelassen ...,
Rezension bezieht sich auf: Public Enemies (mit Wendecover) [Blu-ray] (Blu-ray)
Als erstes möchte ich sagen, ich bewundere und honoriere den Mut Michael Manns das übliche Gangsterfilm Hollywoodklischee verlassen zu wollen. Außerdem halte ich den Film für hervorragend fotografiert. Nur daran war für mich zunächst überhaupt erkennbar, dass in der Art der Inszenierung eine Absicht steckt. Michael Mann möchte der Gangstergestalt John Dillinger und anderen Gestalten seines Kalibers den Zauber nehmen. Er möchte uns den Stumpfsinn vermitteln, der im Handeln dieser Personen steckt. Das Ergebnis ist, dass er ausschließlich mit hervorragenden Bildern agiert und in die Handlung und Dialoge eben diesen Stumpfsinn legt.Wir sehen hier Anzüge, Hüte, Kleider und Requisiten aus den 30iger Jahren die sich von Bild zu Bild bewegen, ohne das Leben in ihnen steckt. Handlungen, die aneinander vorbeilaufen, ohne dass irgendeine Motivation erkennbar wäre. Dialoge mit dem Tiefgang des Vorabend Fernsehprogramms. Eine Liebe, ohne jede Leidenschaft. In allem und jedem purer Pragmatismus bis hin zu absurd dämlich handelnden Polizisten. Wahrscheinlich kann jemand, der die geschichtlichen Hintergründe kennt oder die Buchvorlage gelesen hat wesentlich mehr damit anfangen, aber ich gestehe, für mich war das irgendwann schlicht nur noch langweilig. Ich fühle mich mit diesem Film völlig alleine gelassen, so als würde ein Maler die Inhaltslosigkeit der Welt darstellen wollen, in dem er einfach eine weiße Leinwand aufhängt. Mir persönlich ist das irgendwie zu wenig. Einen Punkt, weil ich ihn geben muss, einen für die Kamera und einen für Johnny Depp für die wirklich (und das ist nicht ironisch gemeint) beeindruckende Darstellung des Nichts. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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