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Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik
 
 
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Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik [Taschenbuch]

Gerd Rudolf , Manfred Cierpka , Ulrich Clement
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 49,95  
Taschenbuch, August 2007 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Thieme, Stuttgart; Auflage: 4 (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3131251743
  • ISBN-13: 978-3131251749
  • Größe und/oder Gewicht: 24,3 x 17 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 836.890 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch ist über Jahre hinweg gewachsen aus Lehrveranstaltungen mit Studenten, Klinikassistenten und angehenden Psychotherapeuten sowie aus theoretischen und kasuistischen Diskussionen unter Psychosomatikern und Psychoanalytikern. Im Mittelpunkt des Textes steht die Praxis des psychotherapeutischen Handelns, wie sie in der ambulanten Versorgung und in klinischen Institutionen bei Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen und im Rahmen der heute gebräuchlichen psychodynamischen Therapieverfahren realisiert wird. Stets im Hinblick auf die Praxis und Theorie der therapeutischen Veränderungen werden entwicklungspsychologische, strukturelle und psychodynamische Grundlagen der Persönlichkeit sowie der wichtigsten neurotischen und psychosomatischen Störungen herausgearbeitet. Theoretisch vertritt das Buch eine auf Interaktion ausgerichtete, psychodynamisch-integrative Position.

Über den Autor

Manfred Cierpka, Prof. Dr. med., ist Ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Universitätsklinikum Heidelberg. Psychoanalytiker und Familientherapeut, Autor zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen in der Familiendiagnostik, Familienforschung und Psychotherapie.
Dipl.-Psych. Prof. Dr. phil. Ulrich Clement, ist Psychotherapeut, Coach und Supervisor; Lehrtherapeut für systemische Therapie (IGST, SG), apl. Prof. für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg und Mitherausgeber der Zeitschrift Familiendynamik. Von 2000-2001 war er Präsident der International Academy of Sex Research.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch ist ein wahres, allerdings kein trockes Lehrbuch. Egal ob man sich auf eine Facharztprüfung für Psychiatrie und Psychotherapie vorbereitet oder als ein junger klinischer Psychologe die ersten Patienten zu therapieren hat, ist dieses Buch der richtige Fachbegleiter für ein besseres Verständnis unserer Patienten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Profunde Sachinformation 25. März 2011
Format:Broschiert
Wer sich tiefer in diese Thematik hineinarbeiten möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient. Gut geschrieben, strukturiert und anschaulich. Sehr zu empfehlen.
S. Bardenberg
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Weserer
Format:Broschiert
Das Buch ist leider sehr schlecht und nicht lesenswert, da es viele wissenschaftliche Fehler aufweist. Es wird bei ME/CFS z.B darauf hingewiesen, dass 80 % der Betroffenen gleichzeitig unter Depressionen leiden würden. Komischerweise überschneiden sich die Symptome von Cfs mit denen von Depressionen teilweise. Somit ist es logisch, dass sich auch die Fragen in dem Fragebogen überschneiden und es somit zu Fehlern kommt. Das wurde allerdings nicht berücksichtigt. Die von den Autoren angeführte Studie wurde stark kritisiert. Nimmt man alle Studien zusammen und errechnet einen Mittelwert, leiden zwischen 20 und 40% der CFS Erkrankten unter Depressionen. Die anderen Studien erwähnen die Autoren hingegen gar nicht. Sie scheinen nur die Studien berücksichtigt zu haben, die ihre Denkweise untermauern.
Genauso fraglich sind die Empfehlung, während des Beginns von CFS, sprich währen einer Grippe oder Virusinfektion sich körperlich zu betätigen und viel Sport zu betreiben. Es ist vollkommen logisch, dass das Immunsystem viel Energie gebraucht um die Virusinfektion zu überwinden. Sich genau dann sportlich zu betätigen sorgt wahrscheinlich gerade dazu, dass es zu einer Chronifizierung kommt.
Die Autoren schreiben z. B. Obwohl es offensichtlich ist, [...] ist es nicht sinnvoll die [...] Diagnosen, die von Vorbehandlern gestellt wurden für falsch zu erklären.' Sie sagen damit klar, dass andere Ärzte die Diagnose oft falsch stellen würden und nur sie recht hätten. Die Frage ist, ob wirklich alle anderen Ärzte so falsche Diagnosen stellen und nur sie recht haben?
Es wird auch eine Studie aus London angeführt, die schon lange für ungültig erklärt worden ist. Der Leiter dieser Studie hat gestanden, Geld entgegen genommen zu haben, um das Ergebnis zu beeinflussen. Die Autoren hätte diese Studie nicht zitieren dürfen. Glücklicherweise haben sie an der gleichen Stelle noch weiter Studien angeführt. Es ist dennoch kein gutes Zeichen falsche Studien anzuführen, allerdings kann es auch sein, dass der Studienbetrug erst auffiel, als die Autoren diesen Teil des Buches schon geschrieben hatten.
Sehr sonder bar ist, wie beschreiben wird, dass man eine Erkrankung keines falls auf deren Ursache zurück führen dürfe. Stattdessen solle man alle psychischen Faktoren einbeziehen, die hauptsächlich für die Erkrankung verantwortlich seien. Natürlich ist es wichtig, die Psyche mit einzubeziehen, allerdings wird mit Psychotherapie eine organische Erkrankung nur schwer heilbar sein.
Es wird in dem Buch empfohlen Patienten mit CFS zu einer Aktivierungstherapie aufzufordern und auch zu zwingen über ihre Grenzen zu gehen. Komischerweise schreiben die Autoren gleichzeitig, dass man damit die Patienten nicht heilen könne. Es gibt sehr viele Studien die darüber gemacht wurden. Die größte Studie bei der man Betroffene mit allen Formen von Erschöpfung mit einbezogen hat, kam zu einem widersprüchlichen Ergebnis. 40% der Betroffenen hat die Aktivierungstherapie schwer geschadet. 60 % der Betroffenen hat sie nicht geschadet aber auch nicht unbedingt geholfen, denn keiner der Teilnehmer wurde damit gesund. Es waren nur wenige in der Lage das körperliche Training auszuweiten. Nach dieser Studie ging man somit wieder dazu über die Erkrankten in zwei Gruppen aufzuteilen. Man geht davon aus, dass es sich hier um unterschiedliche Erkrankungen handelt. Patienten, die berichten nach körperliche Anstrengung krank zu werden wird somit dringen von diesem Aktivierungsprogramm abgeraten. Komischerweise unterscheiden die Autoren gar nicht zwischen den beiden Gruppen, sprich zwischen CFS und den anderen Formen von Erschöpfung. Lieber empfehlen sie der kleineren Gruppe der Erkrankten das schädliche Trainingsprogramm, da es der größeren Gruppe hilft. 2010 brachte sich in Deutschland ein junger Mann um, der mit einer Akitivierungstherapie, auch die Methode die die Autoren empfehlen, behandelt worden war. Es ist deswegen angebracht, die Patienten lieber in diese zwei Gruppen einzuteilen und nicht generell etwas zu empfehlen, was dem anderen Teil der Betroffenen schadet.
Die Theorien, die sich die Autoren selbst zusammengereimt haben, sind interessant, als fachliches Werk hingegen kann das Buch nicht betrachtet werden, da absichtlich nur Studien zitiert wurden, die die Autoren für richtig halten. Die anderen Studien werden ausgeblendet. Dort wo man keine Studien gefunden hat, die der Einstellung und Denkweise der Autoren ensprechen, haben sie einfach selbst welche gemacht und angeführt.
Somit entsteht ein falsches Bild von Krankheiten und es entstehen sogar vollkommen falsche Behandlungswege. Es ist wirklich sehr schade, dass es kein neutrales sachliches Buch geworden ist. Es wäre die Pflicht der Autoren gewesen drauf hinzuweisen, dass sie in diesem Buch nur die eigene Meinung wiedergeben und es sich nicht um die akzeptierte wissenschaftliche Sicht von Erkrankungen handelt.
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