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schlecht, schlechter, am schlechtesten...dieses Buch, 11. Februar 2012
Dieses Buch ist ein Musterbeispiel medizinischer Ignoranz und Unwissenheit. Medizinische Forschung der letzten Jahrzehnte wird komplett ignoriert. Organische Erkrankungen, die laut Weltgesundheitsorganisation seit Jahrzehnten als organisch klassifiziert sind und auch in Deutschland so klassifiziert sind, werden eigenmächtig als psychische Verhaltensstörung umklassifiziert. D.h. es wird dazu angeleitet organisch Kranke zu psychiatrisieren, einfach aus dem Grunde, weil die Autoren offensichtlich in ihrer eigenen psychosomatischen ideologie (für die es gar keine Beweise gibt) gefangen zu sein scheinen. Zudem sollte man wissen, dass Prof. Henningsen gemeinsame Veröffentlichungen mit Psychiatern aufweist, deren massive finanzielle Interessenskonfliket mit der Versicherungsindustrie gut bekannt sind. Für die Versicherungsindustrie ist es von Vorteil, wenn Menschen mit organischen Erkrankungen psychiatrisiert werden, da sie dann weniger oder keine Berufsunfähigksitszahlungen erbringen müssen und Krankheitskostenbehandlung und Untersuchungen verweigern können.
Obwohl Menschen an solchen Erkrankungen verstorben sind, verbreitet Henningsen weiterhin, es handle sich um eine psychische Störung. Obwohl die WHO und Deutschland ind Sozialgesetzbuch V die krankheitsklassifikation ICD vorschreiben, verbreitet Henningsen unabläßlich seine eigene duch rund 4500 Studien widerlegte Meinung.
Myalgische Enzephalomyelitis (ME) /Chronic Fatigue Syndrome (CFS) ist eine organische, unter ICD-10 G93.3 als neurologisch klassifizierte Erkrankung, ebenso ist Fibromyalgie organisch klassifiziert und MCS ebenfalls. Nicht so aber für Henningsen.....
Menschen sterben an ME/CFS und Rechtsmediziner bestätigen ME/CFS als Todesursache:
Befunde aus Autopsien von ME/CFS-Patienten sind erschreckend: Es gibt Beweise für Ödeme, Entzündungsprozesse in 75% des Rückenmarks, zerstörte Arterien, Stauungen in der Leber und der Milz, Mangeldurchblutung des Darms, Rhabdomyolyse (Auflösung von Muskelfasern und Ausschüttung des Inhalts der Muskelfasern in den Blutkreislauf, von dem einiges für die Nieren toxisch ist) und einer Degeneration des Gehirns. Der medizinische Leiter einer US-amerikanischen Patientenstiftung kommentierte dies so: 'Jedes mal, wenn man sich jemanden mit dieser Krankheit näher ansieht, dann sieht man unermessliches Leid. Es scheint keine Grenze zu geben, was den menschlichen Tribut angeht, den diese Krankheit in der Lage ist, den Patienten aufzuerlegen.'
ME/CFS ist durch neurologische, immunologische, gastrointestinale, kardiovaskuläre und Skelettmuskel- Anomalien gekennzeichnet. Schwere Formen der Erkrankung können zu Parästhesien/Lähmungen Anfällen, hartnäckigen, schweren Kopfschmerzen und lebensbedrohlichen Komplikationen oder gar Tod führen. Einige erkranken so schwer, dass sie eine 24-Stunden Betreuung benötigen.
Die Internationale Evidence-Base zeigt, dass ME/CFS eine ernste, inflammatorische Multisystemerkrankung mit gut dokumentierten Abnormalitäten des Zentralen Nervensystems, des Autonomen Nervensystems, dem kardiovaskulären, respiratorischen, neuroendokrinologischen, immunologischen und gastro-intestinalen Systems gekennzeichnet ist, mit überzeugenden Beweisen der Muskel-Pathologie, Defekten der Genexpression, speziell HLA-Antigen Expression und mit unwiderlegbaren Beweisen Chronischer Entzündungsvorgänge.
(Quelle: Internationales Konsensdokument 2011; Internationale klinische Diagnosekriterien des ME/CFS) [...]
ME/CFS ist eine Erkrankung, die häufiger auftritt als AIDS, Lungen oder Brustkrebs. Die Beeinträchtigung durch die Krankheit entspricht in vielen Fällen der Lebensqualität eines Menschen im Endstadium von AIDS, Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Herzerkrankungen oder dem Endstadium von Nierenversagen. Einige wenige Menschen erholen sich (durchschnittlich nach sieben Jahren, manche erholen sich partiell und ein beträchtlicher Anteil von 25% ist auf Dauer schwer behindert
25% sind nahezu permanent ans Haus gefesselt, 10% sind so schwer betroffen, dass sie komplett oder größtenteils bettlägrig sind, häufig nicht einmal aufstehen können, um auf die Toilette zu gehen, sich die Zähne zu putzen, sich zu Waschen oder nur aufzustehen um etwas zu essen. Sie können sich im Bett nicht selbst aufrichten und vielfach ohne Hilfe nicht auf einem Stuhl sitzen, ohne zur Seite wegzukippen. Einige sterben nach Jahren der Erkrankung an deren Folgen, häufig Organversagen, Herzinfarkt oder Krebs. Siehe Sterbeurkunde Sophia Mirza (in der Anlage) oder hier: [...]
Todesursache 1b: Chronic Fatigue Syndrome
Das Alter der Verstorbenen liegt dabei 20 Jahre unter dem Durchschnitt derer, die ohne ME/CFS an Herzinfarkt oder Krebs sterben, 11% sterben an direkten Komplikationen der Erkrankung ME/CFS. Bereits Kinder im Alter von 3 Jahren können daran so schwer erkranken, dass sie mit einer Sonde ernährt werden müssen, weil sie vor Schwäche nicht mehr schlucken können. Erwachsene ebenfalls.
Jane Colby, Leiterin einer großen britischen Selbsthilfeorganisation, dem TYMES TRUST, die sich um die Belange von ME/CFS-kranken Kindern und Jugendlichen kümmert formuliert dies so:
'Der Tag, an dem ME den blödsinnigen Namen 'Chronic Fatigue Syndrome'
bekam, war ein schlimmer Tag für die Kinder. Manche unserer Kinder können
weder sprechen noch schlucken und müssen mit einer Sonde ernährt werden.
Das ist nicht 'Erschöpfung' oder 'Müdigkeit'. Das ist die absolute Verheerung.'
Die Internationale Evidence-Base zeigt, dass ME/CFS eine ernste, inflammatorische Multisystemerkrankung ist, die durch gut dokumentierte Abnormalitäten des Zentralen Nervensystems, des Autonomen Nervensystems, dem kardiovaskulären, respiratorischen, neuroendokrinologischen, immunologischen und gastro-intestinalen Systems gekennzeichnet ist, mit überzeugenden Beweisen der Muskel-Pathologie, Defekten der Genexpression, speziell HLA-Antigen Expression und mit unwiderlegbaren Beweisen Chronischer Entzündungsvorgänge.
(Quelle: Internationales Konsensdokument 2011; Internationale klinische Diagnosekriterien des ME/CFS)[...]
Neuste Fassung der Internationalen Diagnosekriterien für Myalgische Enzephalomyelitis /Chronisches Erschöpfungssyndrom veröffentlicht am 20. Juli 2011 im Journal of Internal Medicine / Internationale klinische Diagnosekriterien für ME/CFS (Englisch)
[...]
ME: International Consensus Criteria; Bruce M Carruthers et al; Journal of Internal Medicine: Accepted Article: doi:10.1111/j.1365-2796.2011.02428.x 29
Der Link zum Abstract im Journal of Internal Medicine findet sich hier: [...]
Kanadisches Konsensdokument, international anerkannte Kriterien aus dem Jahre 2003, Kurzfassung in deutsch. Der Vorgänger des obigen Internationalen Konsensdokuments. [...]
Die neueste CFS-Forschung, April 2010
Ein Vortrag vom April 2010 bei der Massachusetts CFIDS/ME & FM Association
Anthony L. Komaroff, MD, ist Medizinprofessor an der Harvard Medical School und Chefredakteur der Harvard Health Publications, Harvard Medical School. Er ist leitender Arzt am Brigham and Woman's Hospital.
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Eine Übersicht über die Literatur zu kognitiver Verhaltenstherapie (CBT) und Graded-Exercise Therapie (GET) bei Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) / Chronic Fatigue Syndrom (CFS): CBT/GET sind nicht nur wirkungslos und nicht evidenzbasiert, sondern für viele Patienten mit ME/CFS potentiell sogar schädlich.
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Why myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome (ME/CFS) may kill you: disorders in the inflammatory and oxidative and nitrosative stress (IO&NS) pathways may explain cardiovascular disorders in ME/CFS Michael Maes and Frank N.M. Twisk
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Informationsbroschüre für Ärzte zu ME/CFS
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Informationsbroschüre für Pflegekräfte:
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Dokumentierte immunologische Abnormalitäten in ME/CFS
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Dokumentierte Beweise für Entzündungsprozesse in ME/CFS
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Dokumentierte Beteiligung von Viren in ME/CFS
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Dokumentierte Muskel Abnormalitäten und Schäden in ME/CFS
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Dokumentierte neurologische Abnormalitäten in ME/CFS
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Dokumentierte Leber und Milz Probleme/ Vergrößerungen in ME/CFS
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Dokumentierte Abnormalitäten gezeigt durch neurologische Bildgebungsverfahren in ME/CFS [...]
Dokumentierte Abnormale Genexpression in ME/CFS (stärker verändert als bei Krebs)
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Dokumentierte Abnormalitäten der Augen in ME/CFS
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Dokumentierte Abnormalitäten des Gastrointestinaltraktes in ME/CFS
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Dokumentierte Abnormalitäten des Respirationstraktes in ME/CFS
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Dokumentierter Haarverlust in ME/CFS
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Dokumentierte Abnormalitäten des Herz-Kreislauf-Systems in ME/CFS
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Für gewöhnlich liegen die Meinungen von Co-Autoren nicht besonders weit auseinander. Diejenigen, auf deren Ideologien, Studien und Referenzen sich Henningsen vielfach stützt haben über ME/CFS Patienten folgendes gesagt:
Im Jahr 1997...
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