In dem Buch werden verschiedene Modelle vorgestellt, die den Willen, die Motivation aus verschieden Blickwinkeln beschreiben. Das die zu Wort kommenden Personen klassische Literatur zu diesem Thema als Bezugsquellen heranziehen, ist nicht verwerflich. Wer erwartet das die klassischen Modelle vereinfachter, verständlicher formuliert werden, wird bitter enttäuscht werden. Im Gegenteil, es scheint als wollten sich die Autoren in ihren überzogenen Formulierungen gegenseitig Konkurrenz bereiten. Es ist ein schwierig zu lesendes Buch ohne neue Erkenntnisse, dessen zweifelhaften Wert ich nur in der Multiperspektive der Thematik erkennen kann.