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Psychologie der Massen. Unbekannter Einband – 1932


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Leipzig : Kröner, (1932)
  • ASIN: B003030Q3A
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (114 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

157 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücheresel am 31. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Gustave Le Bon avancierte mit seinem Buch „Psychologie der Massen“ zum Begründer der Massenpsychologie. Sein positiver Einfluss auf Psychologie und Soziologie ist unbestritten und wurde nur dadurch etwas getrübt, dass sich Adolf Hitler seines Werkes ermächtigte, um die Massenseele für seine Zwecke zu studieren.
Le Bons Hauptthese konzentriert sich darauf, dass das Individuum in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert und Dinge macht, die er als Einzelner ablehnen würde. In der Massensituation kommt es zur „psychischen Ansteckung“ und der Einzelne neigt zu affektivem, primitiv-barbarischen Verhalten.
Der Einzelne gibt in der Massensituation sein individuelles Bewusstsein zugunsten eines Massenbewusstseins auf und lässt seine Handlungen davon leiten. Gefühle, Moral und geistiges Niveau können im Massenkollektiv höher oder niedriger sein als beim Einzelnen. Die Versuchung ist gross, sein eigenes, höheres Niveau auf das Niveau der Masse abzusenken, wodurch ein Volk, welches durch die Masse beherrscht wird, zwangsläufig eine Abwärtsspirale in geistig-kultureller Hinsicht durchmacht, bis die Dekadenzerscheinungen die Kultur zum Untergang zwingt.
Wichtig zu verstehen ist, dass Masse nicht die Summe vieler Einzelmeinungen ist, auch nicht ein Durchschnitt davon, sondern ein völlig eigenständiges Kollektiv. Massenbewusstsein wird nicht durch Denken oder Logik, sondern von Gefühlen und Bildern beherrscht. Es kann zu Hochkulturen, aber ebenso in die Diktatur führen. Die Masse zieht die Täuschung immer der Realität vor. Massen sind nicht durch Beweise zu überzeugen. Und wer die Masse beherrschen und manipulieren will, muss deren Trägheit vor Augen haben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Gustave Le Bon (1841 Nogent-le Rotrou - 1931 Marnes-la-Coquette) war ein französischer Arzt, Soziologe und Schriftsteller. Nachdem er sich ab 1870 als Militärarzt betätigte, unternahm er ab 1881 etliche Reisen, unter anderem nach Nordafrika und Indien, um diese Völker zu studieren. Immer mehr angezogen vom Problem der Massen, beschäftigte er sich bis zu seinem Tode mit der Psychologie von Menschenmassen, deshalb gilt er auch als Begründer der Massenpsychologie. Seine Schriften über die Massenproblematik übten großen Einfluss auf Sigmund Freud, Max Weber und insbesondere auf den Nationalsozialismus aus. Adolf Hitler studierte regelrecht dieses Buch und stützte sich beim Entwurf seiner Propaganda auf einige der darin enthaltenen Thesen.
Die Massenthematik wird unter anderem auch in folgenden mir bekannten Büchern untersucht: Die Massenpsychologie des Faschismus von Wilhelm Reich (1946) und Der Aufstand der Massen von José Ortega y Gasset (1930).

Psychologie der Massen erschien 1895, das heißt in einem Zeitraum, als es noch keine so großen Massenveranstaltungen wie heute gab. Gustave Le Bon erkannte bereits, dass das das ihm nachfolgende Zeitalter ein "Zeitalter der Massen" sein würde. Treffend beschrieb er in diesem Buch, wie sich Menschenansammlungen verhalten. Ein Mensch in der Masse wird zu einem anderen Menschen.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schelli am 8. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wie oft liest man Bücher, deren Texte 100 Jahre alt sind, und verliert dennoch jedes Zeitgefühl, da die Aussagen des Autors nach wie vor brandaktuell sind!?

Gustave Le Bon gehört zu den ganz großen Denkern, der seiner Zeit voraus war. Was die Historiker erst nach Jahrzehnten klar sahen, war für den herausragenden Intellekt Le Bons Gegenstand seiner Überlegungen, Erkenntnisse aber auch Sorgen:

1. Der Wandel alter Werte und Gesellschaftsstrukturen vor dem Hintergrund der Aufklärung sowie stärker werdenden demokratischer und sozialistischer Strömungen
2. Die Macht der (Menschen-) Massen und deren Eigenschaften
3. Die Einflussfaktoren der Handlungsweisen von Massen aus psychologischer Sicht

So hat Le Bon beispielsweise keine Zweifel, dass der Sozialismus und dessen hehren Versprechungen an der Realität zerchellen werden. Demutsvoll kann der Leser hier nur sein Haupt vor soviel Weitsicht neigen.

Le Bon ist jedoch aus vielerlei Sicht sehr interessant:

1. Weil sein Werk den großen Diktatoren des 20. Jahrhunderst angeblich als Vorbild diente
2. Weil Le Bon nicht wusste, wie sich das 20. Jahrhundert entwickeln würde, aber treffende Aussagen macht (siehe Sozialismus oben)
3. Weil wir leicht verständlich in die Grundzüge der Massenpsychologie eingeführt werden
4. Und weil sich die hochmodernen und aktuellen Aussagen in Le Bons zeitlichen Bezugsrahmen bewegen. Was er als Rasse bezeichnet, wurden wir heute als ethnische Gruppe titulieren. Seine zeitgemäße Abwertung der Frau (z.B. weibisch=unlogisch=hysterisch=emotional, irrational, etc.) lässt die Augenbrau heben.
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