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Psychologie der Massen Broschiert – September 2007


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Produktinformation

  • Broschiert: 221 Seiten
  • Verlag: Rabaka-Publishing; Auflage: 1 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940185078
  • ISBN-13: 978-3940185075
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Originaltitel: Psychologie des foules
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 1,6 x 16,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 287.358 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Psychologie der Massen
OT Psychologie des foules OA 1895 Form Sachbuch Bereich Soziale Psychologie
In seiner Psychologie der Massen stellt Gustave Le Bon die Grundbegriffe des Massenvrhaltens dar und gilt somit als Begründer der Massenpsychologie.
Entstehung: Unter dem Eindruck eines grundlegenden Wertewandels der westlichen Gesellschaft sowie der wachsenden politischen Macht der Masse, der »jüngsten Herrscherin der Gegenwart«, entschloss sich Le Bon zu einer Untersuchung dieses Phänomens. Er verstand sein Werk als die erste systematische Auseinandersetzung mit der Masse als psychologisch erfassbarem Gegenstand.
Inhalt: Die radikale Grundthese von Le Bon lautet, dass die Masse eine Abart der rationalen menschlichen Existenz sei. So seien die negativen Erscheinungen des Massenverhaltens neben strukturellen (der Hoffnung auf Straffreiheit) vor allem psychologischen (dem Vorherrschen des Unbewussten) Elementen zuzuschreiben.
Als mitentscheidender Faktor für Massenverhalten spielt für Le Bon immer auch seine Rassentheorie eine bedeutende Rolle, in denen er darwinistische Bestandteile mit seinen Vorstellungen von »Nationalcharakter« kombiniert. So meint er feststellen zu können, dass z. B. bei den »lateinischen Massen« in besonderem Maße Intoleranz vorherrsche. Schwieriger einzuordnen sind Le Bons gelegentliche Hinweise auf die positive Wirkung der Masse. Teils äußert der Autor ausdrückliches Lob (»Frönen also die Massen oft niedrigen Instinkten, so bieten sie oft wieder ein Beispiel hochsittlichen Verhaltens«), teils sieht er in der Masse eine nützliche Funktion (»Ist das Gebäude einer Zivilisation wurmstichig geworden, so sind es stets die Massen, welche dessen Zusammensturz herbeiführen«). Le Bons Argumentation bleibt insgesamt dem zyklischen Geschichtsverständnis verhaftet. Davon zeugt seine Vorstellung von der notwendigen Ablösung der Demokratie durch die Tyrannei.
Aufbau: Im Aufmarsch der Massen sieht Le Bon eine allgemeinmenschliche Erscheinung und nimmt im ersten Buch seines dreiteiligen Werks eine Darstellung charakteristischer Merkmale der Massenseele vor. Als Erklärung für das Massenverhalten stellt der Soziologe zunächst das »psychologische Gesetz der seelischen Einheit« auf, indem er erklärt: »In der Kollektivseele verwischen sich die intellektuellen Fähigkeiten und damit die Individualität der Individuen«. Da also die Intelligenz der Einzelnen nivelliert werde, ist es »die Dummheit, nicht der geist, was sich in den Massen akkumuliert«. Aus diesem Grund benähmen sich Einzelne bisweilen in der Masse, wie sie es als Individuen nie tun würden.
Im Anschluss versucht Le Bon »Gefühl und Moral der Massen«, ihre Impulsivität und Intoleranz, ihren Autoritarismus und Konservativismus zu erklären – Eigenschaften, welche die Masse zum geeigneten Spielball von Demagogen machen. Nach Le Bon besitzt die Masse eine eigene Sittlichkeit, die dazu führe, dass die Interessen Einzelner den Interessen der Gemeinschaft untergeordnet werden, was das oft heroische Verhalten der Masse erkläre.
Im zweiten Buch geht Le Bon auf die spezifischen Einflussfaktoren, auf die Anschauungen der Masse sowie auf die Eigenschaften der »Führer der Massen« ein. Die aufgezeigten Methoden der Kontrolle und die Rolle des Prestige wirken angesichts der totalitären Geschichte des 20. Jahrhunderts geradezu prophetisch. Im dritten Buch unternimmt Le Bon schließlich eine Klassifizierung und Beschreibung der verschiedenen Formen der Massen.
Wirkung: Die Psychologie der Massen war lange Zeit das Standardwerk zum Massenverhalten. So bezog sich Sigmund R Freud in seinen Arbeiten zur Massenpsychologie explizit auf Le Bon. Ernüchternd ist allerdings die Annahme, dass sich Adolf Hitler die von Le Bon aufgeführten pragmatischen Methoden der Massenzähmung zu Eigen gemacht hat. Das Werk bietet eine nach wie vor faszinierende soziologische Studie sowohl der »Masse« wie auch der Gedankenwelt ihres Kritikers. B. A. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Der Verlag über das Buch

Massenpsychologie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gustave Le Bon beschreibt wie kein anderer zu seiner Zeit, wie Massen zustande kommen, was sie motiviert und zu welchen Handlungen sie fähig sind. Wohl einzigartig an Le Bon ist die Tatsache, dass seine sachliche, realistische Analyse der Massen und ihrer Psychologie weit über einhundert Jahre vorausgreift. Das und die Tatsache, dass Le Bon sich sehr leicht lesen lässt, hat RaBaKa-Publishing dazu bewogen, "Psychologie der Massen" in die RaBaKa-Pocket-Reihe mit aufzunehmen. Mit der modernen Covergestaltung möchten wir vor allem auf die Aktualität Le Bons hinweisen, denn welche Zeit denn unsere eigene könnten wir besser als "Das Zeitalter der Massen" bezeichnen?

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150 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücheresel am 31. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Gustave Le Bon avancierte mit seinem Buch „Psychologie der Massen“ zum Begründer der Massenpsychologie. Sein positiver Einfluss auf Psychologie und Soziologie ist unbestritten und wurde nur dadurch etwas getrübt, dass sich Adolf Hitler seines Werkes ermächtigte, um die Massenseele für seine Zwecke zu studieren.
Le Bons Hauptthese konzentriert sich darauf, dass das Individuum in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert und Dinge macht, die er als Einzelner ablehnen würde. In der Massensituation kommt es zur „psychischen Ansteckung“ und der Einzelne neigt zu affektivem, primitiv-barbarischen Verhalten.
Der Einzelne gibt in der Massensituation sein individuelles Bewusstsein zugunsten eines Massenbewusstseins auf und lässt seine Handlungen davon leiten. Gefühle, Moral und geistiges Niveau können im Massenkollektiv höher oder niedriger sein als beim Einzelnen. Die Versuchung ist gross, sein eigenes, höheres Niveau auf das Niveau der Masse abzusenken, wodurch ein Volk, welches durch die Masse beherrscht wird, zwangsläufig eine Abwärtsspirale in geistig-kultureller Hinsicht durchmacht, bis die Dekadenzerscheinungen die Kultur zum Untergang zwingt.
Wichtig zu verstehen ist, dass Masse nicht die Summe vieler Einzelmeinungen ist, auch nicht ein Durchschnitt davon, sondern ein völlig eigenständiges Kollektiv. Massenbewusstsein wird nicht durch Denken oder Logik, sondern von Gefühlen und Bildern beherrscht. Es kann zu Hochkulturen, aber ebenso in die Diktatur führen. Die Masse zieht die Täuschung immer der Realität vor. Massen sind nicht durch Beweise zu überzeugen. Und wer die Masse beherrschen und manipulieren will, muss deren Trägheit vor Augen haben.
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT am 27. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Gustave Le Bon (1841 Nogent-le Rotrou - 1931 Marnes-la-Coquette) war ein französischer Arzt, Soziologe und Schriftsteller. Nachdem er sich ab 1870 als Militärarzt betätigte, unternahm er ab 1881 etliche Reisen, unter anderem nach Nordafrika und Indien, um diese Völker zu studieren. Immer mehr angezogen vom Problem der Massen, beschäftigte er sich bis zu seinem Tode mit der Psychologie von Menschenmassen, deshalb gilt er auch als Begründer der Massenpsychologie. Seine Schriften über die Massenproblematik übten großen Einfluss auf Sigmund Freud, Max Weber und insbesondere auf den Nationalsozialismus aus. Adolf Hitler studierte regelrecht dieses Buch und stützte sich beim Entwurf seiner Propaganda auf einige der darin enthaltenen Thesen.
Die Massenthematik wird unter anderem auch in folgenden mir bekannten Büchern untersucht: Die Massenpsychologie des Faschismus von Wilhelm Reich (1946) und Der Aufstand der Massen von José Ortega y Gasset (1930).

Psychologie der Massen erschien 1895, das heißt in einem Zeitraum, als es noch keine so großen Massenveranstaltungen wie heute gab. Gustave Le Bon erkannte bereits, dass das das ihm nachfolgende Zeitalter ein "Zeitalter der Massen" sein würde. Treffend beschrieb er in diesem Buch, wie sich Menschenansammlungen verhalten. Ein Mensch in der Masse wird zu einem anderen Menschen.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schelli am 8. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wie oft liest man Bücher, deren Texte 100 Jahre alt sind, und verliert dennoch jedes Zeitgefühl, da die Aussagen des Autors nach wie vor brandaktuell sind!?

Gustave Le Bon gehört zu den ganz großen Denkern, der seiner Zeit voraus war. Was die Historiker erst nach Jahrzehnten klar sahen, war für den herausragenden Intellekt Le Bons Gegenstand seiner Überlegungen, Erkenntnisse aber auch Sorgen:

1. Der Wandel alter Werte und Gesellschaftsstrukturen vor dem Hintergrund der Aufklärung sowie stärker werdenden demokratischer und sozialistischer Strömungen
2. Die Macht der (Menschen-) Massen und deren Eigenschaften
3. Die Einflussfaktoren der Handlungsweisen von Massen aus psychologischer Sicht

So hat Le Bon beispielsweise keine Zweifel, dass der Sozialismus und dessen hehren Versprechungen an der Realität zerchellen werden. Demutsvoll kann der Leser hier nur sein Haupt vor soviel Weitsicht neigen.

Le Bon ist jedoch aus vielerlei Sicht sehr interessant:

1. Weil sein Werk den großen Diktatoren des 20. Jahrhunderst angeblich als Vorbild diente
2. Weil Le Bon nicht wusste, wie sich das 20. Jahrhundert entwickeln würde, aber treffende Aussagen macht (siehe Sozialismus oben)
3. Weil wir leicht verständlich in die Grundzüge der Massenpsychologie eingeführt werden
4. Und weil sich die hochmodernen und aktuellen Aussagen in Le Bons zeitlichen Bezugsrahmen bewegen. Was er als Rasse bezeichnet, wurden wir heute als ethnische Gruppe titulieren. Seine zeitgemäße Abwertung der Frau (z.B. weibisch=unlogisch=hysterisch=emotional, irrational, etc.) lässt die Augenbrau heben.
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