Ich habe mir das Buch für meine Diplomarbeit bestellt und wurde nicht enttäuscht. Es ist eine gute Ergänzung zu dem Buch von Pudel/Westenhöfer und ist auch tauglich zum Zitieren.
Interessant zu lesen ist es übrigens auch, unabhängig von jeder Wissenschaft. Ernährung ist auch unabhängig von jeder Körperphysiologie ein weites feld, um so interessanter ist es, sich tiefer in die Köpfe und Mägen anderer einzulesen.
Das Buch ist in fünf Teile gegliedert:
Menge der Nahrung, Nahrungsauswahl, Nährstoffexperimente, Ess- (Anorexie, Bulimie, Adipositas, Binge eating erwähnt sie nicht) und Trinkstörungen(Alkohol),sowie Anwendungen auf Alltagsprobleme d.h. Schwangerschaft, Rauchen und nationale Küchen.
Nach so viel populärwissenschaftlichem, teils populistischem Unsinn in Büchern und Medien ist es erfrischend, einmal ein halbwegs neutrales Buch zu lesen. Es gibt natürlich keine umsetzbaren "Rezepte" im wörtlichen Sinne in diesem Buch,wie man sich zu ernähren hat, aber so einfach war das mit dem Essen ja noch nie, oder?