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Psycholinguistik des Fremdsprachenunterrichts: Von der Muttersprache zur Fremdsprache (Uni-Taschenbücher S) Taschenbuch – 1. Oktober 2002


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Psycholinguistik des Fremdsprachenunterrichts: Von der Muttersprache zur Fremdsprache (Uni-Taschenbücher S) + Lust zum Lehren, Lust zum Lernen: Eine neue Methodik für den Fremdsprachenunterricht + Psycholinguistik - Neurolinguistik. Die Verarbeitung von Sprache im Gehirn
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 319 Seiten
  • Verlag: UTB, Stuttgart; Auflage: 3., neu bearb. Aufl. (1. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825215059
  • ISBN-13: 978-3825215057
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,7 x 18,7 cm
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Wolfgang Butzkamm hat in Deutschland und den USA studiert und mehrere Jahre lang als Lehrer für Englisch und Französisch gearbeitet. Seit 1974 ist er Lehrstuhlinhaber für englische Sprache und ihre Didaktik in Aachen. Er gehört zu den meist zitierten Sprachlehrforschern; sein Hauptthema ist die Mitwirkung der Muttersprache beim Fremdsprachenerwerb. Veröffentlichungen zur Sprachdidaktik, Pädagogik und Sprachphilosophie. Vorträge in Europa, USA, Australien und China.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort zur ersten Auflage (1989)
In der Schule gilt noch häufig der Grundsatz: erst lernen, dann gebrauchen. Eine Sprache aber lernt man, indem man sie gebraucht. "Die Sprache ist eine Tätigkeit in bestimmter Absicht, mit bestimmtem Zweck; wir sollten die sprechenden Einzelwesen dieser Handlungen niemals aus den Augen verlieren". Diese Erkenntnis Otto Jespersens (1925) ist uns Maxime für Forschung und Unterricht zugleich. Wieviel Grammatik braucht der Mensch, und welche? Wie kann die Muttersprache - statt Störfaktor - eine effektive Hilfe zum lebendigen Gebrauch der Fremdsprache sein? Wieviel Üben ist nötig, wieviel Kommunikation ist möglich? Wie sind die Probleme der Grammatik, der Muttersprache und der Kommunikation miteinander verschränkt?

Neue Antworten auf alte Fragen sind durch zwei Entwicklungen möglich geworden. Die erste Entwicklung betrifft die intensive Erforschung des natürlichen Spracherwerbs, die zweite die zunehmende Beachtung der Geschichte des Fremdsprachenunterrichts. Niemand kann sagen, wie Fremdsprachen zu lehren sind, wenn er nicht zugleich gefragt hat, wie Sprachen gelernt werden - und zwar auch ohne die Arrangements der Schule. Fremdsprachendidaktik als Wissenschaft ist ohne Einbeziehung dieser Frage nicht mehr möglich. Denn darüber wissen wir heute mehr als vor hundert Jahren: wie man seine Muttersprache erwirbt, wie man in der Familie mit zwei Sprachen zugleich aufwächst oder wie man die Muttersprache zuhause und dazu eine zweite draußen auf der Straße im täglichen Umgang mit Nachbarn und Freunden erlernt, und schließlich, welche Rolle dabei die Grammatik spielt. Dieser natürliche Zweitspracherwerb ist der Fremdsprachendidaktik ein Stachel im Fleisch, eine fortwährende Provokation: wieso ist er oft soviel wirkungsvoller als die organisierten Bemühungen der Schule?

Heute zeichnen sich erste Ansätze einer umfassenden Spracherwerbstheorie ab, die den Mutterspracherwerb, die natürlich erlebte Zweisprachigkeit und den schulischen Fremdspracherwerb umschließt. Dieses Buch versucht, die Fremdsprachendidaktik in eine solche Theorie einzubetten und dabei drei Brennpunkte der Sprachlehrmethodik psycholinguistisch aufzuarbeiten. Muttersprache, Grammatik, Kommunikation. Unterricht wird dabei als ein Erwerbskontext unter anderen gesehen, der seinerseits zur Lösung gemeinsamer theoretischer Probleme beitragen kann. Jeder, der eine Sprache lernt, bedarf anderer, die ihm die Sprache nahebringen und aufschließen. Somit ist jeder Spracherwerb auch Sprachvermittlung. Das Buch bezieht fertigkeitspsychologische, sprachbiologische, evolutions- und erkenntnistheoretische Grundfragen ein und berücksichtigt auch eine z.T. schon ältere Literatur, die Tagebücher von Eltern, die Zeugnisse und Selbstzeugnisse Bilingualer, in denen notiert wird, wie Kinder an die Aufgabe, zwei Sprachen zugleich zu lernen, herangehen.

Der hier vorfindbare ganzheitlich-interpretierende Ansatz, der das Sprachereignis in seinem Lebenskontext beläßt, entspricht der Arbeitsweise des Verfassers, dem aus der Dokumentation und Analyse von Unterricht (classroom discourse analysis) sowie aus der eigenen Unterrichtspraxis immer wieder wesentliche Impulse zugeflossen sind. Denn erst im Handeln gibt es Bewährung, die wiederum die Kraft verleiht, die Analyse weiterzutreiben. Praxis allein aber vermöchte wenig, wenn nicht biographische Beschränktheiten und Zufälligkeiten, denen wir alle unterworfen sind, durch ein Studium der Geschichte des Fremdsprachenunterrichts kompensiert würden.

Hier sehe ich denn auch den zweiten, ebenso wichtigen Quell des Fortschritts: es ist unser zunehmendes Bewußtsein einer reichen fremdsprachendidaktischen Tradition, das dieses Buch ebenso prägt wie die Ehrfurcht vor unserem biologischen Erbe. Keineswegs breitet sich das resignative Gefühl aus, es sei alles schon mal da gewesen; wir werden vielmehr vom Glück des Erkennens überrascht. Denn selbst da, wo wir auf ältere Praktiken zurückgreifen können, verändern sie sich im Kontext moderner Theorie, weil wir sie in ganz anderer Weise durchschauen. So wußten schon frühere Generationen, wie man gutes Brot backt, Metall bearbeitet, Erde brennt, formt und färbt; nur von den dabei ablaufenden chemischen Prozessen wissen wir erst heute.

Wir aber können nicht - und brauchen auch nicht - abwarten, bis die Psycholinguistik mit ihren zahlreichen ungelösten Problemen weitergekommen ist - denen erfahrungsgemäß neue Fragen folgen werden, die wir heute noch gar nicht bedacht haben. Unsere heutige - durchaus noch grobe - Kenntnis des Spracherwerbs reicht aus, um besser als bisher zu verstehen, warum und wie Fremdsprachenunterricht glückt oder mißlingt. Wenn also führende Psycholinguisten den Forschungsertrag ihrer Disziplin für den Unterricht noch skeptisch beurteilen, so braucht uns das nicht zu schrecken. Das Buch ist nicht die - möglicherweise voreilige - Anwendung moderner psycholinguistischer Forschungsergebnisse auf den Unterricht, sondern die Weiterentwicklung methodischer Traditionen aus der umfassenden Sicht des Spracherwerbs überhaupt. Schließlich bewahrt das Studium der Geschichte vor Einseitigkeiten. Wir erkennen, daß Lehren und Lernen - mehr noch als andere Weisen menschlichen Zeitverbringens - über sich hinausweisen. So hat auch der Fremdsprachenunterricht jenseits aller praktischen Nützlichkeit Dimensionen, die von der Psycholinguistik nicht erfaßt werden. So sehr die Psycholinguistik die Grundlagenforschung für den Fremdsprachenunterricht darstellt, eine "psycholinguistische Methode" kann es deshalb nicht geben, wohl aber eine neue, psycholinguistisch fundierte Sprachlehrmethodik, die die Lehrtradition korrigierend fortentwickelt. Die Auseinandersetzung - auf Schritt und Tritt - mit dem natürlichen Spracherwerb und die Einordnung unterrichtlicher Befunde in eine umfassende Spracherwerbstheorie ist hinfort unvermeidlich.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Genussleserin am 1. März 2004
Format: Taschenbuch
In diesem äußerst lesenswerten und leserfreundlichen Buch zur Fremdsprachendidaktik findet der Praktiker viele, viele wertvolle Ideen und Anregungen für den Unterricht. Es macht regelrecht Lust, die vorgestellten Techniken sofort zu erproben. Techniken zum effektiven Einsatz der Muttersprache werden anschaulich und überzeugend dargestellt. Die theoretischen Grundlagen sind fundiert und sehr verständlich ausgeführt. Ein Muss für jeden Fremdsprachenlehrer, der eine Sprache ernsthaft vermitteln möchte und sich nicht weiter hinter den (falsch verstandenen?) Argumentationen des kommunikativen Ansatzes verstecken möchte.
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