Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rundum gelungenes Werk, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Psychodrama (Gebundene Ausgabe)
Eine übersichtliche Einführung in die Arbeit mit dem Psychodrama, gut gegliedert und sehr ansprechend geschrieben. Wer sich in das Psychodrama einarbeiten will, findet auf 100 Seiten eine Erklärung der wichtigsten Prinzipien des Psychodramas, und eine Sammlung von Techniken. Im nächsten Teil wird beschrieben, wie man einen Beratungs- oder Therapieprozess mit dieser Methode aufbaut. Doch das Buch richtet sich nicht nur an Einsteiger, sondern enthält auch ausführliche Kapitel über alles, was einem in der Arbeit mit Gruppen und Einzelklienten so begegnet - Gruppendynamik, Widerstandsphänomene, Umgang mit schwierigen Themen wie Aggression, Sexualität usw. 400 der 500 Seiten sind von den drei „Hauptautoren" geschrieben, acht Kapitel stammen von anderen Autoren, die ganz praxisnah darstellen, wie Psychodrama in verschiedenen Arbeitsfeldern eingesetzt werden kann (Therapie, Supervision, Schule, Sozialarbeit usw.) und was man dabei beachten muss. Gut und meist leicht verständlich geschrieben, umfassend und zu alledem noch mit allerlei netten Abbildungen aufgelockert - wow! Das Buch wird sicherlich ein Standardwerk für alle Psychodramatiker werden. Schade nur, dass das Psychodrama so wenig bekannt ist.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragender Überblick, 20. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Psychodrama (Gebundene Ausgabe)
In Deutschland gab es früher nur sehr knappe Lehrbücher des Psychodramas. Ich selbst habe daher die englischsprachigen inspirierenden Bücher von Tian Dayton in meinen Seminaren empfohlen. Mit dem Lehrbuch PSYCHODRAMA liegt nun erstmals ein deutschsprachiges Buch vor, das inhaltlich und didaktisch dieser wichtigen Therapie- und Beratungsform gerecht wird. Das Buch ist sehr übersichtlich strukturiert und in gut nachvollziehbare Kapitel gegliedert. Das moderne Veränderungswissen aus anderen Therapieschulen (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie usw.) wird sinnvoll integriert. Das Buch liest sich spannend. Theoretische Passagen sind leicht verdaulich dargestellt.
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5.0 von 5 Sternen
Fundiertes Fachbuch, 10. März 2010
Das gut strukturierte Buch eignet sich als Handbuch. Sachthemen sind anschaulich, präzise bis ins Detail beschrieben. So ist es auch hilfreich für die Planung und Durchführung von Fortbildungen, in der Erwachsenenbildung, in der Supervision, in der Personal, Team- und Organisationsberatung, bei der Psychotherapie mit Kinder(Psychodrama in der Anwendung). Vermisst habe ich hier Fachartikel über Psychodrama mit Eltern, Paaren und Familien. Hier verweise ich auf die Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, die im April 2010 ein ganzes Heft dieser Thematik widmet. Ausgezeichnet auch das Kapitel über Querschnitsthemen wie Emotionale Verletzungen, Scham und Tabuthemen, Widerstand gegen Veränderung, Gruppendynamische Prozesse. Gerade beidem Umgang mit Scham gilt es sensibel auf das Empfinden der Protagonisten einzugehen, und den Protagonisten während der szenischen Darstellungen einen Schutzraum vor spontanen und imnpulsiven Reaktionen und Bewertungen der Gruppe zu schützen. Die Verwendung psychodramatischer Arrangements in der Arbeit mit einzelnen Protagonisten in der Gruppe steht oft im Mittelpunkt der Darstellung von Psychodrama und vermittelt so ein einseitiges Bild: eine tragfähige Protagonistenarbeit basiert aber immer auf einer gelungenen Entwicklung der gesamten Gruppe, die die Protagonisten mitträgt. Und es macht Sinn, die emotionale Lage der einzelnen Gruppenteilnehmer nicht nur in Hinblick auf seine Erfahrungen in der Welgt (dort und draussen), sondern als Handeln in der Gruppe und für die Gruppe anzusehen. Die Gruppe als sozialer Raum spiegelt sicherlich auch Ängste, Agressionen wider, sondern entwickelt auch ein großes Potential an Kreativität, sozialer und menschlcher Begegnung.Und damit sind wir wieder bei den philosophischen Grundanschauungen von Herrn Moreno angelangt. Wie unterscheidet sich eine Gruppendynamik aus der Sicht eines Analytikers von der eines Psychodramatikers und wie wirkensich diese Sichtweisen auf die Entwicklung einer Gruppe aus? Aber dies sind schon Fragen, die über eine einfache Buchbesprechung hinausgehen. So regt dieses Buch zum Denken an. Schauen Sie mal rein .....
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