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Psychoanalyse in der literarischen Moderne. Eine Dokumentation: Bd. III: Schriftstellerinnen und das Wissen um das Unbewusste [Taschenbuch]

Christine Kanz


Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

23. Juni 2011
Nach dem Erscheinen von Sigmund Freuds Traumdeutung gab es kaum einen bedeutenden Autor, der sich nicht mit der Psychoanalyse auseinandergesetzt hat. Die Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts ist ohne die Rezeptionsgeschichte der Psychoanalyse nicht angemessen zu begreifen – so wie umgekehrt die Psychoanalyse nicht ohne ihre Auseinandersetzung mit Literatur. Was Autoren und Autorinnen deutscher Sprache, die zu Freuds Lebzeiten ihre literarische Karriere begannen, über die Psychoanalyse geäußert haben und in welcher – meist spannungsvollen – Beziehung sie zur ihr standen, wird jetzt erstmals umfassend dokumentiert und beschrieben. Der dritte Band enthält einen ausführlichen einleitenden Aufsatz zum Thema sowie kommentierte Zeugnisse zur Psychoanalyse-Rezeption von maßgeblichen Repräsentantinnen der literarischen Moderne, aber auch von nicht kanonisierten Autorinnen: Lou Andreas-Salomé, Franziska zu Reventlow, Else Lasker-Schüler, Margarete Susman, Mela Hartwig, Regina Ullmann, Mechtilde Lichnowsky, Alice Rühle-Gerstel, Grete Meisel-Hess, Bess Brenck Kalischer, Klara Blum. Detaillierte Informationen über das ganze Forschungsprojekt, aus dem die Dokumentation hervorgegangen ist, stehen auf der Internet-Seite www.psychoanalyse-literatur.de.

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Über den Autor

Die Herausgeberin Christine Kanz ist seit 2010 Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Gent (Habilitation 2008 an der Universität Marburg; Promotion 1998 an der Universität Bamberg); zuvor Gastwissenschaftlerin am Center for the History of Emotions des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, Gastprofessorin in den USA (UCLA, Berkeley), Wissenschaftliche Assistentin an den Universitäten Marburg und Bern, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Psychoanalyse in der literarischen Moderne“. 2009 erschien ihre Monographie Maternale Moderne. Männliche Gebärphantasien zwischen Kultur und Wissenschaft (1890–1933).

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