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5.0 von 5 Sternen
Gute Informationsquelle, 10. März 2008
Das Lexikon richtet sich nicht nur an Anfänger des Faches, sondern an alle, die im Entferntesten mit psychischen Störungen zu tun haben, wie zum Beispiel auch Anwälte. Von A bis Z werden die Begriffe in Stichpunkten erklärt oder Personen vorgestellt. Primärliteratur wird durch den Autor und eine Jahreszahl angegeben, auf ausführlichere Quellenangaben wurde verzichtet. Dem internationalen Charakter von Wissenschaft, deren Hauptsprache Englisch ist, wurde Rechnung getragen, indem zu jedem Stichpunkt die englische Übersetzung genannt wird und es im Anhang außerdem ein englisch-deutsches Wörterbuch gibt. So sollte es kein Problem sein, seine wissenschaftliche Arbeit auf Englisch zu verfassen beziehungsweise englischsprachige Originalliteratur zu verstehen.
Die Begriffe sind kurz, knapp und verständlich erklärt. Das Dilemma, das der Autor auch im Vorwort anspricht, ist aber die Frage, wie ein um Korrektheit bemühtes Lexikon mit fehlerhaften Übersetzungen oder idiotischen Rückübersetzungen umgehen soll. Peters weist in solchen Fällen, insbesondere wenn es sich um Übersetzungen des ICDs handelt, auf die Problematik hin. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. So verweist der Begriff Dysexekutives Syndrom" auf Konvexitätssyndrom des Stirnhirns" als Synonym, mit dem grundlegenden Symptom des Antriebsmangels. Da es im Englischen keinen Begriff für Antriebsmangel" gebe, wurde dem Autor zufolge dysexecutive syndrome" verwendet, was sich dann auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert hat. Nicht erwähnt wird, dass der Begriff eher umstritten ist, besonders auch, da er keine einheitliche Symptomkonstellation darstellt und der Begriff Syndrom" somit irreführend ist. Dass das keine Erwähnung findet, liegt auch an Peters' synonymer Verwendung, die aber angezweifelt werden kann. Während das Konvexitätssyndrom des Stirnhirns eher eine Persönlichkeitsveränderung bezeichnet (und auch nicht mehr wirklich in Gebrauch ist), stellt das Dysexekutive Syndrom eher ein Symptomkomplex kognitiver Defizite dar.
Obwohl also die Ausführungen im Lexikon sprachlich und historisch korrekt sein mögen, kann der Gebrauch im wissenschaftlichen Alltag davon abweichen. Es heißt also, auch den Einträgen in einem Lexikon mit Vorsicht zu begegnen. Allerdings trifft das eher auf neumodische" Begriffe zu, die teilweise zwar benutzt werden, aber dennoch umstritten sind. Nichtsdestotrotz ist dieses Lexikon aber eine erste gute Informationsquelle, das mit seinen über 35 Jahren mittlerweile zu den Standardnachschlagewerken im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie und Medizinische Psychologie gehört und viel Wert auf Sprachentwicklung und Sprachwandel legt. Dass die englischen Übersetzungen der Fachbegriffe angegeben werden, kann man gar nicht genug loben.
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2.0 von 5 Sternen
sehr enttäuscht, reine Fehlinvestition, 28. Dezember 2010
Das Lexikon hält nicht annähernd das was es verspricht und ich bin inhaltlich sehr enttäuscht. Sehr schade, doch leider eine reine Fehlinvestition.
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4.0 von 5 Sternen
Passt alles..., 6. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Lexikon Psychiatrie Psychotherapie Medizinische Psychologie. Mit einem englisch-deutschen Wörterbuch als Anhang (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist wie beschrieben hier angekommen und das auch recht schnell. Bin zufrieden mit der Abwicklung!
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