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Psychedelic Pill [Doppel-CD]

Neil Young, Crazy Horse Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (26. Oktober 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Reprise Records (Warner)
  • ASIN: B00979CS50
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  Blu-ray Audio
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 158 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Driftin' Back27:35Nur Album
Anhören  2. Psychedelic Pill 3:25EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Ramada Inn16:48Nur Album
Anhören  4. Born In Ontario 3:49EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Twisted Road 3:28EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. She's Always Dancing 8:33EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. For The Love Of Man 4:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Walk Like A Giant16:26Nur Album
Anhören  9. Psychedelic Pill (Alternate Mix) 3:12EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Vergangenheit setzt die Zeichen für die Gegenwart, hat einst ein schlauer Mensch erkannt. Der akustische Auftakt zu Driftin‘ Back - einem 27-minütigen, epischen Ritt durch das neue Neil Young & Crazy Horse-Album Psychedelic Pill– nimmt uns dagegen direkt und ohne Umwege mit ins Hier und Jetzt. Young, dieser bodenständige, geerdete und jede Sekunde seines Lebens auskostende Künstler, hat sich für das neue Werk erneut mit Crazy Horse zusammengetan; jener zwingenden und derben Band, die ihn im Laufe seiner einzigartigen Karriere treu und schlagkräftig begleitet hat.

Von diesem stabilen Ast, der weit in seine eigene Geschichte hinein ragt, startet Young seine Reise in die Vergangenheit – inklusive der spürbaren, aber auch nötigen Veränderungen. Der akustische Vorhang erhebt sich und gibt den Blick frei auf die von Young gemalten Bilder und Eindrücke, nur gelegentlich durchbrochen werden von seiner elektrischen Gitarre, stets unterstützt von seinen geschmeidigen Begleitern – den Crazy Horse-Mitgliedern Poncho Sampedro (Gitarre), Billy Talbot (Bass) und Schlagzeuger Ralph Molina, ein Line-Up, das seit 1975 gemeinsam im Sattel sitzt.

Produktbeschreibungen

(201/REPRISE) 9 tracks (over 85 Min.) gatefold ecopac w. booklet. First new album of original music from Neil Young with Crazy Horse in almost a decade! Special Price.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
113 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Kowalewski TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Neil Young möchte mit einem von ihm selbst auf die Beine gestellten neuen Musikportal, das erstmalig digitale Dateien ohne jeglichen Verlust an Qualität und „Wärme“ präsentieren soll (wie viele Projekte zieht der Mann eigentlich noch gleichzeitig durch?) mal soeben die ganze Musikwelt revolutionieren, um dem Medium dadurch wieder mehr Stellenwert -und letztlich wieder mehr kommerziellen Erfolg- zu bescheren (näheres dazu: siehe sein aktuelles Buch).

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht er natürlich selbst ein vorbildhaftes Referenzprodukt - deswegen wurden die Sessions für „Psychedelic Pill“ auf seiner Ranch auch auf betagten, allerdings bekannt hochwertigen, analogen Bandmaschinen aufgenommen und behutsam digitalisiert. Die -in den letzten Jahren teilweise etwas vermisste- Sorgfalt kommt dem Album extrem zu Gute. Es klingt nicht „zu garagig“, nicht wie zufällig aufgezeichnete Jam-Sessions. Die Musik wirkt dadurch sofort ernsthafter und substanzieller.

Die Stücke sind allesamt „typische“ Crazy-Horse-Nummern, elektrifizierter Folk mit Hard Rock-Attitüde und hemmungslos ausufernden Solo-/Jam-Passagen. Der Meister präsentiert sein Songwriting auf durchgehend hohem Niveau – keiner der Titel fällt ab. Ich möchte sogar behaupten, dass einige der Nummern (z. B. „Walk like a Giant“) das Potenzial haben, sich in die Phalanx der unbestrittenen Klassiker vom Kaliber „Powderfinger“, „I'm the Ocean“, „Ordinary People“ etc. einzureihen – und die Kühnheit dieser Behauptung ist mir durchaus bewusst!

„Psychedelic Pill“ stellt zuallererst einmal ein „Baucherlebnis“ ersten Ranges dar - vor allem auch, weil der Sound -zumindest für mein Empfinden- wirklich erstklassig, warm und "livehaftig" rüber kommt. Der größte Verdienst der Scheibe(n) liegt darin, dass eine neue Hörer-Generation jetzt und heute „ihre“ aktuelle Crazy Horse-Platte erfahren und auf sich wirken lassen kann. Das heißt: Es pumpt, donnert, knurrt und kracht, dass es eine Freude ist. Neil Youngs typische archaische Gitarrenriffs, seine einzigartige Art des Solierens und -erstaunlich genug- seine immer noch frisch klingende hohe Stimme thronen über diesem mächtigen Sound-Fundament und vermitteln den Eindruck, die nächsten Jahrzehnte könnten der Truppe ebenso wenig anhaben wie die zurückgelegten. Und die Qualität der Songs lässt eben nicht nur den Eindruck gefälliger Selbstplagiate aufkommen – vielmehr stellen sie eigenständige, authentische und relevante Werke dar, deren Umsetzung im -seit Jahrzehnten als „Marke“ definierten- typischen Crazy-Horse-Stil hier die einzig richtige und stimmige Herangehensweise ist. Dadurch ergibt sich geradezu ein „Zeitmaschinen-Effekt“: Crazy Horse sind Vergangenheit, heute und Zukunft, sind „Cortez the Killer“ ebenso wie z. B. „She's always Dancing“ von der neuen Scheibe.

Hier bleibt kein schaler Beigeschmack – hier atmet und schnauft der Geist des zeitlosen, ewigen Rock 'n' Rolls, geschwängert mit der Weisheit von Jahrzehnten, aber immer noch mit ungebremstem jugendlichen Elan. Ich fühle heute den Spirit des „Summer of Love“ – und freue mich gleichzeitig, dass Neil Young daran arbeitet, ein Kulturgut schadlos in das Zeitalter (a)sozialer PC-Netzwerke zu transportieren. Danke für ein sagenhaftes Album – möge es noch lange so weitergehen!

Tipp für Skeptiker: Vielleicht nicht gerade mit dem ersten Track, dem 27-minütigen „Driftin' Back“ anfangen (der eher meditativ , über das Unterbewusstsein seine Wirkung entfaltet) - die beiden Versionen des Titeltracks -auf CD1 mit heftiger Flanger-Gitarre (Danke dem Kommentar von Thomas Glggler!), auf CD2 im altbekannten Soundgewand mit „normaler“ Verzerrung- sowie das monumentale „Walk like a Giant“ haben mir persönlich sehr gut den Weg in das Werk geebnet.

Gestattet sei noch eine Werbung: Allen Crazy Horse-Fans empfehle ich das formidable Album der Billy Talbot Band: "Alive in the Spirit World".
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erhöhe von 4 auf 5 Sterne! 31. Oktober 2012
Format:Audio CD
4 Sterne-Bewertung vom 31. Oktober:

Neil Young and Crazy Horse sind zurück und für jeden Fan von Neil's rockiger Seite dürfte diese Doppel-Scheibe ein reinster Festschmaus sein.

Die Produktion besticht durch klaren, analogen Sound und die Songs reichen von episch mystischen Rockstücken (Driftin' Back) von über 20 Minuten Länge bis zu schleppendem Countryrock (Born in Ontario), Hard Rock (She's always dancing... klingt wie von der 87er "Life") und einer wunderschönen Young-Ballade (For the love of man).

Herzstück ist der Titel "Walk like a giant" (über 16 Minuten). Hier hat Young die ganze Explosivität seiner Liveperformance ins Studio gebracht und somit eine der härtesten Nummern seiner Karriere geschaffen. Der Song geht geradeaus, ist in Aufbau, Harmonie und Melodie nahezu perfekt und hat definitiv das Zeug zum Klassiker und wird sich irgendwo zwischen "Like a hurricane" und "Hey Hey, My My" einreihen. Schon dieser eine Song rechtfertigt den ganzen Kauf.

Fazit: Nach "Americana" auf jeden Fall ein Lichtblick, wenn auch nicht perfekt.
Einige Songs, wie "Walk like a giant", oder "For the love of man" sind großartig, keine Frage. Anderen Stücken fehlt irgendwie der alte Pepp, das I-Tüpfelchen, die Frische und der richtige Groove.
Mal sehen, wie es sich mit der Zeit nach öfterem Hören entwickelt.

Trotzdem vermisse ich persönlich den tiefgründigen, sensiblen Neil Young, den warmen Countryrock, die Mundi und die wunderschöne Pedal-Steel von Ben Keith. Alles Staub im Wind.

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Zusatz vom 07. November:

Nach mehrmaligem Hören kam die Erleuchtung. Die Platte wächst und ist nicht aufzuhalten.
Ich erhöhe auf volle 5 Sterne, eigentlich müssten es sogar 6 Sterne sein.

"Psychedelic Pill" ist vollgestopft mit mehreren Übersongs und keinem einzigen Lückenfüller. "Ramada Inn" ist einfach Wahnsinn.
Wie konnte ich nur zweifeln? Manchmal trügt der erste Eindruck... vielleicht unterbewusste Vorurteile??
Einige Sachen erschließen sich durch die Lektüre von Neil's grandioser Autobiographie "Ein Hippie-Traum", z.b. die Anspielung
auf sein Projekt PureTone in "Driftin Back".
Für mich ist die Scheibe bereits ein Klassiker im Gesamtwerk von Neil Young und kann
definitiv mit den NY and Crazy Horse-Sachen der frühen 90er mithalten. Wer schafft heute noch so einen Sound(auch wenn es nur die 5 % sind :-)??

Neil und Grazy Horse sind ein Fels in der Brandung der schnelllebigen und oft seelenlosen Musiklandschaft unserer Zeit.
"Psychedelic Pill" ist vielleicht eines der wichtigsten Rockalben der letzten Jahre und auf jeden Fall ein Monument für eine Art
der Rockmusik, die es so wohl nie wieder geben wird!
"Driftin' Back" heißt die Parole! Rette die Musik, Neil!
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75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er ist einfach genial! 26. Oktober 2012
Von musicpeterpan TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Also manchmal frage ich mich wirklich, wie läuft es mit der Musik eigentlich? Hat ein Mensch/Musiker nur ein gewisses Potential an Noten bzw. Songs oder ist das endlos, zumindest was die Qualität anbetrifft. Von den alten Klassikern wie Bruckner, Wagner etc. wissen wir, dass sie auch im Alter fantastisches zu leisten im Stande waren. Bei der sogenannten modernen Musik der letzten, sagen wir mal 60 Jahre, muss man leider feststellen, dass genau das Gegenteil der Fall ist, fast alle Musiker waren nach ca. 10 Jahren ausgebrannt und ideenlos, Ausnahmen bestätigen die Regel. Beim Rest war/ist es so, dass sie noch ganz gute Musik machen, aber die Qualität der frühen Jahre bei Weitem nicht mehr erreicht.
Eine große Ausnahme ist für mich Neil Young. Was dieser Kerl auch noch mit jetzt fast 67 Jahren immer wieder unter die Fans bringt, ist schon ziemlich einmalig. Nicht nur, dass er ständig seine Stilrichtung ändert, womit er ja schon des Öfteren einen Teil seiner Fans zur Verzweiflung trieb, nein auch die Qualität seiner Veröffentlichungen sind, fast immer, über jeden Zweifel erhaben und jederzeit mit seinen Frühwerken vergleichbar.
Jetzt mit "Walk Like A Giant" also Album Nummer 47, eine DoCD übrigens, wenn ich richtig gezählt habe. Und auch dieses wird seine Spuren bei den Fans hinterlassen und was für welche. Alleine schon die Tatsache, dass er wieder mit seinen alten Kumpels von Crazy Horse zusammenspielt, treibt uns Fans die Freudentränen in die Augen, wissen wir doch schon von vornherein, welcher Sound uns erwartet: krachend, rumpelnd, ohne Rücksicht auf Verluste, mit Rückkopplungen, schräg und trotzdem ohrwurmig! Vor allen Dingen aber sehr suchtgefährdend.
Alleine das Stück "Walk Like A Giant" ist schon den Gesamtpreis der CD wert. Was die vier Kumpels hier in unglaublichen 16.26 Minuten vom Stapel lassen, ist allerhöchste Qualitätsstufe und beinhaltet alles von dem, was ich oben beschrieben habe. Es beginnt mit dem sofort erkennbaren Gitarrensound Neil Youngs, unschuldigem Pfeifen, dem Rumpelschlagzeug von Ralph Molina, Billy Talbots ultratiefen Basstönen, bei denen man immer Angst haben muss, dass sie einen erschlagen wollen, dann setzt auf der linken Seite Frank Pancho" Sampedros Gitarre ein und auf dem rechten Kanal beginnt Neil schon nach kurzer Zeit mit seinen unglaublichen Gitarrensolos, die dir die Gänsehaut rauf und runter laufen lassen und an seine besten Zeiten von Cortez The Killer", Like A Hurricane", Cowgirl In The Sand" oder Down By The River" erinnern. Das Stück verbreitet eine Stimmung, als käme es direkt von seinem Live-Album Weld" herübergeschwebt und die Energie dieses Songs könne den Strombedarf einer Kleinstadt locker begleichen.
Das Album beginnt mit einem Monstrum von Song Driftin Back", der über 27 Minuten vor sich hin mäandert, immer die Gitarre von Neil im Vordergrund und in fast ruhiger Tonart, aber so sehr vereinnahmend, dass er richtig Besitz von einem ergreift und ehe man sich versieht, sind die 27:35 Min. auch schon vorbei.
Der Titelsong "Psychedelic Pill" erinnert sehr stark an "Cinnamon Girl" und läutet mit gleich den nächsten überlangen Titel mit 16:48 Min. ein: "Ramada Inn". Auch hier wieder ein Neil Young in unglaublich intensiver Spielfreude und mit endlosen Gitarrensoli, die nie langweilig werden, sondern im Gegenteil eine dermaßige Anziehungskraft ausüben, dass man sich wünscht, dass der Song endlos weiter geht, Neil Youngs wehmütiger Gesang verstärkt dieses Gefühl noch.
"Born In Ontario" ist ein netter Song über seine Geburtsstadt Omemee in Ontario, Canada, "Twisted Road" ein lockerer Country beeinflusster Song. Beide lassen kurz Luft holen und dienen nur dazu, um sich auf "Shes Always Dancing" den nächsten längeren Song vorzubereiten, der wieder von Neil Youngs Gitarre lebt und vom wunderschönen Background -Gesang von Crazy Horse.
"For The Love Of Man" ist der ruhigste Song auf dem Album und läutet das oben schon erwähnte, für mich beste Stück "Walk Like A Giant" ein. Den Abschluss macht eine Alternativ Version von Psychedelic Pill", die sich nicht sonderlich vom Original unterscheidet.
Also ein in dieser Form und Qualität nicht unbedingt erwartetes, weiteres großes Neil Young & Crazy Horse - Werk, das allemal das Zeug zum Klassiker hat!
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